Das Vienna Spanish Film Festival widmet sich spanischem und lateinamerikanischem Kino in Wien. Seine erste Ausgabe fand vom 23. bis zum 26. April 2026 statt. Gründerin und Festivalleiterin ist Mery Cabezuelo; als Veranstalter steht LaButterfly Films GmbH hinter dem Projekt. Zum Team gehören außerdem die Produzentin Isabel Vargas und der Programm- und Branchenverantwortliche Igor Ibeas.

Spanisches Kino und ein Fenster nach Lateinamerika

Das Festival verbindet aktuelle Filme mit persönlichen Begegnungen zwischen Publikum und Filmteams. Die erste Ausgabe verteilte sich auf das Gartenbaukino, das Artis International und die Urania. Neben den Vorführungen gab es Gespräche mit Regie, Schauspiel, Produktion und Filmmusik. Das Programm umfasste dabei unterschiedliche Formen des zeitgenössischen Erzählkinos.

Die Reihe „Latin Window“ ergänzte die spanischen Produktionen um Filme aus Lateinamerika. Dazu gehörten „Un poeta“ von Simón Mesa Soto, „La misteriosa mirada del flamenco“ von Diego Céspedes und „Hiedra“ von Ana Cristina Barragán. Damit öffnete sich die Auswahl auch für eigenständige filmische Perspektiven aus Kolumbien, Chile und Ecuador.

Die erste Ausgabe 2026

Die Eröffnung am 23. April im Gartenbaukino verband eine mehrsprachige Gala mit einer Ehrung für den Schauspieler Antonio de la Torre. Anschließend lief „La cena“ von Manuel Gómez Pereira. Manuel Gómez Pereira und der Produzent Cristóbal García beantworteten danach Fragen zum Film. Die spanische Botschaft unterstützte das Festival und dokumentierte diese Veranstaltung in ihrem Rückblick.

Weitere Gespräche begleiteten unter anderem „Los tigres“ mit Antonio de la Torre und „Reversión“ mit Jaime Lorente. Zu „Sorda“ von Eva Libertad war die Produzentin Nuria Muñoz vertreten. Bei „Hugo 24“ sprachen Regisseur Luc Knowles und Mitglieder der Produktion mit dem Publikum. Die Filmauswahl wurde so durch Einblicke in konkrete Arbeitsprozesse ergänzt.

Programm und Festivalinformationen

Die offizielle Festivalwebsite führt die Informationen zu Team, Filmen und Veranstaltungen zusammen. Das Programm der ersten Ausgabe dokumentiert die damalige Zusammenstellung. Für das Festivalprofil sind sowohl die Verbindung zwischen spanischem und lateinamerikanischem Kino als auch der Austausch mit den beteiligten Filmschaffenden prägend. Die verschiedenen Wiener Kinos geben den einzelnen Filmen und Gesprächen jeweils einen eigenen Rahmen.