Das Innsbruck Nature Film Festival, kurz inff, zeigt Filme über Natur, Umwelt und das Zusammenleben auf unserem Planeten. Dokumentarische Beobachtungen treffen auf Spielfilme und Animationen. Johannes Kostenzer gründete die Veranstaltung 2002. Die 25. Ausgabe fand vom 7. bis 11. Oktober 2026 statt; einzelne Schul- und Filmveranstaltungen gingen dem Hauptfestival voraus.
Film, Wissenschaft und Naturerfahrung
Im Metropol Kino in Innsbruck werden die Filme mit Gesprächen verbunden. Filmschaffende und Fachleute aus der Wissenschaft geben Einblicke in ihre Arbeit und in die Themen der gezeigten Produktionen. Ausstellungen, Workshops und Exkursionen erweitern das Programm über den Kinosaal hinaus. Träger ist der Verein Nature Festival, dessen Geschäftsführerin Elisabeth Stark ist.
2026 umfasste das Programm 66 Filme. Zur Eröffnung war „Bee Wild“ von Josh und Rebecca Tickell ausgewählt, ein Film über Bestäuber und ihre Lebensräume. Unter den weiteren Arbeiten waren Jan Tenhavens „Kraftfahrzeug – Eine deutsche Liebe“ und Nanouk Leopolds Spielfilm „Whitetail“. Eine Retrospektive blickte auf die Festivalgeschichte zurück. Der Film Industry Market am 8. und 9. Oktober bot Workshops, Masterclasses und Projektpräsentationen für die Branche.
Wettbewerbe für unterschiedliche Filmformen
Die Einreichung unterscheidet Natur- und Umweltdokumentarfilme, lange und kurze „Green Fiction“, kurze Animationen, dokumentarische Kurzfilme zum Thema Boden sowie Kurzfilme für Kinder. Hinzu kommen Sonderauszeichnungen, etwa für Biodiversität, Bergregionen, Wildtiere und Kameraarbeit. 2026 gehörten „How Deep Is Your Love“, „Nuisance Bear“ und „The Garden We Dreamed“ zu den ausgezeichneten Filmen.
Für die dokumentarischen Hauptkategorien verlangte das Portal mehr als zwanzig Minuten Laufzeit. Bei „Green Fiction“ lag die Grenze zwischen kurzer und langer Form bei fünfundzwanzig Minuten. Die Animationskategorie war auf zwanzig Minuten begrenzt. Welche Kategorie passt, hängt deshalb sowohl vom Thema als auch von der filmischen Form und Länge ab.
Einreichung und Festivalbesuch
Die Einreichung für 2026 lief vom 12. Januar bis zum 7. Mai. Es gab eine frühe Frist am 3. März, eine reguläre am 17. April und die abschließende Frist im Mai. Die Standardgebühr für die beiden dokumentarischen Hauptkategorien und „Green Fiction Feature“ stieg dabei von 45 auf 55 und schließlich 70 Euro. Für die kurzen Kategorien galten niedrigere, jeweils eigene Gebühren. Alle drei Phasen dieser Ausgabe sind beendet.
Für das Publikum bot das Festival einzelne Filmsessions und einen Festivalpass. Eine Session verband eine oder mehrere Vorführungen mit einem anschließenden Gespräch. Neben dem allgemeinen Kinoprogramm gab es Angebote für Schulen, Studierende, Kinder und Familien. Die jeweiligen Sprachen und Untertitel waren im Spielplan ausgewiesen, sodass sich ein Besuch auch nach Sprachkenntnissen und Zielgruppe zusammenstellen ließ.
