Pantalla Latina ist ein Festival des lateinamerikanischen Films in St. Gallen. Die achtzehnte Ausgabe findet vom 12. bis zum 21. November 2026 im Kino Scala statt. Der Länderschwerpunkt liegt auf Mexiko. Das Festival verbindet aktuelle Filmgeschichten aus Lateinamerika mit Begegnungen und einem kulturellen Rahmenprogramm.

Lateinamerikanische Perspektiven in der Ostschweiz

Das Programm öffnet den Blick auf unterschiedliche Länder, gesellschaftliche Erfahrungen und filmische Handschriften. Dokumentarische und fiktionale Arbeiten stehen nebeneinander. Persönliche Geschichten, politische Entwicklungen und kulturelle Traditionen werden aus den Perspektiven der jeweiligen Filmschaffenden erzählt. Die Auswahl beschränkt sich dabei nicht auf einen einzigen nationalen Filmstil.

Länderschwerpunkte ermöglichen eine vertiefte Beschäftigung mit bestimmten Filmkulturen. 2025 stand Argentinien im Mittelpunkt. Damals umfasste das Programm fünfzehn Langfilme und vierzehn Kurzfilme aus Lateinamerika. Es verband unter anderem Musik, Familiengeschichten und politische Umbrüche. Gespräche mit Regisseurinnen und Regisseuren sowie die Pantalla-Bar ergänzten die Kinovorführungen.

Team und kultureller Austausch

Mariel Diez leitet das Festival und koordiniert das Filmprogramm. Für die Kurzfilme ist Eugenia Kriletich zuständig. Das Team verteilt die Aufgaben auf Programm, Schulangebote, Gästebetreuung, Rahmenveranstaltungen und ehrenamtliche Mitarbeit. Unterstützende Organisationen begleiten den Aufbau des Festivals nach Angaben des Veranstalters seit 2008.

Für das Publikum entsteht dadurch ein Zugang zu Filmen, die außerhalb solcher spezialisierten Programme häufig schwerer im Kino zu finden sind. Der gemeinsame Besuch und das Gespräch mit Gästen gehören ebenso zum Konzept wie die Auswahl einzelner Werke. Der Schwerpunkt Mexiko gibt der Ausgabe 2026 einen thematischen Bezugspunkt innerhalb des breiteren lateinamerikanischen Programms.

Kurzfilme und Publikumspreise

Zum Festival gehört ein eigener Kurzfilmwettbewerb. Das veröffentlichte Reglement der Ausgabe 2025 richtete sich an in Lateinamerika geborene Filmschaffende mit dort entstandenen Arbeiten. Es ließ fiktionale, dokumentarische und experimentelle Kurzfilme sowie Animation zu. Das Publikum entschied über drei Preise. Diese Ausschreibung ist abgeschlossen und beschreibt den damaligen Wettbewerb.

Für die kommende Festivalwoche führt die aktuelle Veranstalterseite zu Programm und Besuchsinformationen. Der Bereich für Kurzfilmeinreichungen benennt das jeweilige Ausschreibungsjahr. Wer eine eigene Arbeit vorstellen möchte, findet dort die ausgabenbezogenen Bedingungen und den vorgesehenen Kontakt zur Kurzfilmkoordination. Das Festivalprofil und die Spieltermine lassen sich so unabhängig von einer bereits beendeten Bewerbungsrunde nutzen.