Wer Rollen in Film, Fernsehen, Werbung oder Theater sucht, stößt schnell auf den Begriff Casting Call: eine Ausschreibung, mit der eine Produktion Darstellende für bestimmte Rollen sucht. Solche Aufrufe erscheinen an sehr unterschiedlichen Orten. Manche stehen öffentlich im Netz, viele laufen über Castingplattformen und Agenturen, andere hängen am digitalen Schwarzen Brett einer Filmhochschule.
Die Anlaufstellen auf einen Blick
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Castingplattformen für Film, Fernsehen und Werbung
Casting Network
Casting Network besteht nach eigenen Angaben seit 2005 und versteht sich als Arbeits-, Informations- und Vernetzungsplattform für die Film- und Fernsehbranche. Neben Casting-Ausschreibungen gibt es das Magazin „CN Klappe“, einen Produktionsspiegel, ein Verzeichnis von Coaches und Workshops sowie Netzwerkeinträge zu Agenturen und Casting Directors.
Gut zu wissen
- Die Registrierung ist kostenlos, und Produktionen können ihre Casting-Angebote dort kostenlos veröffentlichen.
- Der Produktionsspiegel gibt einen Überblick über Projekte in Vorbereitung.
Zu bedenken
- Die Ausschreibungen selbst siehst du laut Preisliste erst mit der Mitgliedschaft „Schauspieler*in Pro“ für 60 € im Jahr.
- Die Mitgliedschaft verlängert sich automatisch, wenn sie nicht 14 Tage vor Ablauf gekündigt wird.
e-TALENTA (früher castforward)
e-TALENTA ist eine europäische Castingplattform für Film, Fernsehen, Streaming, Werbung und Theater. Die deutsche Plattform castforward, 2008 gegründet, ist inzwischen vollständig in e-TALENTA aufgegangen; die alte Adresse leitet weiter. Nach eigenen Angaben präsentieren sich dort rund 80.000 Schauspielende in 20 Sprachen. Betreiberin ist eine GmbH in München, deren einzige gewinnberechtigte Gesellschafterin laut Impressum die gemeinnützige e-TALENTA gGmbH ist.
Gut zu wissen
- Der Basiseintrag ist kostenlos.
- Die Plattform bietet eigene Werkzeuge zur Selbstvermarktung, etwa ein About-me-Video, eine eigene Profilseite und die Bewerbung auf Castings.
Zu bedenken
- Den Volleintrag mit allen Werkzeugen gibt es über eine kostenpflichtige Fördermitgliedschaft.
- Die Preise nennt die Plattform im Anmeldeprozess.
Filmmakers (mit castupload)
Filmmakers Europe ist eine Castingplattform mit Schwerpunkt Europa, betrieben von der filmmakers.one GmbH in Köln. Auch das frühere Angebot castupload gehört dazu und leitet auf Filmmakers weiter. Casting Directors legen dort Projekte an und veröffentlichen Breakdowns, Agenturen reichen Vorschläge ein, und Schauspielende erhalten Einladungen zu Castings.
Gut zu wissen
- „Filmmakers Free“ ist nach Angaben der Plattform für professionelle Schauspielende kostenlos und umfasst bis zu fünf öffentliche Fotos und ein Showreel.
- Über Zusatzpakete lässt sich das Profil mit Schauspielervideos („Connected“) oder mit einem Profil bei Spotlight („International“) verbinden.
Zu bedenken
- Mehr Fotos, die App und weitere Funktionen gehören zu Premium+ für 119 € im Jahr; die Zusatzpakete kosten 40 € beziehungsweise 159 € im Jahr extra.
- Breakdowns erhalten nach Darstellung der Plattform auch Agenturen, die daraufhin ihre Klient*innen vorschlagen.
Schauspielervideos
Schauspielervideos ist ein Castingportal aus Berlin, gegründet 1999. Es richtet sich an Schauspielende im deutschsprachigen Raum, ausdrücklich auch an Musicaldarstellende, Sprecher*innen und Quereinsteigende. Profile enthalten Fotos, Vita sowie Video- und Audioclips; Casting Directors können suchen, Projekte verwalten und Castings ausschreiben, darunter offene und Online-Castings.
