Monologe & Dialoge · kostenlos

Monologe und Dialoge finden

Klassiker im gemeinfreien Originaltext und freie Texte von SceneTalent – für Vorsprechen, Self-Tape und Training, mit Situation, Spielhinweisen und PDF.

  • 147 Monologe
  • 59 Dialoge
Wofür?

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  • DialogRomantik

    Adam und Licht: Ei, was zum Henker, sagt, Gevatter Adam!

    Der zerbrochne Krug · Heinrich von Kleist

    Dorfrichter Adam sitzt am frühen Morgen zerschunden in der Gerichtsstube. Sein Schreiber will wissen, was passiert ist, und bringt eine Nachricht, die Adam gar nicht gebrauchen kann.

    ca. 6,5 Minm + m · 2 Personen25–65 J.Blankversverschlagen
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  • DialogRomantik

    Alkmene und Jupiter: Wenn ich nun dieser Gott dir wär’ —?

    Amphitryon · Heinrich von Kleist

    Jupiter hat in Gestalt ihres Mannes die Nacht mit Alkmene verbracht. Nun stellt er ihr eine Frage, die sie nicht beantworten kann: Wen würde sie wählen?

    ca. 10 Minw + m · 2 Personen20–55 J.Blankverszärtlich
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  • Kreon hat verboten, ihren toten Bruder zu begraben. Antigone will es trotzdem tun und bittet ihre Schwester um Hilfe. Ismene hat Angst.

    ca. 7 Minw · 2 Personen16–30 J.Ungereimte Verse (Übertragung Hölderlin)beschwörend
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  • MonologAntike

    Antigone: O Grab! o Brautbett!

    Antigone · Sophokles

    Kreon lässt Antigone lebendig in eine Grabkammer führen. Bevor man sie wegbringt, verteidigt sie noch einmal, warum sie den Bruder bestattet hat.

    ca. 3 Minweiblich16–28 J.Ungereimte Verse (Übertragung Hölderlin)trotzig
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Marcus Antonius: Mitbürger! Freunde! Römer! hört mich an

    Julius Cäsar · William Shakespeare

    Brutus hat die Ermordung Cäsars vor dem Volk gerechtfertigt. Antonius darf an der Leiche sprechen, unter einer Bedingung: kein Wort gegen die Verschwörer.

    ca. 2,5 Minmännlich25–55 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)trauernd
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  • Am Abend vor der Hochzeit des Bruders sind vier weiße Hemden rosa. In der Trommel liegt eine rote Socke, und auf der Bank sitzt jemand mit einem Buch.

    ca. 3,5 Minoffen + offen · 2 Personen20–36 J.Alltagssprachegenervt
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  • MonologGegenwart

    Ayla: Man lässt weg, was Angst macht.

    Freier Text

    Seit der dritten Klasse übersetzt Ayla für ihre Mutter. Beim Kardiologen lässt sie weg, was Angst macht. Dann sagt ihre Mutter einen Satz auf Deutsch.

    ca. 2 Minweiblich18–32 J.Alltagssprache mit einzelnen türkischen Wörternkontrolliert
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  • DialogGegenwart

    Becker und Niko: Das Verhör

    Freier Text

    Nach einem Einbruch liegt Nikos Schlüssel am Tatort. Niko gesteht sofort. Kommissarin Becker glaubt kein Wort.

    ca. 3,5 Minw + offen · 2 Personen21–55 J.Alltagssprachebeherrscht
    Freier TextLesen
  • Ganz oben auf dem Zehnmeterturm stehen Ben und Lina und behaupten, keine Angst zu haben. Unten essen alle Pommes und gucken zu.

    ca. 1,5 Minw + m · 2 Personen11–15 J.Alltagssprachefrech
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  • MonologGegenwart

    Birgit: Dienstag, Kurs drei: eine Hand.

    Freier Text

    Mit siebenundvierzig lernt Birgit schwimmen. Ihre Tochter, eine Rettungsschwimmerin, weiß nichts davon.

    ca. 2 Minweiblich40–58 J.Alltagsspracheselbstironisch
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Caliban: Sei nicht in Angst! Die Insel ist voll Lärm

    Der Sturm · William Shakespeare

    Zwei betrunkene Schiffbrüchige erschrecken über unsichtbare Musik. Caliban, der auf der Insel geboren ist, beruhigt sie und erzählt von seinen Träumen.

    ca. 1 Minmännlich18–55 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)beruhigend
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Claudius, König von Dänemark: O meine Tat ist faul, sie stinkt zum Himmel

    Hamlet · William Shakespeare

    Er hat seinen Bruder ermordet, um König zu werden. Allein versucht Claudius zu beten und merkt, dass er nichts hergeben will von dem, was er gewonnen hat.

    ca. 3 Minmännlich35–70 J.Blankvers mit Schlussreim (Übersetzung Schlegel)schuldbewusst
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Constanze: Gram füllt die Stelle des entfernten Kindes

    König Johann · William Shakespeare

    Constanzes Sohn Arthur ist gefangen. Mit gelöstem Haar klagt sie vor dem französischen König und dem Kardinal. Sie weiß: Sie wird ihr Kind nicht wiedersehen.

    ca. 2,5 Minweiblich30–50 J.Blankvers (Übersetzung August Wilhelm Schlegel)verzweifelt
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  • MonologGegenwart

    Daniel: Die Aussage

    Freier Text

    Daniel hat eine Tote am Kanal gefunden und die Polizei gerufen. In der Vernehmung stellt eine einzige Frage nach seinem Hund alles in Frage.

    ca. 2 Minmännlich25–40 J.Alltagssprachekontrolliert
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  • MonologGegenwart

    Deniz: Erst die Griffe. Dann die Gurte.

    Freier Text

    Nach einer erfolglosen Wiederbelebung reinigt Deniz um vier Uhr morgens den Rettungswagen. Auf der Stufe sitzt der Auszubildende und schweigt.

    ca. 2 Minoffen besetzbar25–40 J.Alltagsspracheruhig
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  • MonologNaturalismus

    Der alte Hilse, Weber: Ich hab ne Gewissheet.

    Die Weber · Gerhart Hauptmann

    Die hungernden Weber stehen auf. Der alte Hilse bleibt am Webstuhl. Er erklärt seinem Sohn, warum er vierzig Jahre Elend ertragen hat und sich nicht anschließt.

    ca. 3 Minmännlich55–85 J.Schlesische Mundart (Prosa)feierlich
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  • MonologWeimarer Klassik

    Der Kapuziner: Heisa, juchheia! Dudeldumdei!

    Wallensteins Lager · Friedrich Schiller

    Im Lager wird am Sonntag getanzt, da platzt ein Kapuzinermönch herein. Mit Wortspielen und Bibelzitaten liest er den Soldaten und ihrem Feldherrn die Leviten.

    ca. 7 Minmännlich30–75 J.Knittelvers mit Paarreimpolternd
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  • MonologAufklärung

    Der Prinz (Hettore Gonzaga): Klagen, nichts als Klagen!

    Emilia Galotti · Gotthold Ephraim Lessing

    Früh am Morgen sitzt der Prinz von Guastalla über Bittschriften. Ein einziger Vorname genügt, und seine Gedanken sind bei Emilia Galotti.

    ca. 1,5 Minmännlich20–40 J.Prosagelangweilt
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  • MonologAufklärung

    Der Tempelherr: Hier hält das Opfertier ermüdet still.

    Nathan der Weise · Gotthold Ephraim Lessing

    Ein junger Tempelritter hat ein jüdisches Mädchen aus dem Feuer gerettet und sich verliebt. Unter Palmen wartet er auf ihren Vater und ringt mit sich.

    ca. 3,5 Minmännlich18–30 J.Blankversaufgewühlt
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  • DialogRenaissance & Shakespeare

    Desdemona und Emilia: Tät’st du dergleichen um die ganze Welt?

    Othello · William Shakespeare

    Othello hat Desdemona befohlen, zu Bett zu gehen. Während Emilia sie auskleidet, singt Desdemona ein altes Lied, und die beiden Frauen reden über Treue und Männer.

    ca. 7 Minw + w · 2 Personen18–50 J.Blankvers, Prosa und Lied (Übersetzung Baudissin)bang
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Die Amme (bei Schlegel: Wärterin): Johannistag zu Abend wird sie vierzehn.

