Das Festival of Future Storytellers, kurz FOFS, bringt Filmstudierende aus verschiedenen Ländern und ihr Publikum in München zusammen. Auf dem Programm stehen kurze Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme. Viele Filmschaffende stellen ihre Arbeiten persönlich vor und sprechen nach den Vorführungen über die Entstehung. Die 45. Ausgabe ist für den 13. bis 20. November 2026 angekündigt.

Zu den Spielorten gehören die Hochschule für Fernsehen und Film München und das Arena Kino. Die Programme ermöglichen Begegnungen mit unterschiedlichen Erzählweisen und Produktionsbedingungen an Filmhochschulen. Neben dem Internationalen Wettbewerb gibt es einen eigenen DACH-Wettbewerb für den deutschsprachigen Raum. Das Festival verbindet damit die Förderung des deutschsprachigen Hochschulnachwuchses mit dem Austausch über Ländergrenzen hinweg.

Filme, Gespräche und praktische Arbeit

Das Veranstaltungsprogramm gliedert sich in Films, Talks und Labs. Die Filmblöcke führen verschiedene kurze Arbeiten zusammen; anschließende Gespräche geben dem Publikum Gelegenheit, den Beteiligten Fragen zu stellen. Die Talks umfassen Panels, Gespräche und Masterclasses mit Fachleuten aus Film und Medien. Diese Veranstaltungen sind nach Angaben des Festivals kostenlos und öffentlich zugänglich.

Bei den Labs steht die eigene Beteiligung im Vordergrund. Workshops und andere praktische Formate beschäftigen sich unter anderem mit KI-Werkzeugen, transmedialem Erzählen und XR. Auch Fragen zur künftigen Filmproduktion gehören zum Festival. Dabei ergänzt die praktische Auseinandersetzung mit neuen Ausdrucksmitteln das gemeinsame Sehen und Besprechen der ausgewählten Filme.

Wettbewerbe und Auszeichnungen

Die Preisstruktur berücksichtigt unterschiedliche Leistungen und Filmformen. Dazu gehören der Preis für den besten Film im Internationalen Wettbewerb, der VFF Young Talent Award im DACH-Wettbewerb und der ARTE-Kurzfilmpreis. Weitere Auszeichnungen würdigen Originalität, Animation und Dokumentarfilm. Einige Preise beziehen sich auf einen Wettbewerb, andere berücksichtigen beide Auswahlprogramme.

Ein eigenes Kuratorenprogramm beteiligt junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren an der Sichtung und Auswahl für den DACH-Wettbewerb. Erfahrene Filmkuratorinnen und Filmkuratoren begleiten sie dabei. Diese Altersangabe beschreibt das Kuratorenprogramm, nicht die Teilnahmegrenze der Filmwettbewerbe. Für 2026 ist die Filmeinreichung beendet. Die offizielle Einreichseite informiert über die Ausschreibung und weitere Beteiligungsmöglichkeiten.