Gut zu wissen
- Der Grundeintrag ist kostenlos, ebenso die Registrierung für Casting Directors und Agenturen.
- Absolvent*innen anerkannter Schauspielschulen erhalten nach Angaben des Portals im ersten Jahr nach dem Abschluss das gemeinsame Angebot „Connected“ mit Filmmakers kostenlos.
Zu bedenken
- Fotos, Showreels und Audioclips im erweiterten Profil gehören zum kostenpflichtigen Status „VideoPro“ ab 119 €.
Bühne und Theater
StagePool
StagePool beschreibt sich als europäisches Verzeichnis für Darstellende und Crew mit Länderseiten unter anderem für Deutschland und Österreich. Produktionen und Häuser können dort Stellenanzeigen veröffentlichen, Darstellende ein Profil mit Lebenslauf anlegen.
Gut zu wissen
- Das Ausschreiben von Stellen ist für Ausschreibende nach eigenen Angaben kostenlos, was die Schwelle für kleinere Produktionen senkt.
Zu bedenken
- Für einzelne Leistungen und Abonnements fallen Kosten an; die Preise stehen nicht auf der Startseite.
Theapolis
Theapolis ist nach eigenen Angaben das größte Online-Netzwerk für Theaterleute im deutschsprachigen Raum. Kern ist ein Stellenmarkt mit über 800 Theater- und Bühnenjobs im Monat, dazu kommen Berufsprofile, eine Produktionsdatenbank, News, Ratgeber und ein Gagenspiegel.
Gut zu wissen
- Mit der kostenlosen Basismitgliedschaft legst du ein Profil an, dokumentierst Produktionen und liest einen Teil der Stellenangebote.
Zu bedenken
- Den vollen Stellenmarkt mit Suchaufträgen und Bewerbungsinformationen der Häuser gibt es mit Premium für 11,95 € im Monat oder 71,95 € im Jahr.
Öffentliche Vermittlung: die ZAV-Künstlervermittlung
ZAV-Künstlervermittlung
Die ZAV-Künstlervermittlung gehört zur Bundesagentur für Arbeit. Sie vermittelt unter anderem Schauspielende für Bühne, Film, Fernsehen und Werbung und arbeitet nach eigenen Angaben mit Castingbüros, Regie und Produktionsfirmen im deutschsprachigen Raum zusammen. Standorte gibt es in Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart; Sparten und Kontaktwege nennt die Website der ZAV-Künstlervermittlung.
Gut zu wissen
- Anders als private Agenturen verlangt die ZAV laut Bundeswirtschaftsministerium keine Provision.
- Für Absolvent*innen der Schauspielhochschulen veröffentlicht sie jedes Jahr einen Online-Katalog.
Zu bedenken
- Voraussetzung für die Aufnahme in die Vermittlungskartei ist eine abgeschlossene Ausbildung an einer staatlichen Schauspielschule oder eine mindestens dreijährige Ausbildung an einer staatlich anerkannten privaten Schule; für die Bühne kann auch nachgewiesene Theaterpraxis zählen.
- Worin sich staatliche und private Ausbildungen unterscheiden, erklärt der Beitrag Staatliche Hochschule oder private Schauspielschule? Neuaufnahmen in Berlin laufen nach Angaben der ZAV nur schriftlich, die Antwort kann bis zu drei Monate dauern.
- Wie der Weg nach dem Studium weitergehen kann, beschreibt der Beitrag Nach dem Schauspielstudium.
Filmhochschulen
dffb Schwarzes Brett
Auf dem Schwarzen Brett der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin veröffentlichen externe Personen Gesuche und Angebote, darunter Casting Calls für Hochschul- und Kurzfilme. Die Akademie ist nach eigenem Hinweis nicht Urheberin dieser Inhalte.
Gut zu wissen
- Die Einträge sind frei zugänglich und oft sehr aktuell.
- Hochschulfilme sind eine Möglichkeit, Drehpraxis und Material für das Showreel zu sammeln.