    Romeo und Julia · William Shakespeare

    Die Gräfin will mit Julia über eine Heirat sprechen. Doch die Amme kann nicht aufhören zu erzählen: vom Erdbeben, vom Taubenschlag und vom Witz ihres Mannes.

    ca. 2,5 Minweiblich40–80 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)geschwätzig
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  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Die Großmutter: Es war eimal ein arm Kind

    Woyzeck · Georg Büchner

    Kinder bitten die Großmutter um eine Geschichte. Sie erzählt ein Märchen ohne Trost: von einem Kind, das ganz allein auf der Welt ist.

    ca. 1 Minweiblich60–90 J.Hessisch gefärbte Umgangsspracheschlicht
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  • DialogWeimarer Klassik

    Prinzessin Eboli und Carlos: Ich liebe und bin – nicht geliebt.

    Don Carlos, Infant von Spanien · Friedrich Schiller

    Prinzessin Eboli gesteht Carlos ihre Liebe. Er hält sie zunächst für seine Verbündete, bis ein Schlüssel und ein Brief alles verraten.

    ca. 9,5 Minw + m · 2 Personen17–30 J.Blankversverliebt
    OriginaltextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Edmund: Nun, Götter, schirmt Bastarde!

    König Lear · William Shakespeare

    Edmund ist der uneheliche Sohn des Grafen Gloster und soll nichts erben. Mit einem gefälschten Brief will er seinen Bruder Edgar aus dem Weg räumen.

    ca. 1,5 Minmännlich18–35 J.Blankvers (Übersetzung Baudissin)trotzig
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  • MonologWeimarer Klassik

    Egmont: Alter Freund! immer getreuer Schlaf, fliehst du mich auch

    Egmont · Johann Wolfgang von Goethe

    Graf Egmont sitzt im Kerker und kann nicht schlafen. Er hat den Tod nie gefürchtet, aber die Enge des Gefängnisses raubt ihm die Fassung.

    ca. 5,5 Minmännlich28–55 J.Rhythmische Prosabeklommen
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  • MonologWeimarer Klassik

    Elisabeth: O Sklaverei des Volksdiensts!

    Maria Stuart · Friedrich Schiller

    Allein mit dem Todesurteil gegen Maria Stuart rechnet Elisabeth mit dem Volk, ihren Feinden und ihrer Rivalin ab – und unterschreibt.

    ca. 4 Minweiblich25–50 J.Blankversbitter
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  • DialogAufklärung

    Emilia und Odoardo: Wie? Sie hier, mein Vater?

    Emilia Galotti · Gotthold Ephraim Lessing

    Der Prinz hält Emilia nach dem Mord an ihrem Bräutigam auf seinem Lustschloss fest. Ihr Vater trifft sie allein. Er trägt einen Dolch bei sich.

    ca. 6,5 Minw + m · 2 Personen16–60 J.Prosagefasst
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  • MonologGegenwart

    Emre: Ich guck nur an die Decke.

    Freier Text

    Emre kann kein Blut sehen und liegt trotzdem zum ersten Mal auf der Spendenliege. Er hat einen guten Grund.

    ca. 2 Minmännlich18–25 J.Alltagssprachenervös
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  • Heinz übt seine Rede zur Goldenen Hochzeit. Erika korrigiert jede Zeile, und nach fünfzig Jahren kommt ein Geheimnis ans Licht.

    ca. 2 Minm + w · 2 Personen70–88 J.Alltagssprachezänkisch
    Freier TextLesen
  • MonologSturm und Drang

    Evchen Humbrecht: Wohin? — das weiß ich selbst nicht

    Die Kindermörderin · Heinrich Leopold Wagner

    Im Morgengrauen will Evchen heimlich das Elternhaus verlassen. Ein Brief hat ihr alle Hoffnung genommen; vor den Bildern der Eltern bittet sie um Vergebung.

    ca. 1 Minweiblich16–28 J.Prosagehetzt
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  • MonologWeimarer Klassik

    Faust: Habe nun, ach! Philosophie

    Faust. Der Tragödie erster Teil · Johann Wolfgang von Goethe

    Nachts in seinem Studierzimmer zieht der Gelehrte Faust Bilanz: alle Fakultäten studiert, berühmt, und klüger ist er nicht geworden.

    ca. 3 Minmännlich35–70 J.Knittelvers mit Paarreimbitter
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  • MonologSturm und Drang

    Ferdinand: Es ist nicht möglich. Nicht möglich.

    Kabale und Liebe · Friedrich Schiller

    Ferdinand hält einen Liebesbrief von Luise an einen anderen in der Hand. Er weiß nicht, dass sie ihn unter Zwang schreiben musste.

    ca. 3 Minmännlich18–30 J.Prosafassungslos
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  • MonologSturm und Drang

    Fiesco: Republikaner Fiesco? Herzog Fiesco?

    Die Verschwörung des Fiesco zu Genua · Friedrich Schiller

    Fiesco führt die Verschwörung gegen die Tyrannen Genuas an. Allein spürt er die Versuchung, selbst die Krone zu nehmen, und entscheidet sich.

    ca. 2 Minmännlich25–45 J.Prosaversucht
    OriginaltextLesen
  • MonologGegenwart

    Finja: Bruno, ein Herr mit Erfahrung.

    Freier Text

    Seit drei Jahren wartet der alte Hund Bruno im Tierheim. Morgen kommt eine Familie. Finja, vierzehn, bürstet ihn und bereitet ihn auf den Abschied vor.

    ca. 2,5 Minweiblich12–16 J.Alltagssprachezärtlich
    Freier TextLesen
  • DialogGegenwart

    Frank und Charlie: Fahrstunde

    Freier Text

    Sonntagmorgen auf einem leeren Parkplatz: Frank übt mit Charlie Autofahren. Über den Umzug nach Hannover sprechen beide nur in Fahranweisungen.

    ca. 2,5 Minm + offen · 2 Personen16–60 J.Alltagssprachetrocken
    Freier TextLesen
  • MonologJahrhundertwende

    Frau Gabor (Fanny Gabor): Lieber Herr Stiefel!

    Frühlings Erwachen · Frank Wedekind

    Der Freund ihres Sohnes bittet sie um Geld für die Flucht nach Amerika und droht mit dem Tod. Frau Gabor antwortet mit einem freundlichen, klugen und fatalen Brief.

    ca. 4 Minweiblich35–55 J.Prosa (Brief)besonnen
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  • Seit 1964 wacht Frau Häberle über die Kehrwoche ihres Stuttgarter Mietshauses. Die neue WG hat das Schild ignoriert. Sie hat einen Grund, darauf zu bestehen.

    ca. 2,5 Minweiblich65–88 J.Schwäbischstreng
    Freier TextLesen
  • DialogNaturalismus

    Frau John und Pauline: komm, hab ick jesacht, ick will dir helfen.

    Die Ratten · Gerhart Hauptmann

    Pauline ist schwanger und verlassen. Frau John hat ihr einziges Kind verloren und macht der jungen Frau auf einem Dachboden in Berlin ein Angebot.

    ca. 6,5 Minw + w · 2 Personen18–48 J.Berlinisch und gebrochenes Deutschüberredend
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  • Elf Eltern wollen einen Schüler von der Klassenfahrt ausschließen. Die junge Klassenlehrerin antwortet vor allen.

    ca. 2 Minweiblich25–38 J.Alltagssprachebestimmt
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  • MonologRomantik

    Frau Marthe Rull: Seht ihr den Krug, ihr wertgeschätzten Herren?

    Der zerbrochne Krug · Heinrich von Kleist

    Vor Gericht soll Frau Marthe sagen, was geschehen ist. Stattdessen erzählt sie die ganze Lebensgeschichte ihres zerbrochenen Kruges, Scherbe für Scherbe.

    ca. 4,5 Minweiblich40–80 J.Blankversempört
    OriginaltextLesen
  • DialogNaturalismus

    Frau Wolff und Leontine: Was willst’n Du hier?

