Das queerfilm festival bringt internationale queere Filmkultur nach Bremen und Bremerhaven. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Lebensentwürfe, Beziehungen und gesellschaftliche Erfahrungen. Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme eröffnen dabei jeweils andere Zugänge: persönliche Geschichten stehen neben politischen Auseinandersetzungen und filmischen Experimenten. Organisiert wird das Festival vom queerfilm e. V. mit überwiegend ehrenamtlichem Engagement. Die beiden Städte gehören zu einer gemeinsamen Veranstaltung, haben aber eigene Programme und Vorführzeiten. Wer einen Besuch plant, kann deshalb gezielt nach dem jeweiligen Kino und Film auswählen.

Die Ausgabe 2026 in beiden Städten

Die 33. Ausgabe läuft in Bremen vom 20. bis 25. Oktober 2026 im CITY 46. Das Programm umfasst unter anderem Queer Me, Beautiful Evening, Beautiful Day, Newborn und Brigitte’s Planet B. Filme wie Pooja Sir, This Is Ballroom und Outerlands erweitern die Auswahl um weitere Länder und Perspektiven. Auch der Animationsfilm Bouchra und die Dokumentation Barbara Forever sind vertreten. Die Programmübersicht nennt zu jeder Vorstellung Sprache und Untertitel.

In Bremerhaven beginnt das Angebot mit Skiff am 21. Oktober im Kommunalen Kino im Cinemotion. Vom 26. bis 30. Oktober folgt das Programm im Passage Kino. Dazu gehören etwa The Beauty of Ballroom, She’s the He! und Kurzfilmabende. Die Vorführungen sind somit auf mehrere Abschnitte verteilt. Den konkreten Spielplan veröffentlicht die Bremerhavener Programmübersicht.

Filme für das Festivalprogramm vorschlagen

Für die Ausgabe 2027 nimmt das Festival bereits Filme entgegen. Zur Sichtung kann ein Link oder eine DVD eingereicht werden. Benötigt werden Angaben zu Titel, Laufzeit, Gattung und queerem Bezug sowie zu Produktionsland, Jahr, Regie, Sprache und Untertiteln. Eine Kontaktadresse gehört ebenfalls dazu. Die offizielle Einreichseite beschreibt den Weg zur Programmredaktion. Die Filmannahme für 2026 ist abgeschlossen.

Für den Kinobesuch sind die örtlichen Bedingungen hilfreich: CITY 46 und Passage Kino sind nur bedingt rollstuhlgerecht; die verfügbaren Plätze sollten früh reserviert werden. Das CITY 46 verfügt außerdem über eine Induktionsanlage. So lässt sich neben der Filmauswahl auch die passende Vorstellung besser planen.