Zu bedenken
- Viele Projekte sind unbezahlt und bieten nur Nennung im Abspann oder Material.
- Kläre vor der Zusage, was vereinbart ist.
Filmakademie Baden-Württemberg (Castingbüro)
Das Castingbüro der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg betreut Studierende bei der Besetzung ihrer Projekte. Für Schauspielende, Kleindarsteller*innen und Kompars*innen führt es nach eigenen Angaben eine interne Schauspielkartei. Für die Suche nutzt es zusätzlich Datenbanken wie Schauspielervideos, castforward (heute e-TALENTA) und Filmmakers, für internationale Produktionen e-TALENTA und Spotlight.
Gut zu wissen
- Die Filmakademie ist nach eigenen Angaben Mitglied im Bundesverband Casting.
- Hochschulprojekte sind eine Möglichkeit, Drehpraxis und Material für das Showreel zu sammeln.
Zu bedenken
- Wie die Aufnahme in die Kartei abläuft, beschreibt die Seite nicht genau; zuständig ist das Castingbüro.
Internationale Plattformen
Backstage
Backstage ist eine Castingplattform aus New York und vermittelt nach eigenen Angaben seit 1960 Castings. Ausgeschrieben werden Rollen in Film, Fernsehen, Theater und Werbung, außerdem Aufträge für Sprecher*innen, Models und Content-Creators. Seit 2021 gehören auch die Plattformen StarNow und Mandy zum Unternehmen.
Gut zu wissen
- Ein Profil lässt sich kostenlos anlegen.
- Mit StarNow und Mandy gehören weitere internationale Plattformen zur selben Unternehmensgruppe.
Zu bedenken
- Die Seite gibt es auf Englisch und Spanisch, nicht auf Deutsch.
- Die Abopreise wechseln mit Aktionen; prüfe den Tarif vor dem Abschluss.
Spotlight
Spotlight ist eine Castingplattform mit Sitz in Großbritannien. Mitglieder erhalten ein Profil und nach Angaben der Plattform Zugang zu Tausenden Rollen in Film, Fernsehen und Theater.
Gut zu wissen
- Für Darstellende mit Interesse am britischen Markt ist Spotlight eine wichtige Adresse; über das Zusatzpaket „International“ bei Filmmakers lässt sich ein Spotlight-Profil auch von dort aus pflegen.
Zu bedenken
- Die Mitgliedschaft setzt eine anerkannte Ausbildung, eine professionelle Rolle mit Gewerkschaftsvertrag oder die Empfehlung einer Agentur voraus.
- Sie kostet 196,50 € im Jahr zuzüglich Mehrwertsteuer.
Weitere Adressen
Crew United
Crew United ist ein Branchennetzwerk für Film und Fernsehen mit Profilen von Filmschaffenden, Firmen und Schauspielenden, einer Filmdatenbank und Jobinseraten. Für Schauspielende werden Mitwirkungen in Filmprojekten mit Profilfoto unter „Cast“ angezeigt.
Gut zu wissen
- Die Datenbank zeigt, wer an welchen Produktionen gearbeitet hat.
- Mit „Premium video+“ lassen sich Showreels und nicht öffentliche Self-Tapes mit eigenem Link für Castings bereitstellen.
Zu bedenken
- Schon der Basic-Tarif kostet 2,49 € im Monat bei jährlicher Zahlung, Premium 8,33 € und Premium video+ 9,08 € im Monat.
Wie Casting Calls verbreitet werden
Nicht jede Rolle wird öffentlich ausgeschrieben. Für viele Film- und Fernsehproduktionen stellen Casting Directors ihre Rollenbeschreibungen, sogenannte Breakdowns, auf einer E-Casting-Plattform ein, und Schauspielagenturen schlagen dort ihre Klient*innen vor. Daneben suchen Casting-Teams direkt in den Datenbanken nach passenden Profilen. Das Castingbüro der Filmakademie Baden-Württemberg nennt dafür etwa Schauspielervideos, castforward und Filmmakers, für internationale Produktionen e-TALENTA und Spotlight. Offene Casting Calls, auf die sich alle bewerben können, gibt es vor allem bei Werbung, Kurz- und Hochschulfilmen, freien Theaterprojekten und bei der Komparserie.