    Der Biberpelz · Gerhart Hauptmann

    Winterabend vor Berlin. Frau Wolff kommt mit einem gewilderten Rehbock heim und findet ihre Tochter, die aus dem Dienst davongelaufen ist. Die Mutter hat andere Pläne.

    ca. 5 Minw · 2 Personen15–60 J.Berliner und schlesisch gefärbte Mundart (Prosa)derb
    OriginaltextLesen
  • Beim WG-Plenum klagt Fritzi den Diebstahl ihres Bergkäses an. Die Anklage nimmt eine Wendung, mit der niemand gerechnet hat.

    ca. 2 Minweiblich18–28 J.Alltagsspracheempört
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Gerd: Der letzte Bus

    Freier Text

    Neununddreißig Jahre lang ist Gerd Bus gefahren. Auf seiner letzten Fahrt schläft hinten ein junger Fahrgast, der nicht aussteigen will.

    ca. 2 Minmännlich58–70 J.Alltagssprachelakonisch
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Gerda: Die Bewerbung

    Freier Text

    Gerda ist zweiundsiebzig und bewirbt sich im Kino um einen Aushilfsjob. Der junge Theaterleiter weiß nicht, was er sagen soll. Sie schon.

    ca. 2 Minweiblich65–80 J.Alltagssprachesouverän
    Freier TextLesen
  • DialogWeimarer Klassik

    Gertrud und Stauffacher: Der kluge Mann baut vor.

    Wilhelm Tell · Friedrich Schiller

    Werner Stauffacher sitzt bedrückt vor seinem neuen Haus. Seine Frau Gertrud bringt ihn zum Reden und rät ihm, was er selbst nicht zu denken wagt.

    ca. 10 Minw + m · 2 Personen28–60 J.Blankversbesorgt
    OriginaltextLesen
  • DialogSturm und Drang

    Götz und Bruder Martin: Wohl dem, der ein tugendsam Weib hat!

    Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand · Johann Wolfgang von Goethe

    Ein Mönch auf Reisen trifft nachts einen Ritter in Rüstung. Beim Wein beneidet er ihn um sein freies Leben, und erst am Ende erkennt er die eiserne Hand.

    ca. 9 Minm + m · 2 Personen22–60 J.Prosagastfreundlich
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  • MonologWeimarer Klassik

    Gretchen: Ach neige, du Schmerzenreiche

    Faust. Der Tragödie erster Teil · Johann Wolfgang von Goethe

    Gretchen weiß, dass sie verloren ist, wenn ihr Geheimnis herauskommt. Sie hat niemanden mehr, dem sie es sagen kann, und betet zur schmerzensreichen Mutter Gottes.

    ca. 1,5 Minweiblich15–24 J.Gereimte Strophenflehend
    OriginaltextLesen
  • MonologSturm und Drang

    Guelfo: Ich hass’ ihn von der Wiege

    Die Zwillinge · Friedrich Maximilian Klinger

    Guelfo ist überzeugt, dass sein Zwillingsbruder ihm Erbe und Braut gestohlen hat. In einer Sturmnacht erzählt er dem Freund, wie lange er ihn schon hasst.

    ca. 3 Minmännlich18–32 J.Prosahasserfüllt
    OriginaltextLesen
  • DialogRenaissance & Shakespeare

    Hamlet und Ophelia: Geh in ein Kloster!

    Hamlet · William Shakespeare

    Ophelia will Hamlet seine Geschenke zurückgeben, während der König und ihr Vater heimlich zuhören. Hamlet antwortet mit Spott, Wut und einem Fluch.

    ca. 4,5 Minm + w · 2 Personen16–32 J.Blankvers und Prosa (Übersetzung Schlegel)verletzt
    OriginaltextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Hamlet: O, welch ein Schurk und niedrer Sklav bin ich!

    Hamlet · William Shakespeare

    Ein Schauspieler weint über eine erfundene Königin. Hamlet, der einen wirklichen Mord zu rächen hat, verachtet sich dafür, dass er noch nichts getan hat.

    ca. 4 Minmännlich18–35 J.Blankvers mit Schlussreimzornig
    OriginaltextLesen
  • DialogWeimarer Republik

    Hans Karl und Helene: Ich bin hier zu Haus.

    Der Schwierige · Hugo von Hofmannsthal

    Hans Karl hat sich von Helene verabschiedet und ist gegangen. Nun kommt er zurück, und diesmal spricht sie aus, was er nie sagen könnte.

    ca. 10 Minm + w · 2 Personen22–45 J.Prosa (Wiener Gesellschaftston)zögernd
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Helena: Wie kann das Glück so wunderlich doch schalten!

    Ein Sommernachtstraum · William Shakespeare

    Demetrius hat Helena für Hermia verlassen. Nun erfährt sie, dass Hermia mit Lysander fliehen will, und beschließt, es Demetrius zu verraten, nur um ihn zu sehen.

    ca. 2 Minweiblich16–28 J.Gereimte Verse (Übersetzung Schlegel)gekränkt
    OriginaltextLesen
  • DialogNaturalismus

    Helene und Loth: Lieber was Schönes jetzt!

    Vor Sonnenaufgang · Gerhart Hauptmann

    In der Gartenlaube gestehen sich Helene und Loth ihre Liebe. Helene will ihm etwas über ihren Vater sagen und bringt es nicht über die Lippen.

    ca. 7,5 Minw + m · 2 Personen18–35 J.Prosaverliebt
    OriginaltextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Hero: Allein, allein, allein!

    Des Meeres und der Liebe Wellen · Franz Grillparzer

    Am Tag ihrer Weihe zur Priesterin hat Hero einen jungen Fremden gesehen. Abends allein im Turm will sie ihn vergessen und denkt doch nur an ihn.

    ca. 4,5 Minweiblich16–24 J.Blankversverträumt
    OriginaltextLesen
  • MonologGegenwart

    Hertha: Nicht verhandelbar.

    Freier Text

    Hertha zieht ins Pflegeheim und darf nur mitnehmen, was in achtzehn Quadratmeter passt. Sie entscheidet sich für ein scheußliches Ding.

    ca. 2 Minweiblich75–90 J.Alltagssprachetrocken
    Freier TextLesen
  • Luca ruft seine Oma per Video an. Sie kann das Tablet nicht halten, und im Hintergrund läuft ein Mann in Socken durchs Bild. Auch Luca hat etwas zu beichten.

    ca. 3 Minw + m · 2 Personen17–85 J.Alltagsspracheneugierig
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Ingrid: Das erste Wort reicht.

    Freier Text

    Nach vierunddreißig Jahren klettert die Souffleuse Ingrid zum letzten Mal aus dem Kasten. Sie erinnert sich an den Abend, an dem sie einer Anfängerin den ganzen Satz geschenkt hat.

    ca. 2,5 Minweiblich55–72 J.Alltagssprachetrocken
    Freier TextLesen
  • MonologWeimarer Klassik

    Iphigenie: Heraus in eure Schatten, rege Wipfel

    Iphigenie auf Tauris · Johann Wolfgang von Goethe

    Seit Jahren dient Iphigenie auf Tauris als Priesterin. Am Meer sucht sie täglich das Land der Griechen und rechnet mit dem Los der Frauen ab.

    ca. 3,5 Minweiblich18–35 J.Blankverssehnsüchtig
    OriginaltextLesen
  • MonologGegenwart

    Jana: Die Rede

    Freier Text

    Jana hält die Rede auf der Hochzeit ihrer besten Freundin. Die Karteikarten fallen herunter, und auf einer steht etwas, das niemand hören sollte.

    ca. 2,5 Minweiblich28–45 J.Alltagssprachenervös
    Freier TextLesen
  • Zwei Minuten vor ihrem Vorstellungsgespräch bleibt Jasmin im Fahrstuhl stecken. Der ältere Herr mit der Thermoskanne weiß mehr, als sie denkt.

    ca. 2,5 Minw + m · 2 Personen24–70 J.Alltagssprachehektisch
    Freier TextLesen
  • MonologJahrhundertwende

    Jedermann: Ach Gott, wie graust mir vor dem Tod

    Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes · Hugo von Hofmannsthal

    Der Tod hat den reichen Jedermann vor Gottes Gericht geladen. Freunde und Vettern sind fort. Jetzt klammert er sich an das, was ihm immer geholfen hat.

    ca. 2 Minmännlich30–65 J.Knittelvers mit Paarreimangstvoll
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  • MonologWeimarer Klassik

    Johanna: Lebt wohl ihr Berge, ihr geliebten Triften

    Die Jungfrau von Orleans · Friedrich Schiller

    Die Hirtin Johanna hat eine göttliche Sendung erhalten: Sie soll Frankreich retten. Allein nimmt sie Abschied von ihrem Tal, bevor sie in den Krieg zieht.

    ca. 3,5 Minweiblich15–28 J.Gereimte Stanzenwehmütig
    OriginaltextLesen
  • MonologGegenwart

    Johanna: Ich bin Kassandra nicht.

