Das QueerFilmFest Rostock bringt internationales queeres Kino in das Lichtspieltheater Wundervoll in der Frieda 23. Seit der ersten Ausgabe 2009 widmet es sich unterschiedlichen Lebensweisen, Beziehungen und Erfahrungen. Ein ehrenamtliches Team gestaltet das Festival, das dem Netzwerk QueerScope angehört. Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Kurzfilme stehen dabei nebeneinander. Die 18. Ausgabe findet vom 30. Oktober bis zum 1. November 2026 statt.

Internationale Filme und Gespräche

Für 2026 sind unter anderem Bouchra, Iván & Hadoum, I Am Going to Miss You und The Education of Jane Cumming angekündigt. Weitere Programmpunkte sind We’ll Find Happiness, A Very Like Crazy Date, Black Burns Fast und The Hidden Face of the Earth. Die Filme eröffnen unterschiedliche Zugänge zu Identität, Nähe und gesellschaftlichen Erwartungen. Ihre jeweiligen Erzählweisen und Produktionszusammenhänge werden im offiziellen Festivalprogramm vorgestellt.

Die Kurzfilme sind in eigene Blöcke gegliedert. Die Programme darkness & disgrace, spooks & splatter und tales & tunes setzen unterschiedliche Akzente und schaffen Raum für kurze Formen. Für den 30. Oktober sind außerdem Filmgespräche mit Linua Land und Thanasis Tsimpinis angekündigt. Ergänzende Workshops und eine Party bieten weitere Gelegenheiten zur Begegnung. Welche Filme zu welcher Uhrzeit laufen und welche Gäste erwartet werden, lässt sich im Spielplan zu den einzelnen Vorstellungen nachlesen.

Filme für das Festival vorschlagen

Das Team nimmt grundsätzlich ganzjährig Filmvorschläge entgegen. Für die Auswahl der Ausgabe 2026 galt jedoch der 15. Juli 2026 als Einreichschluss. Diese Filmannahme ist abgeschlossen. Die allgemeine Möglichkeit, eine Arbeit vorzustellen, ist daher von der Teilnahme an einem bestimmten Festivaljahrgang zu unterscheiden.

Gesucht werden queere Filme aus allen Ländern und in verschiedenen Formen, einschließlich Musikvideos. Über die offizielle Einreichseite gelangen Filmschaffende zum Formular. Für jeden Film werden ein eigener Eintrag, ein Sichtungslink, Angaben zur Produktion und eine Kontaktmöglichkeit benötigt. Alternativ können die Unterlagen per E-Mail an das Festival geschickt werden. Für einen Besuch bietet die Verbindung aus Langfilmprogramm, Kurzfilmblöcken und Gesprächen mehrere Möglichkeiten, queeres Filmschaffen kennenzulernen und unterschiedliche Perspektiven miteinander in Beziehung zu setzen.