Films for Future ist ein Zürcher Filmfestival über ökologische und gesellschaftliche Veränderungen. Es verbindet vor allem dokumentarisches Kino mit Gesprächen: Nach den Vorführungen kommen Filmschaffende und Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik oder Zivilgesellschaft mit dem Publikum zusammen. Neben Natur und Klimaschutz beschäftigen das Festival auch Demokratie, Wirtschaftsweisen und Digitalisierung.

Vom Naturfilm zur gesellschaftlichen Debatte

Der Ursprung liegt in einer Filmreihe von 2013. Das erste Festival folgte 2014 unter dem Namen Nebenrolle Natur. Seit 2019 heißt die Veranstaltung Films for Future. Mit der Neuausrichtung wurde das Themenspektrum erweitert, während Umweltfragen ein wesentlicher Bestandteil blieben. Veranstaltet wird das Festival von einem gemeinnützigen Verein. Mitgründer Edwin Moser führt die Geschäfte, Mitgründerin Christina Marchand ist Präsidentin.

Das Programm entsteht durch eine kuratorische Auswahl. Seit 2026 unterstützt Katja Trippel, zuvor Programmleiterin des Innsbruck Nature Film Festival, die Arbeit. Neben Vorführungen gehören weitere Kultur- und Gesprächsformate zum Konzept. Films for Future richtet sich damit auch an Menschen, die über einen Film hinaus unterschiedliche Positionen zu einer gesellschaftlichen Frage kennenlernen möchten.

Ein Monat Film in Zürich

Die Ausgabe 2026 ist für den 1. bis 30. November angekündigt. Das Festival verteilt sich über mehrere Zürcher Spielorte, darunter Kinos, Kulturhäuser und Begegnungsorte. Zu den genannten Veranstaltungsorten zählen die Rote Fabrik, das Kulturhaus Helferei, der Kulturpark und das Toni-Kino. Für die Besuchsplanung ist deshalb der Ort der jeweiligen Vorstellung entscheidend.

Die Vorschau auf 2026 enthält unter anderem Vincent Muniers Naturfilm Das Flüstern der Wälder und Jeremy Power Regimbals Between the Mountain and the Sky. Jury- und Publikumspreise gehören zum Festival. 2025 erhielt etwa The Wild Defending Itself von Vincent Verzat den internationalen Jurypreis. Die Auszeichnungen dokumentieren eine vergangene Auswahl und nehmen das Ergebnis der neuen Ausgabe nicht vorweg.

Besuch und weitere Angebote

Für 2026 kostet der Festivalpass 49,90 Schweizer Franken, ermäßigt 44,90 Franken. Eine zusätzliche Platzreservation ist für zwei Franken pro Veranstaltung möglich. Der Pass allein garantiert keinen Sitzplatz. Einzelpreise und Ermäßigungen hängen vom jeweiligen Veranstaltungsort ab; die Besuchsinformationen des Festivals führen die Unterschiede auf.

Außerhalb des Hauptfestivals gibt es Best-of-Veranstaltungen und kostenlose Schulvorstellungen, inzwischen auch in anderen Kantonen. Diese Angebote führen ausgewählte Filme weiter und richten sich teilweise an andere Zielgruppen als das öffentliche Novemberprogramm in Zürich.