    Freier Text

    Eine Hydrologin hat im März vor dem Hochwasser gewarnt. Nach der Flutnacht steht sie auf dem Dach der Feuerwache. Ein Monolog im Blankvers.

    ca. 2 Minweiblich27–48 J.Blankversbitter
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Jona: Fünf Kästchen.

    Freier Text

    Mit der Post kam ein Organspendeausweis. Jona, siebzehn, sitzt nachts in der Küche und merkt, dass die Frage nicht nur Ja oder Nein hat.

    ca. 2,5 Minoffen besetzbar16–21 J.Alltagssprachenachdenklich
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  • MonologGegenwart

    Jonas: Version drei. Die ehrliche.

    Freier Text

    Jonas übt auf der Restauranttoilette seinen Heiratsantrag. Drei Versionen, ein Ring, und draußen wartet eine Überraschung.

    ca. 2 Minmännlich25–38 J.Alltagssprachenervös
    Freier TextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Judith: Der Weg zu meiner Tat geht durch die Sünde!

    Judith · Friedrich Hebbel

    Die Stadt Bethulien verdurstet unter der Belagerung des Holofernes. Judith betet um ein Zeichen. Dann begreift sie, wie sie den Feldherrn töten kann.

    ca. 4,5 Minweiblich20–35 J.Prosafiebernd
    OriginaltextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Julia: Gott weiß, wann wir uns wiedersehn.

    Romeo und Julia · William Shakespeare

    Morgen soll Julia den Grafen Paris heiraten. Sie hat einen Trank, der sie scheintot macht. Bevor sie ihn nimmt, malt sie sich aus, was alles schiefgehen kann.

    ca. 3 Minweiblich14–26 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)angstvoll
    OriginaltextLesen
  • Kai soll für einen Werbespot glücklich Joghurt essen und lachen. Das ist schwerer als König Lear.

    ca. 2 Minoffen besetzbar22–34 J.Alltagssprachebemüht
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  • MonologSturm und Drang

    Karl Moor: Höre sie nicht, Rächer im Himmel!

    Die Räuber · Friedrich Schiller

    Karl Moor wollte als Räuberhauptmann die Welt gerechter machen. Bei einem Überfall sind Kinder, Frauen und Kranke verbrannt. Er sieht, was er angerichtet hat.

    ca. 1,5 Minmännlich18–30 J.Prosaaufgewühlt
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  • MonologExpressionismus

    Kassierer: Ich zahle bar!

    Von morgens bis mitternachts · Georg Kaiser

    Am Morgen war er noch ein unauffälliger Bankkassierer. Mittags steht er mit sechzigtausend unterschlagenen Mark in einem verschneiten Feld und will wissen, was er dafür bekommt.

    ca. 4,5 Minmännlich35–55 J.Expressionistische Prosafiebrig
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Katharina: Dein Eh’mann ist dein Herr, ist dein Erhalter

    Der Widerspenstigen Zähmung · William Shakespeare

    Petruchio hat auf den Gehorsam seiner Frau gewettet. Ausgerechnet die widerspenstige Katharina hält den anderen Frauen eine Rede über die Pflicht der Ehefrau.

    ca. 3 Minweiblich18–40 J.Blankvers mit Reimpaaren (Übersetzung Baudissin)bestimmt
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  • DialogGegenwart

    Katrin und Malte: Es gibt viele Möwen.

    Freier Text

    Katrin hat nachts einen jungen Anhalter mitgenommen. Auf einem Rastplatz stellt sie ihm eine Frage, auf die er nicht antworten will.

    ca. 2,5 Minw + m · 2 Personen16–50 J.Alltagsspracheangespannt
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  • DialogGegenwart

    Kim und Jo: Die Besichtigung

    Freier Text

    Achtundvierzig Leute stehen im Treppenhaus an, um eine Wohnung zu besichtigen. Ganz vorn treffen Kim und Jo aufeinander und haben eine Idee.

    ca. 2,5 Minoffen + offen · 2 Personen22–40 J.Alltagsspracheschlagfertig
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Kira: Ich bin gut in Bäumen.

    Freier Text

    Ein junger Kunde will sich nach drei Wochen den Namen seiner Freundin tätowieren lassen. Tätowiererin Kira hat dazu eine Meinung und eine Rose auf der Schulter.

    ca. 2,5 Minweiblich22–36 J.Alltagssprachefrech
    Freier TextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Klara: Zu! Zu, mein Herz!

    Maria Magdalene · Friedrich Hebbel

    Klara erwartet ein Kind von dem Mann, der sie verlassen hat. Ihr Vater hat geschworen, eine Schande nicht zu überleben. Sie trifft eine Entscheidung.

    ca. 2 Minweiblich17–28 J.Prosaverzweifelt
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  • Ein gereimter Monolog über die Nutzungsbedingungen einer Taschenlampen-App, das Fitnessstudio, in dem man nie war, und das Kleingedruckte des Lebens.

    ca. 3 Minoffen besetzbar16–30 J.Gereimte Verse in freiem Rhythmusselbstironisch
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  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Knieriem, Schustergeselle: Die Welt steht auf kein Fall mehr lang.

    Der böse Geist Lumpazivagabundus · Johann Nestroy

    Der Schuster Knieriem hat sein Lotterieglück vertrunken und weiß genau, warum sich Arbeit nicht mehr lohnt: Der Komet kommt. Ein Couplet über den Weltuntergang.

    ca. 3,5 Minmännlich20–60 J.Wiener Mundart: Prosa und gereimtes Coupletüberzeugt
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    König Lear: Ich bin ein Mann, an dem man mehr gesündigt, als er sündigte.

    König Lear · William Shakespeare

    Von zwei Töchtern verstoßen, steht der alte König im Unwetter auf der Heide. Er fordert den Sturm heraus und klagt die Menschen an, die ihn verraten haben.

    ca. 2,5 Minmännlich55–90 J.Blankvers (Übersetzung Baudissin)rasend
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Gertrud, Königin von Dänemark: Es neigt ein Weidenbaum sich übern Bach

    Hamlet · William Shakespeare

    Die Königin bringt Laertes die Nachricht, dass seine Schwester ertrunken ist. Dann erzählt sie, wie Ophelia starb: singend, zwischen Blumen, im Wasser.

    ca. 1,5 Minweiblich35–65 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)erschüttert
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  • MonologGegenwart

    Konstantin: Sie heißt Ida.

    Freier Text

    Nach sechs Jahren Schweigen schickt Konstantins Schwester ihm drei Worte. Er steigt in den Nachtzug zu ihr und spricht im Abteil, was er ihr nie geschrieben hat.

    ca. 3 Minmännlich28–45 J.Prosanachdenklich
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  • DialogNaturalismus

    Kopelke und Wendt: Scheeniken! Scheeniken!

    Die Familie Selicke · Arno Holz und Johannes Schlaf

    Heiligabend in einer armen Berliner Wohnung, das jüngste Kind liegt krank im Bett. Der alte Kopelke und der Theologe Wendt reden bei einer Zigarre über das Kind, das Geld und das Leben.

    ca. 4,5 Minm + offen · 2 Personen22–75 J.Berliner Mundart und Umgangssprache (Prosa)gutmütig
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  • MonologAntike

    Kreon, König von Theben: Dies ist mein Sinn

    Antigone · Sophokles

    Nach dem Bruderkrieg um Theben tritt Kreon als neuer König vor die Ältesten. Er erklärt seine Grundsätze und verkündet sein Verbot: Polynikes bleibt unbegraben.

    ca. 3,5 Minmännlich35–70 J.Ungereimte Verse (Übertragung Hölderlin)feierlich
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Lady Anna: Setzt nieder eure ehrenwerte Last

    König Richard III. · William Shakespeare

    Lady Anna begleitet den Sarg ihres Schwiegervaters. Ihr Mann und er wurden von derselben Hand getötet. An der offenen Bahre verflucht sie den Mörder.

    ca. 2 Minweiblich18–35 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)trauernd
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Lady Macbeth: Kommt, Geister, die ihr lauscht auf Mordgedanken

    Macbeth · William Shakespeare

    Ein Brief ihres Mannes berichtet von der Prophezeiung der Hexen. Lady Macbeth fürchtet, er sei zu sanft für den Weg zur Krone, und ruft die Geister des Mordes an.

    ca. 3,5 Minweiblich25–50 J.Brief in Prosa, dann Blankvers (Übersetzung Dorothea Tieck)berechnend
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  • DialogRenaissance & Shakespeare

    Laertes und Ophelia: Fürcht’ es, Ophelia! fürcht’ es, liebe Schwester

    Hamlet · William Shakespeare

    Bevor er nach Frankreich reist, warnt Laertes seine Schwester vor Prinz Hamlet. Ophelia hört zu und gibt ihm eine kleine, treffende Antwort zurück.

    ca. 3,5 Minm + w · 2 Personen16–30 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)fürsorglich
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Lanz: Nein, in einer ganzen Stunde werde ich nicht mit Weinen fertig

    Die beiden Veroneser · William Shakespeare

    Der Diener Lanz muss mit seinem Herrn nach Mailand. Zu Hause haben alle geweint, nur sein Hund Krabb nicht. Mit Schuhen, Stock und Hut spielt er den Abschied nach.

    ca. 2,5 Minmännlich18–50 J.Prosa (Übersetzung Dorothea Tieck)weinerlich
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  • MonologGegenwart

    Lea: Danke, das reicht.