Für dich heißt das: Ein vollständiges, aktuelles Profil auf den gängigen Plattformen ist oft genauso wichtig wie die aktive Suche nach Ausschreibungen.
Agenturen: Vertretung statt Ausschreibung
Eine Agentur ist keine Plattform, sondern vertritt dich auf vertraglicher Grundlage: Sie schlägt dich für Rollen vor, verhandelt Gagen und erhält dafür eine Provision. Weil Breakdowns auf den Plattformen auch an Agenturen gehen, die gezielt Vorschläge einreichen, kann eine Vertretung den Zugang zu Rollen erweitern. Agenturen in deiner Nähe findest du im Branchenverzeichnis von SceneTalent. Wie du dich über Plattformen und Agenturen hinaus sichtbar machst, beschreibt der Beitrag Marketingstrategien für Schauspielende.
So bereitest du dein Profil vor
Auf allen Plattformen entscheiden Casting-Teams zuerst anhand von Fotos, Vita und Videos, ob sie dich einladen. Diese Unterlagen sollten aktuell sein, zueinander passen und die Rollen zeigen, für die du glaubwürdig besetzt werden kannst. Wie du dein Rollenprofil erweiterst, ohne beliebig zu werden, beschreibt der Beitrag Rollenvielfalt und Typcasting.
Fotos
Ein professioneller Headshot und aktuelle Polaroids zeigen, wie du heute aussiehst. Welche Aufnahmen üblich sind, erklärt der Beitrag Polaroids für Schauspielende. Im kostenlosen Portrait-Studio bearbeitest du deine Polaroids direkt im Browser und speicherst sie als Set.
Vita
Eine übersichtliche Schauspiel-Vita mit Ausbildung, Rollen und besonderen Fähigkeiten.
Showreel
Kurze Szenen, die zeigen, wie du spielst. Worauf es ankommt, steht im Beitrag Showreel-Tipps.
Self-Tapes und Vorstellungsvideo
Viele Einladungen führen zuerst zu einem Self-Tape. Hilfe dazu bieten die Beiträge Self-Tape Auditions und Casting und Vorstellungsvideo.
Für das Vorsprechen selbst helfen die Audition-Tipps und der Beitrag Wie man sich beim Casting von der Konkurrenz abhebt, ohne sich zu verstellen; spielbare Texte findest du in der Werkstatt mit Monologen und Dialogen.
Unseriöse Angebote erkennen
Neben echten Ausschreibungen kursieren Angebote, bei denen vor allem die Bewerbenden zahlen sollen. Die Verbraucherzentrale Hamburg rät zur Vorsicht, wenn vorab Geld verlangt wird: Seriöse Modelfirmen fordern nach ihrer Einschätzung keine Vorauszahlung. Das gilt sinngemäß auch für Castings. Achte besonders auf diese Warnzeichen:
- Gebühren für die Teilnahme an einem Casting oder für die Aufnahme in eine „Kartei“, bevor überhaupt eine Rolle in Aussicht steht.
- Pflicht-Fotoshootings oder teure Pakete, die direkt beim Termin unterschrieben werden sollen. Unterschreibe nichts unter Zeitdruck; worauf es bei Verträgen ankommt, erklärt der Beitrag Der Schauspielvertrag.
- Zeitdruck, vage Angaben zu Projekt und Produktion und kein vollständiges Impressum.
- Anfragen nach Nackt- oder Unterwäschefotos ohne nachvollziehbaren Grund. Wo die Grenzen liegen, erklärt der Beitrag zu den Polaroids.
Bei sexueller Belästigung oder Übergriffen im Zusammenhang mit einem Casting berät die unabhängige Themis Vertrauensstelle Betroffene aus Film, Fernsehen, Theater und Musik kostenlos.
Häufige Fragen zu Casting Calls
Kostet die Bewerbung auf einen Casting Call Geld?
