Das Transit Filmfest bringt internationales und deutschsprachiges Kino nach Regensburg. Es verbindet aktuelle Produktionen mit filmhistorischen Wiederentdeckungen und wechselnden thematischen Schwerpunkten. Die Auswahl interessiert sich für ungewöhnliche Erzählweisen und filmische Formen, die vertraute Erwartungen herausfordern. Gemeinsames Sehen und anschließende Gespräche gehören zum Konzept.

Unter dem Namen Transit besteht das Festival seit 2019. Es ging aus dem Regensburger Filmfest Heimspiel hervor; mit der Umbenennung entstand ein neuer gemeinnütziger Träger. Heute steht Hör und Schau e. V. hinter dem Festival. Ein ehrenamtliches Team aus Studierenden, Medienwissenschaftlerinnen und Medienwissenschaftlern sowie weiteren Filmbegeisterten gestaltet das Programm. Es arbeitet in enger Verbindung mit der Medienwissenschaft der Universität Regensburg.

Die Ausgabe 2026

Vom 11. bis 15. November 2026 ist die nächste Ausgabe in Regensburg angekündigt. Sie steht unter dem Titel Ultimate Fantasy XXVI. Das vollständige Programm soll Ende Oktober erscheinen. Die offizielle Programmseite ist der Einstieg zu Filmen, Vorführungen und Tickets.

Zu den auf der Website vorgestellten Spielstätten gehören das Ostentor Kino, die Kinos im Andreasstadel und die Filmgalerie im Leeren Beutel. Hinzu kommen Orte für Begegnungen und Begleitveranstaltungen. Welche Räume eine bestimmte Ausgabe nutzt, ergibt sich aus ihrem jeweiligen Programm.

Gespräche, Filmkunst und Popkultur

Die Ausgabe 2025 eröffnete mit Marie Luise Lehners Film Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst. Im weiteren Programm standen unter anderem Philipp Dörings Dokumentarfilm Palliativstation, White Snail von Elsa Kremser und Levin Peter sowie Kristen Stewarts The Chronology of Water. Mehrere Vorstellungen waren mit Gästen oder Publikumsgesprächen verbunden.

Eine Podiumsdiskussion zur Kulturarbeit, eine Schulvorstellung und Musikveranstaltungen ergänzten diese Ausgabe. Das Festival versteht das Kino damit auch als sozialen Ort, an dem unterschiedliche Perspektiven auf Film und Gesellschaft zusammenkommen.

Zum Jahresangebot gehören außerdem eigenständige Reihen. Das Transit Summer Camp zeigte im August 2026 sechs Filme in der Filmgalerie und einem Hofkino hinter dem Leeren Beutel. Diese Sommerveranstaltungen erweitern die Arbeit des Teams über das Filmfest im November hinaus und haben jeweils ein eigenes Programm.