    Freier Text

    Nach vierzig Sekunden hat die Kommission sie unterbrochen. Jetzt wartet Lea allein im Probenraum auf die Entscheidung der Schauspielschule.

    ca. 2 Minweiblich17–24 J.Alltagssprachenervös
    Freier TextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Lena: Ja, jetzt. Da ist es.

    Leonce und Lena · Georg Büchner

    Prinzessin Lena soll einen Prinzen heiraten, den sie nie gesehen hat. Im Brautschmuck sitzt sie im Garten und fragt, warum sie sich nicht wehren darf.

    ca. 2 Minweiblich15–26 J.Prosatraurig
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  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Leon: Mich jagen? Ei, erspart euch nur die Müh! Ich geh von selbst.

    Weh dem, der lügt! · Franz Grillparzer

    Der Küchenjunge Leon soll für den Bischof kochen und darf nichts ausgeben. Er schimpft über den Geiz, wirft die Schürze hin und erzählt, warum er eigentlich hier ist.

    ca. 3,5 Minmännlich18–30 J.Blankversaufgebracht
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  • DialogBiedermeier & Vormärz

    Leonce und Valerio: Müßiggang ist aller Laster Anfang.

    Leonce und Lena · Georg Büchner

    Prinz Leonce langweilt sich zu Tode. Da taucht der angetrunkene Valerio auf, der von der Arbeit noch weniger hält als er. Eine Freundschaft beginnt.

    ca. 4,5 Minm + offen · 2 Personen18–40 J.Prosagelangweilt
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  • DialogGegenwart

    Lindner und Elias: Gleichwohl.

    Freier Text

    Eine Professorin entdeckt, dass ein begabter Student Hausarbeiten für andere schreibt. Ein einziges Wort hat ihn verraten.

    ca. 2,5 Minw + m · 2 Personen20–65 J.Alltagssprachestreng
    Freier TextLesen
  • Im Profil stand „Klettern“. Beim ersten Date in der Boulderhalle hängt Jan einen Meter zwanzig über der Matte und will nicht loslassen.

    ca. 2 Minw + m · 2 Personen20–34 J.Alltagsspracheverliebt
    Freier TextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Lucile Desmoulins: Es ist doch was wie Ernst daran.

    Dantons Tod · Georg Büchner

    Ihr Mann Camille ist auf der Guillotine gestorben. Lucile geht allein durch die Straßen, schreit, singt und findet am Ende einen Weg, ihm zu folgen.

    ca. 2 Minweiblich18–35 J.Prosa mit Liedzeilenfassungslos
    OriginaltextLesen
  • DialogSturm und Drang

    Luise und Wurm: An den Henker Ihres Vaters.

    Kabale und Liebe · Friedrich Schiller

    Luises Vater sitzt im Gefängnis. Sekretär Wurm bietet einen Ausweg: Sie soll einen Liebesbrief an einen anderen Mann schreiben, den er ihr Wort für Wort diktiert.

    ca. 8,5 Minw + m · 2 Personen16–55 J.Prosaverzweifelt
    OriginaltextLesen
  • DialogJahrhundertwende

    Lulu und Dr. Schön: Warum sagen Sie denn Sie zu mir?

    Erdgeist · Frank Wedekind

    Dr. Schön hat sich verlobt und will die Beziehung zu Lulu beenden. Er kommt in ihren Salon, um sie in die Schranken zu weisen. Lulu lässt sich nicht weisen.

    ca. 3,5 Minw + m · 2 Personen18–60 J.Prosakühl
    OriginaltextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Macbeth: Ist das ein Dolch, was ich vor mir erblicke?

    Macbeth · William Shakespeare

    In der Nacht des geplanten Mordes sieht Macbeth einen Dolch vor sich schweben, den Griff ihm zugekehrt. Dann schlägt die Glocke, und er geht zu König Duncan.

    ca. 2,5 Minmännlich28–55 J.Blankvers (Übersetzung Dorothea Tieck)gebannt
    OriginaltextLesen
  • Malik leitet einen Escape-Room. Auf dem Monitor scheitert eine Steuerkanzlei am Rätsel, weil niemand der Auszubildenden zuhört, die die Lösung längst kennt.

    ca. 2,5 Minmännlich19–32 J.Alltagssprachespöttisch
    Freier TextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Malvolio: So wahr ich lebe, das ist meines Fräuleins Hand.

    Was ihr wollt · William Shakespeare

    Der Haushofmeister Malvolio findet einen Liebesbrief, scheinbar von seiner Herrin, an „M.O.A.I.“. Buchstabe für Buchstabe redet er sich ein, er sei gemeint.

    ca. 5 Minmännlich30–65 J.Prosa mit Briefversen (Übersetzung Schlegel)eitel
    OriginaltextLesen
  • Am Abend vor dem Vorspiel proben zwei Schauspielstudierende die Abschiedsszene aus „Romeo und Julia“. Felix bleibt immer an derselben Zeile hängen.

    ca. 2 Minw + m · 2 Personen19–28 J.Alltagssprache mit Shakespeare-Versen (Übersetzung Schlegel)zärtlich
    Freier TextLesen
  • DialogWeimarer Klassik

    Maria und Elisabeth: Ihr seid an eurem Platz, Lady Maria!

    Maria Stuart · Friedrich Schiller

    Die Begegnung der Königinnen im Park von Fotheringhay: Maria bittet um Gnade, Elisabeth demütigt sie – bis Maria zurückschlägt.

    ca. 13 Minw + w · 2 Personen20–50 J.Blankverseskalierend
    OriginaltextLesen
  • MonologSturm und Drang

    Marie Wesener: Das Herz ist mir so schwer.

    Die Soldaten · Jakob Michael Reinhold Lenz

    Der Vater rät Marie, den adligen Offizier nicht abzuweisen. Allein am Fenster denkt sie an ihren Verlobten, und vor der Nacht wird ihr bange.

    unter 1 Minweiblich15–25 J.Prosa, umgangsnahbang
    OriginaltextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Marie: Herrgott! gib mir nur so viel, dass ich beten kann

    Woyzeck · Georg Büchner

    Marie hat Woyzeck betrogen. Allein mit ihrem Kind sucht sie in der Bibel nach einer Stelle, die ihr Vergebung verspricht.

    ca. 1,5 Minweiblich18–30 J.Prosazerrissen
    OriginaltextLesen
  • MonologGegenwart

    Marlene: Unsinn. Aber gut gemeint.

    Freier Text

    Die Trauerrednerin hat abgesagt, also spricht Marlene für den Onkel, den keiner mochte. In seiner Wohnung hat sie einen Karton gefunden.

    ca. 2,5 Minweiblich28–48 J.Alltagssprachetrocken
    Freier TextLesen
  • DialogWeimarer Klassik

    Marquis Posa und König Philipp: Geben Sie Gedankenfreiheit.

    Don Carlos, Infant von Spanien · Friedrich Schiller

    Der misstrauische König sucht einen Menschen, der ihm die Wahrheit sagt. Marquis Posa lehnt jeden Dienst ab und fordert ihn auf, seinen Völkern die Freiheit zu geben.

    ca. 8,5 Minm + m · 2 Personen25–70 J.Blankverskühn
    OriginaltextLesen
  • DialogAufklärung

    Marwood und Mellefont: Sieh in mir eine neue Medea!

