Begriff

Probebühne

Eine Probebühne ist ein Bühnenraum, der vor allem für Theaterproben bestimmt ist. Der Duden erklärt sie als Bühne besonders für Theaterproben. Auf ihr wird eine Inszenierung erarbeitet, bevor die Arbeit auf die Bühne der Spielstätte wechselt, auf der später die Vorstellungen stattfinden. Ein Haus kann über mehrere Probebühnen verfügen.

Wie nah die Bedingungen dort an die spätere Aufführung heranreichen, hängt vom einzelnen Haus ab. Am Schlosstheater Celle etwa wird nach einem Probenbericht des Theatervereins von 2025 auf der Probebühne zunächst mit Probekostümen gearbeitet; etwa eine Woche vor der Premiere wird nach Auskunft der Dramaturgie auf die Originalkulisse und die endgültigen Kostüme umgestellt.

Die Probebühne bezeichnet einen Ort, keine Probenart. Eine Stellprobe oder eine Durchlaufprobe kann dort ebenso stattfinden wie auf der Bühne der Spielstätte; die Generalprobe dagegen findet unter möglichst vollständigen Aufführungsbedingungen statt. Die Bauprobe erprobt einen Bühnenbildentwurf im tatsächlichen Raum. Von einer Studiobühne unterscheidet sich die Probebühne durch ihre Nutzung: Die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin trennt in ihrer Ordnung für Probenräume und Studiobühnen die Probebühnen von den Studiobühnen, auf denen auch Vorstellungen mit Publikum stattfinden.

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