- 20minmax
- 3F2B – Festival du Film Francophone de Bienne
- Animatou
- Arab Film Festival Zurich
- Arc Film Festival
- art+film+vienna
- AUBE Filmfestival
- Ballmertshofer Filmfest
- Bamberger Kurzfilmtage
- Bayerisches Kinder & Jugend Filmfestival
- Bayreuther Filmfest kontrast
- BE MOVIE
- Bergfilmfestival Salzburg
- Berlin Independent Film Festival
- Bildrausch Filmfest Basel
- Black Film Festival Zurich
- Blue Danube Film Festival
- British Shorts Film Festival
- Brugger Dokumentarfilmtage
- cellu l’art Kurzfilmfestival Jena
- CineGlobe
- CINÉMA AFRICAIN! Filmfestival Linz
- Cinema Italiano Innsbruck
- Cittador International Film Festival
- Crossroads – Festival für Dokumentarfilm und Diskurs
- Dance On Screen Filmfestival
- Der phantastische internationale Trashfilm
- Deutsches FernsehKrimi-Festival
- DOK Leipzig
- dokumentART – Europäisches Filmfestival
- Doxumentale
- dresdner schmalfilmtage
- Écrans Urbains
- Europäisches Filmfestival Göttingen
- Everybody’s Perfect
- exf f. – tage des experimentellen films frankfurt
- fabulix – Internationales Märchenfilm-Festival
- FdS – Festival artistique des affects, des genres et des sexualités
- Festival Cinéma Jeune Public
- Festival cinémas d’Afrique Lausanne
- Festival du Film Français d’Helvétie
- Festival du Film Vert
- Festival of Future Storytellers
- FIFALP – Festival International du Film Alpin des Diablerets
- FIFDH – Internationales Filmfestival und Forum für Menschenrechte
- FIFOG – Festival International du Film Oriental de Genève
- Film Festival Diritti Umani Lugano
- Film Festival Rathausplatz
- FILMAR en América Latina
- Filmfest Bremen
- Filmfest FrauenWelten
- Filmfest Schleswig-Holstein
- Filmfestival Kitzbühel
- Filmfestival Max Ophüls Preis
- Filmfestival Radolfzell
- FILMKUNSTFEST Mecklenburg-Vorpommern
- Films for Future
- FILMZ – Festival des deutschen Kinos
- FiSH Filmfestival Rostock
- flimmern&rauschen
- FrauenFilmTage Tübingen
- Freeride Filmfestival
- Fright Nights Horrorfilmfestival
- FullDome Festival Jena
- Gässli Film Festival
- GEGENkino
- Geneva International Jewish Film Festival
- German International Ethnographic Film Festival – GIEFF
- Global Science Film Festival
- Globale Mittelhessen
- Goldener Spatz
- Graz Film Bazaar / Graz ShortCuts
- HEIMAT EUROPA Filmfestspiele
- Human Rights Film Festival Berlin
- Human Rights Film Festival Zurich
- Hunger.Macht.Profite. – Filmtage zum Recht auf Nahrung
- IM KASTEN Kurzfilmfestival
- INNCONTRO – Internationales Filmfestival der Vielheit
- Innsbruck Nature Film Festival
- INSTANT36 Stegreif-Filmfestival
- International Film Festival Voitsberg
- International Political Film Festival of Vienna – Carlota
- Internationale Hofer Filmtage
- Internationale Kurzfilmtage Oberhausen
- Internationale Kurzfilmtage Winterthur
- Internationale Thüringer Poetryfilmtage
- Internationales Filmfest Braunschweig
- Internationales Filmfest Oldenburg
- Jüdische Filmtage Cinema Paradiso
- judoks
- Jugend-Film-Fest Schleswig-Holstein
- Kikeriki Kinderkurzfilmfestival
- Kinderfilmfest im Land Brandenburg
- KINOLINO – Filmfest für junges Publikum
- KUNSTGRIFF ROLLE
- Kurzfilm Festival Kufstein
- KURZSUECHTIG – Mitteldeutsches Kurzfilmfestival
- La.Meko – Internationales Kurzfilmfestival Landau
- LeoLiese – Kinder- und Jugendfilmfest
- Let’s Doc! – Der Dokumentarfilmmonat
- LEVINALE International Film Festival
- Lichtbrücke – Human Rights Filmfestival Dachau
- Linz International Short Film Festival
- Lugano Animation Days
- LusOFest
- Lust*streifen Film Festival Basel
- Mittelamerikanisches Filmfestival Wien
- Mittelfränkisches Jugendfilmfestival
- Monstrale
- Mountainfilm Graz
- MOVE IT! Filmfestival
- Naturfilmfest Lüneburger Heide – Films for Future
- NaturVision Filmfestival
- NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL
- Neubrandenburger Jugendmedienfest
- OderKurzfilmtag
- One Shot Kurzfilmfestival
- Palestine, Filmer C’est Exister
- Pantalla Latina
- Pink Apple Filmfestival
- Pornfilmfestival Berlin
- Prix Farel
- QFFM – Queer Film Festival München
- queerfilm festival Bremen und Bremerhaven
- Queerfilmfest Kassel
- QueerFilmFest Rostock
- Queersicht Filmfestival
- QUEERTACTICS – Queer_Feminist Film Festival Vienna
- Rabazz – Kinder- und Jugendfilmfest Leipzig
- RADikAale
- Randfilmfest
- Rencontres 7e Art Lausanne
- RETURN International Film & Art Festival
- Salzburger Kinderrechte-Filmtage
- Schwäbisches Kinder & Jugend Filmfestival
- Sehsüchte
- Snowdance Independent Film Festival
- Tatort Eifel
- Tiroler Kurzfilmfestival
- Transit Filmfest
- Türkische Filmtage München
- Uelzener Filmtage
- Underdog Film Festival Wolfsburg
- UNDERDOX – Filmfestival für Dokument und Experiment
- Vienna Independent Film Festival
- Vienna Shorts
- Vienna Spanish Film Festival
- VIFFF – Vevey International Funny Film Festival
- VISIONALE Leipzig
- Wendland Shorts
- XPOSED Queer Film Festival Berlin
- Yesh! – Neues aus der jüdischen Filmwelt
- ZEBRA Poetry Film Festival
- Zuger Filmtage