    Miß Sara Sampson · Gotthold Ephraim Lessing

    Marwood will ihren früheren Geliebten zurück. Als Mellefont sie verachtet, droht sie mit dem gemeinsamen Kind und zieht schließlich einen Dolch.

    ca. 6 Minw + m · 2 Personen25–50 J.Prosabitter
    OriginaltextLesen
  • MonologGegenwart

    Max: Ein Seil, das zwei Seile sein will.

    Freier Text

    Max zaubert für Geld auf einem Kindergeburtstag. Leider hat das Geburtstagskind denselben Zauberkasten und verrät jeden Trick.

    ca. 2 Minmännlich19–32 J.Alltagsspracheüberfordert
    Freier TextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Melitta: Da muss ich sitzen, einsam und verlassen

    Sappho · Franz Grillparzer

    Als Kind wurde Melitta verschleppt. Jetzt ist sie Sklavin im Haus einer berühmten Dichterin und merkt, dass freundliche Worte keine Liebe sind.

    ca. 3 Minweiblich15–24 J.Blankverseinsam
    OriginaltextLesen
  • DialogWeimarer Klassik

    Mephistopheles und der Schüler: Grau, teurer Freund, ist alle Theorie

    Faust. Der Tragödie erster Teil · Johann Wolfgang von Goethe

    Ein Studienanfänger will den berühmten Professor Faust um Rat fragen. Er gerät an Mephistopheles im Gelehrtenmantel, der ihn durch alle Fakultäten führt.

    ca. 10,5 Minm + offen · 2 Personen16–70 J.Freie Reimversespöttisch
    OriginaltextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Mercutio: Nun seh’ ich wohl, Frau Mab hat euch besucht.

    Romeo und Julia · William Shakespeare

    Romeo hatte einen Traum. Sein Freund Mercutio erklärt ihm, wer dahintersteckt: Frau Mab, die winzige Fee, die nachts über die Nasen der Schlafenden fährt.

    ca. 3,5 Minmännlich16–35 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)spöttisch
    OriginaltextLesen
  • Mikas Plakat über Astronautinnen ist in eine Pfütze gefallen. Also erzählt Mika vor der Klasse von einem anderen Vorbild.

    ca. 2 Minoffen besetzbar8–12 J.Alltagssprachekindlich
    Freier TextLesen
  • DialogAufklärung

    Minna und Riccaut: Corriger la fortune

    Minna von Barnhelm, oder das Soldatenglück · Gotthold Ephraim Lessing

    Ein französischer Glücksritter platzt ins Zimmer, bringt gute Nachrichten und erzählt von seinem Pech im Spiel. Minna will ihm helfen und erlebt eine Überraschung.

    ca. 11,5 Minw + m · 2 Personen18–55 J.Prosa mit französischen Einschübenaufschneiderisch
    OriginaltextLesen
  • Ein gereimter Monolog über eine volle S-Bahn am Montagmorgen, Rasierschaum am Ohr eines Fremden und die Frage, ob man es ihm sagen soll.

    ca. 2,5 Minoffen besetzbar16–30 J.Gereimte Verse in freiem Rhythmusverschlafen
    Freier TextLesen
  • MonologRomantik

    Mopsus, ein Schäfer: Abtrünniges Weib!

    Die verhängnisvolle Gabel · August von Platen

    Der Schäfer Mopsus hat den Amtsdiener beim Graben nach seinem Schatz erwischt; seine Frau steckte mit ihm unter einer Decke. Allein rechnet Mopsus nach, was Frau und Kinder kosten, und denkt an Mord.

    ca. 3 Minmännlich30–65 J.Lange ungereimte Verse (Anapäste nach Aristophanes)wütend
    OriginaltextLesen
  • MonologJahrhundertwende

    Moritz Stiefel: Ich passe nicht hinein.

    Frühlings Erwachen · Frank Wedekind

    Er ist nicht versetzt worden, und die Flucht nach Amerika ist gescheitert. Am Fluss, in der Abenddämmerung, nimmt der Schüler Moritz Abschied vom Leben.

    ca. 5 Minmännlich14–25 J.Prosatrotzig
    OriginaltextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Napoleon: Solch eine Flucht kennt die Geschichte nicht

    Napoleon oder die hundert Tage · Christian Dietrich Grabbe

    Die Schlacht ist verloren. Zu Fuß, mitten in der Flucht, sagt Napoleon den Siegern voraus, was nach ihm kommt: keine goldene Zeit, sondern lauter kleine Tyrannen.

    ca. 1,5 Minmännlich35–65 J.Prosaerschöpft
    OriginaltextLesen
  • DialogAufklärung

    Nathan und Saladin: Vor grauen Jahren lebt’ ein Mann in Osten

    Nathan der Weise · Gotthold Ephraim Lessing

    Der Sultan will wissen, welche Religion die wahre ist. Nathan ahnt eine Falle und antwortet mit der Geschichte von drei Ringen.

    ca. 9,5 Minm + m · 2 Personen30–75 J.Blankversklug
    OriginaltextLesen
  • MonologGegenwart

    Nele: Spiel ist auf Pause.

    Freier Text

    Hunderte Accounts haben gerade Neles Chat mit Hass geflutet. Die Streamerin hält das Spiel an und spricht direkt in die Kamera.

    ca. 2,5 Minweiblich17–26 J.Alltagssprachewütend
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Noah: Er war nicht krank. Nur fertig.

    Freier Text

    Noah hatte in den Ferien den Klassenhamster Herrn Krümel. Im Morgenkreis soll er erzählen, wie es war, und dabei auch, was am Donnerstag passiert ist.

    ca. 2,5 Minoffen besetzbar8–11 J.Alltagsspracheernsthaft
    Freier TextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Ophelia: O, welch ein edler Geist ist hier zerstört!

    Hamlet · William Shakespeare

    Hamlet hat sie eben beschimpft und ins Kloster geschickt. Allein zurückgeblieben, trauert Ophelia um den Mann, den sie geliebt hat, und um seinen Verstand.

    ca. 1 Minweiblich16–28 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)erschüttert
    OriginaltextLesen
  • MonologWeimarer Klassik

    Orest: Noch einen! reiche mir aus Lethes Fluten

    Iphigenie auf Tauris · Johann Wolfgang von Goethe

    Orest hat seine Mutter getötet und wird von den Rachegöttinnen verfolgt. Ohnmächtig glaubt er sich in der Unterwelt und sieht seine Ahnen in Frieden vereint.

    ca. 3,5 Minmännlich18–35 J.Blankvers und freie Verseerschöpft
    OriginaltextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    König Ottokar: Margarethe, So bist du tot und hast mir nicht verziehn?

    König Ottokars Glück und Ende · Franz Grillparzer

    Vor der letzten Schlacht steht König Ottokar am Sarg der Frau, die er verstoßen hat. Alles hat er verloren. Nun bittet er die Tote um Vergebung.

    ca. 2,5 Minmännlich45–70 J.Blankvers mit gereimten Stellenreuevoll
    OriginaltextLesen
  • MonologGegenwart

    Paul: Ich hab die grüne Fußmatte.

    Freier Text

    Um zwei Uhr nachts klingelt Paul wegen der lauten Musik bei der Nachbarwohnung. Hinter der Tür wird gefeiert, aber anders, als er denkt.

    ca. 2 Minmännlich25–38 J.Alltagsspracheverlegen
    Freier TextLesen
  • MonologRomantik

    Penthesilea: Küsse, Bisse, / Das reimt sich

    Penthesilea · Heinrich von Kleist

    Die Amazonenkönigin hat Achill, den sie liebte, im Rausch getötet. Als sie begreift, was geschehen ist, sagt sie sich vom Gesetz der Frauen los.

    ca. 3,5 Minweiblich20–38 J.Blankversentrückt
    OriginaltextLesen
  • DialogGegenwart

    Petra und Lina: Es gibt keinen Chor.

