Begriff
Schauspielschultreffen
Schauspielschultreffen ist die gebräuchliche Bezeichnung für den jährlichen Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender, der mit einem Treffen der beteiligten Ausbildungsstätten verbunden ist. Unter diesem Namen ist auch die Website des Veranstalters erreichbar. Nach den Leitlinien des Wettbewerbs erhielt er am 15. Juni 2016 seinen heutigen Namen; ältere Dokumentationen sprechen vom Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender. Das Archiv des Veranstalters reicht bis 1990 zurück.
Teilnehmen können Schauspielstudierende der Ausbildungsstätten der Ständigen Konferenz Schauspielausbildung (SKS); der Veranstalter nennt 19 Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Jede von ihnen kann eine szenische Arbeit vorschlagen, als Ensemble- oder Soloproduktion und möglichst von Studierenden höherer Semester. Nach Angaben des Veranstalters fördert das Bundesbildungsministerium den Wettbewerb im Einvernehmen mit den Ländern; ausgerichtet wird er von der jeweils gastgebenden Hochschule zusammen mit der Europäischen Theaterakademie „Konrad Ekhof“ in Hamburg. Der Ort wechselt: 2025 war die Universität Mozarteum Salzburg Gastgeberin, für Juni 2026 nannte der Veranstalter die Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Eine unabhängige, jährlich wechselnde Jury aus fünf Personen vergibt die Förderpreise der Bundesministerin; hinzu kommen ein im Wechsel von Österreich und der Schweiz gestifteter Ensemblepreis und ein von den Studierenden gewählter Preis. Der Wettbewerb ist nicht öffentlich. Die Zentralen Vorspiele sind dagegen kein Wettbewerb: Dort stellen sich Abschlussjahrgänge für ein Engagement vor, ebenso bei hochschuleigenen Absolventenvorsprechen.

