Begriff

Ständige Konferenz Schauspielausbildung (SKS)

Die Ständige Konferenz Schauspielausbildung, kurz SKS, ist ein Zusammenschluss staatlicher und städtischer Ausbildungsstätten für Schauspiel im deutschsprachigen Raum. Die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien beschreibt sie als Arbeitsgruppe dieser Institutionen, deren Mitglieder zur Kooperation und Qualitätssicherung im Austausch stehen und gemeinsame Absolventenvorsprechen veranstalten. Beteiligt sind Hochschulen und Akademien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Aufnahme setzt ein Bewerbungsverfahren voraus. Die Wiener Privatuniversität wurde nach ihrer Mitteilung vom 1. Juli 2016 nach einem fast dreijährigen, mehrstufigen Verfahren und der Beratung einer Kommission aufgenommen; sie bezeichnete sich als 18. Ausbildungsstätte seit Gründung der Konferenz. Die Website des Schauspielschultreffens, an dem die Ausbildungsstätten der SKS teilnehmen, führt 19 Hochschulen auf (Stand: Oktober 2026).

Nach außen sichtbar wird die Konferenz vor allem durch die Zentralen Vorspiele, die sie für die Abschlussjahrgänge ihrer Mitglieder organisiert. Teilnahmeberechtigt am Schauspielschultreffen sind nach dessen Leitlinien Studierende der in der SKS vertretenen Ausbildungsstätten; im Rahmen des Treffens findet auch die Mitgliederversammlung der SKS statt, und ihr Vorstand bespricht grundsätzliche Fragen wie Programm, Ort und Jury mit dem zuständigen Bundesministerium und der Geschäftsführung des Wettbewerbs. Die SKS ist weder eine Hochschule noch ein Berufsverband von Darstellenden. Die Bezeichnung staatliche Schauspielschule beschreibt dagegen die Trägerschaft einer einzelnen Ausbildungsstätte.

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