    Freier Text

    Lina packt für den Umzug an die Uni. Ihre Mutter steht mit einem Brief in der Tür. Er kommt von derselben Uni, und er ist nicht für Lina.

    ca. 3 Minw + w · 2 Personen17–55 J.Alltagsspracheverlegen
    Freier TextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Petruchio: So hab’ ich klugerweis’ mein Reich begonnen

    Der Widerspenstigen Zähmung · William Shakespeare

    Am Abend nach der Hochzeit lässt Petruchio seine Frau hungern und nicht schlafen. Allein erklärt er dem Publikum seinen Plan: Er will Katharina zähmen wie einen Falken.

    ca. 2 Minmännlich25–40 J.Blankvers mit Schlussreim (Übersetzung Wolf Graf Baudissin)selbstgewiss
    OriginaltextLesen
  • Phädra hat ihrer Amme gestanden, dass sie ihren Stiefsohn Hippolyt liebt. Nun erzählt sie, wie diese Liebe begann und wie vergeblich sie dagegen gekämpft hat.

    ca. 3,5 Minweiblich30–50 J.Blankvers (Übersetzung Friedrich Schiller)beschämt
    OriginaltextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Polonius: Dies über alles: sei dir selber treu

    Hamlet · William Shakespeare

    Sein Sohn Laertes reist nach Frankreich. Bevor er an Bord geht, gibt ihm der Vater Polonius eine Lebensregel nach der anderen mit auf den Weg.

    ca. 2 Minmännlich45–80 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)väterlich
    OriginaltextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Porzia: Die Art der Gnade weiß von keinem Zwang

    Der Kaufmann von Venedig · William Shakespeare

    Als junger Rechtsgelehrter verkleidet, versucht Porzia vor Gericht, Shylock zur Gnade zu bewegen. Ihre Rede ist ein Plädoyer und eine Falle zugleich.

    ca. 1,5 Minweiblich18–35 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)werbend
    OriginaltextLesen
  • MonologSturm und Drang

    Prometheus: Ich daure so wie sie. Wir alle sind ewig!

    Prometheus. Dramatisches Fragment · Johann Wolfgang von Goethe

    Prometheus will den Göttern nicht mehr dienen. Er zeigt Minerva die Menschenbilder, die er selbst geschaffen hat, und bleibt bei Pandora stehen.

    ca. 1,5 Minmännlich18–40 J.freie Rhythmentrotzig
    OriginaltextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Prospero: so brech’ ich meinen Stab … Will ich mein Buch ertränken.

    Der Sturm · William Shakespeare

    Prospero hat seine Feinde in der Hand. Statt Rache zu nehmen, ruft er noch einmal alle Geister der Insel an und schwört der Zauberei ab.

    ca. 2 Minmännlich50–85 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)feierlich
    OriginaltextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Puck (Droll): Herr, meine Fürstin liebt ein Ungeheuer.

    Ein Sommernachtstraum · William Shakespeare

    Der Kobold Puck erstattet seinem Herrn Oberon Bericht: Die Elfenkönigin liebt einen Handwerker mit Eselskopf, und die übrigen Handwerker sind kopflos geflohen.

    ca. 2 Minoffen besetzbar14–40 J.Gereimte Verse (Übersetzung Schlegel)übermütig
    OriginaltextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Rappelkopf: Drum hinaus, nur hinaus Aus dem mörderischen Haus!

    Der Alpenkönig und der Menschenfeind · Ferdinand Raimund

    Der Gutsbesitzer Rappelkopf glaubt, alle wollten ihn betrügen und ermorden. Bevor er in den Wald flieht, zerschlägt er seine Möbel und rechnet mit Spiegel, Briefen und Wänden ab.

    ca. 3 Minmännlich45–70 J.paarweise gereimte Kurzversewütend
    OriginaltextLesen
  • Mittagspause im Lieferwagen. Rita hört auf und gibt Dennis ihr Heft mit allem, was der Scanner über die Tour nicht weiß.

    ca. 3 Minw + m · 2 Personen19–62 J.Alltagssprachetrocken
    Freier TextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Robespierre: Ich weiß nicht, was in mir das Andere belügt.

    Dantons Tod · Georg Büchner

    Danton hat Robespierre provoziert und ist gegangen. Allein in der Nacht ringt Robespierre mit seinem Gewissen, dann gibt er den Befehl zum Tod seiner Gegner.

    ca. 4 Minmännlich28–50 J.Prosagereizt
    OriginaltextLesen
  • MonologGegenwart

    Robin: Kopfhörer

    Freier Text

    Robin schläft im Unterricht ein und soll der Vertrauenslehrerin erklären, warum. Es geht um eine Playlist mit dreiundsechzig Liedern.

    ca. 2 Minoffen besetzbar14–18 J.Alltagsspracheverschlossen
    Freier TextLesen
  • DialogRenaissance & Shakespeare

    Romeo und Julia: O Romeo! warum denn Romeo?

    Romeo und Julia · William Shakespeare

    Nach dem Fest im Haus Capulet steht Romeo heimlich im Garten. Julia spricht am Fenster über ihn und weiß nicht, dass er alles hört.

    ca. 7,5 Minw + m · 2 Personen14–26 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)verliebt
    OriginaltextLesen
  • Bei einer Übernachtung gesteht Mia ihrer besten Freundin, dass das Gedicht, mit dem sie den Wettbewerb gewonnen hat, in Wahrheit von Ronja ist.

    ca. 3,5 Minw + w · 2 Personen12–17 J.Alltagsspracheschuldbewusst
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Sabine: Vier Tage

    Freier Text

    Die Werksleitung bietet allen eine Prämie, die bis Freitag ihren Aufhebungsvertrag unterschreiben. Die Vertrauensfrau steigt in der Kantine auf einen Stuhl.

    ca. 2,5 Minweiblich40–60 J.Alltagssprachekämpferisch
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Sam: Die Sprachnachricht

    Freier Text

    Sam will der Person, die ausgezogen ist, nur kurz wegen eines grauen Pullis Bescheid sagen. Drei Anläufe für eine Sprachnachricht – und ein offenes Ende.

    ca. 1,5 Minoffen besetzbar18–28 J.Alltagsspracheverletzlich
    Freier TextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Sappho: Der Bogen klang, es sitzt der Pfeil!

    Sappho · Franz Grillparzer

    Ganz Griechenland feiert die Dichterin Sappho. Nun begreift sie, dass der junge Mann, den sie liebt, ihre Sklavin Melitta vorzieht.

    ca. 3 Minweiblich30–55 J.Blankversgekränkt
    OriginaltextLesen
  • Seit neun Jahren moderiert Sascha nachts eine Anrufsendung. Heute ist die letzte. Eine Stammhörerin ruft jede Nacht um halb vier an, nur heute nicht.

    ca. 2,5 Minoffen besetzbar30–60 J.Alltagssprachewarm
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Selin: Wie fällt Schuld?

    Freier Text

    Beim Zimmerputz liest Selin das Romanmanuskript eines Hotelgastes. Er erwischt sie dabei, und sie sagt ihm ehrlich, was sie davon hält.

    ca. 2 Minweiblich19–28 J.Alltagssprachefrech
    Freier TextLesen
  • MonologBarock

    Sigismund: denn ein Traum ist alles Leben, und die Träume selbst ein Traum

    Das Leben ein Traum · Pedro Calderón de la Barca

    Einen Tag lang war Sigismund Herrscher, jetzt erwacht er wieder in Ketten. Man sagt ihm, alles sei nur ein Traum gewesen. Er zieht seine eigene Lehre daraus.

    ca. 2 Minmännlich18–35 J.gereimte Achtsilber in Zehnzeilern (Übersetzung Johann Diederich Gries)grübelnd
    OriginaltextLesen
  • MonologRomantik

    Sosias: Heda! Wer schleicht da?

    Amphitryon · Heinrich von Kleist

    Nachts soll der Diener Sosias der Fürstin den Sieg ihres Mannes melden. Er war bei der Schlacht nicht dabei und probt den Bericht mit einer Laterne.

    ca. 5 Minmännlich25–55 J.Blankversängstlich
    OriginaltextLesen
  • MonologGegenwart

    Svenja: Ich kenne die elf.

    Freier Text

    Svenja ist die jüngste Abgeordnete im Landtag. In ihrer ersten Rede soll sie einen Satz über Daseinsvorsorge vorlesen. Dann spricht sie über die elf Fahrgäste.

    ca. 3 Minweiblich22–34 J.Alltagssprachenervös
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Tarek: Ich wollte eigentlich kündigen.

