Begriff

Self-Tape

Ein Self-Tape ist eine selbst organisierte Videoaufnahme einer schauspielerischen Darbietung für ein Casting. Darstellende zeichnen das angefragte Material vorab auf und senden es zur Sichtung ein. Die Aufnahme kann allein oder mit Unterstützung entstehen, etwa durch eine Person, die die übrigen Dialogzeilen spricht.

Der Begriff bezeichnet die Aufnahme, während Video-Casting das Auswahlverfahren beschreibt, in dem solches Material gesichtet wird; E-Casting meint häufig ein Video-Casting mit digitaler Einsendung. Welche Szenen, Vorstellungen oder zusätzlichen Angaben verlangt werden, bestimmt die konkrete Anfrage. Dateiformat, Länge und mögliche Schnittfassungen gehören zu diesen Vorgaben und sind keine allgemeingültigen Merkmale eines Self-Tapes.

Anders als ein Showreel mit ausgewählten Arbeitsproben entsteht ein Self-Tape gewöhnlich für eine bestimmte Rolle oder Auswahlrunde. Ein Vorstellungsvideo stellt vor allem die Person vor; eine gespielte Self-Tape-Szene zeigt die Interpretation des angefragten Materials. Ein live übertragenes Online-Vorsprechen ist dagegen keine vorab aufgezeichnete Einsendung.

Wissen entdecken

Weitere Begriffe alphabetisch auswählen oder in der Übersicht suchen.