Die Kurzfilmsause Freiburg bringt regionale Filmgruppen und Kurzfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Blackwood Films e.V. veranstaltet das Festival in Kooperation mit dem Kommunalen Kino Freiburg. Die vierte Ausgabe läuft vom 16. bis 18. Oktober 2026 in der Urachstraße 40. Aus mehr als 338 Einreichungen wurden 37 Filme für fünf Programmblöcke ausgewählt.

Kurzfilme und Gespräche im Kommunalen Kino

Das Festival begann 2019. Seit 2023 trägt es den Namen Kurzfilmsause und öffnet seine Auswahl über die Region hinaus für den deutschsprachigen Raum. Das Programm verbindet unterschiedliche kurze Formen, darunter Spiel- und Dokumentarfilme, Animationen und Musikvideos. Nach den Blöcken sind Gespräche mit Filmschaffenden vorgesehen.

2026 beginnt der Freitag mit einem Empfang um 17 Uhr; die ersten beiden Filmblöcke folgen um 18 und 21 Uhr. Am Samstag laufen drei weitere Blöcke um 13, 15.30 und 18 Uhr. Anschließend stehen die Preisverleihung und eine Party im Great Räng Teng Teng auf dem Programm. Am Sonntag werden ab 19.30 Uhr in einer Nachlese die vom Publikum ausgewählten Filme noch einmal gezeigt.

Einreichung und regionaler Bezug

Die kostenlose Einreichung für 2026 war vom 1. Februar bis zum 15. März geöffnet. Es gab eine allgemeine Kategorie mit Bezug zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz sowie eine regionale Kategorie für Freiburg und den Schwarzwald. Der Bezug konnte etwa über den Drehort, die Produktion oder die Herkunft der Regie hergestellt werden.

Für die reguläre Auswahl sollten Filme einschließlich Abspann höchstens 20 Minuten lang und frühestens im März 2024 fertiggestellt sein. Pro Regie waren maximal zwei Einreichungen möglich. Für regionale Filme sah das Reglement Ausnahmen vor; daraus folgt keine allgemeine Zusage, längere oder ältere Arbeiten aufzunehmen.

Frühere Festivalvorführungen waren erlaubt. Filme sollten jedoch noch nicht frei im Internet, regulär im Kino oder im Fernsehen veröffentlicht worden sein. Bereits veröffentlichte Musikvideos kamen nur außerhalb des Wettbewerbs infrage. Kundenwerbung und Imagefilme waren ausgeschlossen. Musikrechte mussten geklärt sein; bei fremdsprachigen Arbeiten waren deutsche, mindestens aber englische Untertitel erwünscht.

Vorführung und Filmkollektiv

Für ausgewählte Arbeiten bevorzugt das Festival ein DCP, akzeptiert aber auch hochwertige MP4- oder MOV-Dateien. Eine Vorführvergütung ist nicht vorgesehen. Die eingeräumten Rechte umfassen Festivalvorführungen und gegebenenfalls eine anschließende Nachlese. Hinter der Veranstaltung steht mit Blackwood Films ein Freiburger Filmkollektiv, das seit 2023 als gemeinnütziger Verein organisiert ist und gemeinsames Filmemachen auch außerhalb des Festivals unterstützt.