    Freier Text

    Um vier Uhr morgens will der Bäckerlehrling Tarek seiner Meisterin sagen, dass er aufhört. Seine Hände sind anderer Meinung.

    ca. 2 Minmännlich16–21 J.Alltagsspracheverlegen
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  • MonologWeimarer Klassik

    Torquato Tasso: Bist du aus einem Traum erwacht

    Torquato Tasso · Johann Wolfgang von Goethe

    Eben noch wurde der Dichter Tasso mit dem Lorbeer gekrönt. Jetzt sitzt er unter Zimmerarrest und versucht zu begreifen, was mit ihm geschehen ist.

    ca. 3,5 Minmännlich20–38 J.Blankversverletzt
    OriginaltextLesen
  • MonologWeimarer Klassik

    Wilhelm Tell: Durch diese hohle Gasse muss er kommen

    Wilhelm Tell · Friedrich Schiller

    Tell wartet in der Hohlen Gasse bei Küssnacht mit der Armbrust auf den Landvogt. Er war ein friedlicher Jäger; der Apfelschuss hat ihn verändert.

    ca. 6 Minmännlich28–50 J.Blankversringend
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  • DialogAufklärung

    Tellheim und Just: Just, wir bleiben beisammen.

    Minna von Barnhelm, oder das Soldatenglück · Gotthold Ephraim Lessing

    Major von Tellheim ist arm und will seinen Diener entlassen. Just legt ihm eine Rechnung vor, die anders ausfällt als erwartet, und erzählt von einem Pudel.

    ca. 5 Minm + m · 2 Personen25–60 J.Prosastolz
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  • MonologWeimarer Klassik

    Thekla: Sein Geist ists, der mich ruft.

    Wallensteins Tod · Friedrich Schiller

    Thekla hat erfahren, wie Max Piccolomini in der Schlacht starb. Allein entschließt sie sich, heimlich zu seinem Grab zu fliehen.

    ca. 2 Minweiblich15–25 J.Blankvers, dann Reimversegefasst
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  • DialogRenaissance & Shakespeare

    Titania und Oberon: Schlimm treffen wir bei Mondenlicht, du stolze Titania!

    Ein Sommernachtstraum · William Shakespeare

    Elfenkönig und Elfenkönigin begegnen sich nachts im Wald. Es geht um Eifersucht, alte Affären und einen kleinen indischen Jungen, den beide haben wollen.

    ca. 6 Minw + m · 2 Personen20–55 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)eifersüchtig
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  • DialogBarock

    Toinette (als Arzt) und Argan: Die Lunge.

    Der eingebildete Kranke · Molière

    Das Dienstmädchen Toinette verkleidet sich als neunzigjähriger Wunderarzt. Bei der Untersuchung hat Argan nur ein Leiden: die Lunge. Und einen Arm zu viel.

    ca. 6,5 Minw + m · 2 Personen18–70 J.Prosa (Übersetzung Baudissin)aufgeblasen
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  • DialogGegenwart

    Toni und Alex: Die Kiste

    Freier Text

    Zwei Geschwister räumen die Wohnung ihrer Mutter aus. Ein Schuhkarton mit der Aufschrift „Nicht wegwerfen“ hält sie auf.

    ca. 2 Minoffen + offen · 2 Personen25–50 J.Alltagssprachelakonisch
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  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Valentin: Das Schicksal setzt den Hobel an Und hobelt s’ beide gleich.

    Der Verschwender · Ferdinand Raimund

    Der Tischler Valentin hat gesehen, wie sein reicher früherer Herr als armer Mann zurückkehrt. Allein in seiner Werkstatt denkt er über das Glück nach und singt.

    ca. 1,5 Minmännlich35–70 J.Liedstrophen mit Wiener Färbung, kurzer Prosaeingangnachdenklich
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Viola (als Cesario): Ich ließ ihr keinen Ring: was meint dies Fräulein?

    Was ihr wollt · William Shakespeare

    Viola dient als junger Mann verkleidet dem Herzog Orsino. Nun schickt ihr die Gräfin Olivia einen Ring nach, und Viola begreift: Olivia hat sich in sie verliebt.

    ca. 2 Minweiblich16–28 J.Blankvers mit Reimpaaren (Übersetzung Schlegel)verwundert
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Volumnia: Nein, so geh nicht fort!

    Coriolanus · William Shakespeare

    Coriolan steht mit dem feindlichen Heer vor Rom. Seine Mutter kniet vor ihm und bittet um Frieden. Er will gehen, doch sie hört nicht auf zu sprechen.

    ca. 4 Minweiblich45–70 J.Blankvers (Übersetzung Dorothea Tieck)fordernd
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  • MonologWeimarer Klassik

    Wallenstein: Wärs möglich? Könnt ich nicht mehr, wie ich wollte?

    Wallensteins Tod · Friedrich Schiller

    Wallenstein hat lange mit dem Verrat am Kaiser nur gespielt. Nun ist sein Unterhändler gefangen, und er begreift, dass ihm keine Wahl mehr bleibt.

    ca. 5,5 Minmännlich40–70 J.Blankverserschrocken
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  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Weinberl: Ich mach mir einen Jux.

    Einen Jux will er sich machen · Johann Nestroy

    Ein Leben lang hat der Handlungsdiener Weinberl hinter dem Ladentisch gestanden. Bevor er Teilhaber wird, will er einmal ein verfluchter Kerl gewesen sein.

    ca. 2,5 Minmännlich25–50 J.Wiener Umgangssprachesehnsüchtig
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  • DialogJahrhundertwende

    Wendla und Frau Bergmann: Sag es mir heute, Mutter

    Frühlings Erwachen · Frank Wedekind

    Wendlas Schwester hat ein Kind bekommen. Die Mutter erzählt vom Storch, aber Wendla ist vierzehn und will endlich wissen, wie das wirklich geht.

    ca. 7,5 Minw + w · 2 Personen14–55 J.Prosaverlegen
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  • DialogBiedermeier & Vormärz

    Woyzeck und der Doktor: Woyzeck, Er hat eine aberratio.

    Woyzeck · Georg Büchner

    Für zwei Groschen täglich isst Woyzeck Erbsen, als Versuchsperson des Doktors. Heute hat ihn der Doktor beim Pinkeln an die Wand ertappt.

    ca. 3,5 Minm + offen · 2 Personen22–70 J.Prosa mit Mundartformenkalt
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  • MonologRealismus

    Wurzelsepp: Weil mich’s freut, ein von euch da zu sehn

    Der Pfarrer von Kirchfeld · Ludwig Anzengruber

    Vor zwanzig Jahren durfte der Sepp die Frau, die er liebte, nicht heiraten. Jetzt steht er nachts vor dem jungen Pfarrer und will, dass der dasselbe erlebt.

    ca. 3 Minmännlich40–65 J.Bairisch-österreichische Mundartbitter
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  • Letzte Runde der Jugendmeisterschaft. Ihr großes Vorbild bietet Yara Remis an und verlässt den Saal. Yara hat eine Entscheidung zu treffen, und ihre Uhr läuft.

    ca. 2,5 Minweiblich13–18 J.Alltagssprachekonzentriert
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  • Halb drei Uhr nachts im Wartebereich der Notaufnahme. Ein junger Mann mit verletzter Hand und ein alter Mann mit der Handtasche seiner Frau warten.

    ca. 3,5 Minm + m · 2 Personen17–78 J.Alltagssprachemüde
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Sammlungen

Häufige Fragen

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Originaltexte sind gemeinfrei und frei nutzbar, auch für Vorsprechen, Unterricht, Self-Tapes und Aufführungen. Freie Texte von SceneTalent darfst du dafür ebenfalls nutzen; wenn du sie veröffentlichst, etwa in einem Video, nennst du SceneTalent und verlinkst scenetalent.com.

Wie wird die Spieldauer berechnet?

Aus der Zahl der gesprochenen Wörter mit einem ruhigen Sprechtempo, für Verse etwas langsamer als für Prosa. Pausen und Spielweise verändern die tatsächliche Dauer; die Angabe ist ein Richtwert.

Was heißt „behutsam modernisiert“?

Bei Originaltexten ist die Rechtschreibung an heutige Regeln angepasst, etwa „dass“ statt „daß“ oder „Tat“ statt „That“. Wortformen, Satzzeichen und Versmaß der Vorlage bleiben erhalten.

Was bedeutet […] im Text?

An dieser Stelle hat die Redaktion gekürzt, etwa für eine Vorsprechfassung oder eine Szene mit zwei Rollen. Den vollständigen Text erreichst du über den Link zur Quelle.

Welchen Text verlangt meine Schauspielschule?

Das legt jede Schule selbst fest: Anzahl der Rollen, Länge und was als klassisch gilt, unterscheiden sich. Einige Schulen verlangen außerdem einen selbst geschriebenen Text. Die Vorgaben der staatlichen Schulen findest du im Schulfinder.