Crossroads ist ein Grazer Festival für Dokumentarfilm und Diskurs. Es verbindet Filme mit Gesprächen, Workshops und gesellschaftspolitischer Auseinandersetzung. Im Mittelpunkt stehen Menschen und Initiativen, die sich mit ökologischen Fragen, Freiheit und sozialer Gerechtigkeit beschäftigen. Veranstalter ist der Verein Crossroads unter der Leitung von Josef Obermoser. Die Ausgabe 2026 findet vom 20. bis zum 28. November statt.

Filmprogramme mit gesellschaftlichen Themen

Die Eröffnung am 20. November im Heimatsaal des Volkskundemuseums zeigt „Cutting Through Rocks“. Das erste Wochenende steht unter dem Schwerpunkt „Queer-Feminist Rebellions“. Dazu gehören unter anderem „Hex“, „The Dads“, „The Day Iceland Stood Still“ und „River Dreams“. Gespräche und gemeinsame Aktivitäten ergänzen die Vorführungen.

Der 23. November widmet sich unter dem Titel „Mental Health Matters“ psychischen Belastungen. Auf „Action Item“ folgt „Danke für nichts“. Damit enthält das Programm neben dokumentarischen Arbeiten auch einen Spielfilm. Weitere Tage beschäftigen sich mit Umweltfragen, dem Recht auf Stadt und gemeinschaftlicher Fürsorge.

Workshops und Ausstellung

Das Begleitprogramm reicht von einem Kleidertausch und offenen Begegnungsformaten bis zu Workshops über solidarisches Handeln. Im Spektral und im Schubertnest finden dafür eigene Veranstaltungen statt. Am letzten Festivaltag stehen unter anderem selbstverwaltetes Wohnen und gemeinsame Fürsorge zur Diskussion.

Vom 24. bis zum 26. November zeigt die Akademie Graz die Ausstellung „we love earth and earth loves us“. Am 24. November ist sie der einzige veröffentlichte Programmpunkt; die Filmvorführungen verteilen sich auf die übrigen acht Tage. Der Spielplan nennt für jedes Angebot Ort, Uhrzeit und Sprache.

Mehrere Orte und freiwillige Beiträge

Die Filmabende finden im Heimatsaal in der Paulustorgasse 13a statt. Weitere Veranstaltungsorte sind das Spektral am Lendkai 45, das Schubertnest in der Elisabethstraße 27 und die Akademie Graz in der Neutorgasse 42. Bei einem Wechsel zwischen Kino, Workshop und Ausstellung ist daher der konkrete Spielort maßgeblich.

Crossroads verlangt keine festen Eintrittspreise und finanziert den Besuch über freiwillige Beiträge mit. Empfohlen werden etwa sechs Euro für einen langen Film oder vier Euro für einen Workshop. Auch wer keinen Beitrag leisten kann, ist ausdrücklich willkommen. Die Festivalwebsite bündelt Programm, Besuchsinformationen und das Archiv früherer Ausgaben.