Die Bewerbung auf eine Rolle selbst sollte nichts kosten. Kosten entstehen bei vielen Plattformen für erweiterte Profile oder Mitgliedschaften; sie sind dann in einer Preisliste offen ausgewiesen. Gebühren für die bloße Teilnahme an einem Casting sind ein Warnzeichen.
Was kostet eine Mitgliedschaft auf Castingplattformen?
Viele Plattformen bieten ein kostenloses Basisprofil. Erweiterte Funktionen kosten nach den Preislisten (Stand 10/2026) zum Beispiel 60 € im Jahr bei Casting Network, 71,95 € bei Theapolis Premium, 119 € bei Filmmakers Premium+ und 196,50 € zuzüglich Mehrwertsteuer bei Spotlight.
Wo finde ich kostenlose Casting Calls?
Frei zugänglich sind etwa die Gesuche auf dem Schwarzen Brett der dffb. Kostenlose Basisprofile bieten unter anderem e-TALENTA, Schauspielervideos und Theapolis; den vollen Zugriff auf Ausschreibungen gibt es aber oft erst mit einer bezahlten Mitgliedschaft. Die ZAV-Künstlervermittlung verlangt keine Provision.
Brauche ich eine Agentur, um Casting Calls zu bekommen?
Nein. Offene Ausschreibungen und viele Plattformen stehen auch Schauspielenden ohne Vertretung offen. Eine Agentur kann dich zusätzlich für Rollen vorschlagen, die nicht öffentlich ausgeschrieben werden.
Kann ich mich ohne Schauspielausbildung auf Casting Calls bewerben?
Ja, bei vielen offenen Ausschreibungen, etwa für Werbung, Kurz- und Hochschulfilme, freie Theaterprojekte oder Komparserie. Schauspielervideos richtet sich ausdrücklich auch an Quereinsteigende. Für die Aufnahme bei der ZAV oder eine Mitgliedschaft bei Spotlight werden dagegen eine Ausbildung oder bestimmte berufliche Nachweise vorausgesetzt.
Wie bewerbe ich mich auf einen Casting Call?
Lies die Ausschreibung genau: Rolle, Spielalter, Zeitraum, Gage und Frist. Schicke nur, was verlangt wird, meist aktuelle Fotos, eine Vita und ein Showreel oder ein Self-Tape. Bewirb dich auf Rollen, für die du glaubwürdig besetzt werden kannst, und halte die genannte Frist ein.
Auf wie vielen Plattformen sollte ich mich anmelden?
Das hängt davon ab, wo die Casting-Teams für deine Arbeitsfelder suchen. Wichtiger als die Zahl der Profile ist, dass jedes vollständig und aktuell ist. Ein veraltetes Foto oder ein leeres Showreel-Feld kann dazu führen, dass du bei der Suche übersehen wirst.
Was ist ein Breakdown?
Ein Breakdown ist die Rollenbeschreibung, die Casting Directors für eine Produktion veröffentlichen, meist auf einer E-Casting-Plattform. Es nennt die gesuchten Figuren mit Merkmalen wie Spielalter und Rollentyp sowie Angaben zu Projekt und Zeitraum. Agenturen schlagen darauf passende Klient*innen vor.
Was ist der Unterschied zwischen Casting Call und Casting?
Der Casting Call ist der Aufruf, sich zu bewerben. Das Casting oder die Audition ist der Termin, bei dem du vorsprichst oder vorspielst, live oder per Video. Mehr dazu erklären die Einträge Casting-Call und Video-Casting.
Wie erkenne ich ein unseriöses Casting-Angebot?
Vorsicht ist geboten, wenn vorab Gebühren für die Teilnahme oder die Aufnahme in eine Kartei verlangt werden, wenn Fotoshootings oder Pakete sofort unterschrieben werden sollen oder wenn Projekt, Produktion und Impressum unklar bleiben. Seriöse Ausschreibungen nennen nachvollziehbar, wer sucht und wofür.
Nicht jede Bewerbung führt zu einer Einladung, und nicht jede Einladung zu einer Rolle. Wie du mit Absagen umgehst, ohne an dir zu zweifeln, beschreibt der Beitrag Umgang mit Casting-Absagen.

