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Zentrale Vorspiele

Zentrale Vorspiele sind eine gemeinsame Präsentation der Abschlussjahrgänge von Schauspielhochschulen vor Fachpublikum. Organisiert werden sie von der Ständigen Konferenz Schauspielausbildung (SKS). Beteiligt sind Hochschulen und Akademien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In einem gemeinsamen Zeitplan stellen die Ausbildungsstätten ihre Absolventinnen und Absolventen nacheinander vor.

Das Format richtet sich vor allem an Verantwortliche von Theatern, die neue Ensemblemitglieder suchen. Sie können Studierende anschließend zu einem weiteren Vorsprechen an ihr Haus einladen. Nach einem Bericht der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst sollte die gemeinsame Organisation die Absolventenvorsprechen gleichberechtigter und effizienter machen. Zuvor hatten die Schulen ihre Termine einzeln mit den Theatern vereinbart.

Unterstützt werden die Vorspiele unter anderem vom Deutschen Bühnenverein und von der ZAV-Künstlervermittlung, einer besonderen Dienststelle der Bundesagentur für Arbeit. Die Vorspiele finden auf Bühnen gastgebender Theater statt. Der Besuch ist Fachpublikum vorbehalten. Orte, Termine und Anmeldung legt die SKS für jeden Jahrgang neu fest.

Ein Casting-Call lädt dagegen zur Bewerbung für ein bestimmtes Projekt oder eine Rolle ein. Bei den Zentralen Vorspielen präsentieren sich Absolvierende allgemein für den Berufseinstieg. Ein dort gezeigter Monolog kann ein Audition-Monolog sein. Eigene Formate sind hochschulinterne Abschlusspräsentationen und Vorsprechen vor der ZAV, die einzelne Ausbildungsstätten etwa nach einer Abschlussprüfung vorsehen.

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