Das Allgäuer Filmfeschdival in Heimenkirch zeigt kurze Filme unterschiedlicher Genres und verbindet die Vorführungen mit Publikumsgesprächen und Medienworkshops. Das ehrenamtlich organisierte Festival besteht seit 2014. Träger ist der Allgäuer Filmfeschdival e.V. Für die nächste Ausgabe ist Januar 2028 angekündigt.

Einreichung für Januar 2028

Der nächste Aufruf öffnet am 1. Dezember 2026. Filme können bis zum 31. März 2027 kostenlos über das Festivalportal eingereicht werden. Die Ausschreibung gehört ausdrücklich zur Ausgabe im Januar 2028. Für die konkrete Besuchsplanung veröffentlicht der Veranstalter die endgültigen Festivaltage und das Programm gesondert.

Zugelassen sind Filme aller Genres mit einer Laufzeit von höchstens 30 Minuten. Als Filmsprache nennt das Reglement Deutsch. Für die erste Sichtung soll eine Vorschauversion von maximal 300 Megabyte eingereicht werden. Damit sind die Anforderungen an die Sichtungsdatei beschrieben; eine spätere Kinofassung wird im Rahmen der Auswahl abgestimmt.

Es gibt einen allgemeinen Filmwettbewerb und die Kategorie Buntes Eichhörnchen für Kinder- und Jugendfilme. Eine Einreichung für das Kinderprogramm wird zusätzlich für den allgemeinen Wettbewerb berücksichtigt. Der besondere Programmplatz bedeutet damit keinen automatischen Ausschluss aus der übrigen Auswahl.

Publikumspreise und Jury

Das Festival vergibt Eichhörnchen-Preise. Bei der neunten Ausgabe im Januar 2026 wurden 17 Filme aus 738 Einreichungen gezeigt. Mehr als 300 Besucher erlebten das Programm. Die veröffentlichten Auszeichnungen dieser Ausgabe geben einen Eindruck von der Bandbreite: Das Goldene Eichhörnchen ging an Was bleibt von Marvin Menné und Carla Gumbrecht, Silber an Kruste von Jens Kevin Georg und Bronze an Hallo Chef, ich menstruiere von Lisa Carstensen und Robert Strauß.

Das Bunte Eichhörnchen erhielt Der kleine Lüfter von Sveta Yuferova und Shad Lee Bradbury. Außerdem zeichnete die Jury Was bleibt aus. Zur Jury gehörten 2026 Mattea Cavic, Holger Stockhaus und Manuel Ostwald. Die damals veröffentlichten Preisgelder betrugen 1.000 Euro für Gold, 500 Euro für Silber, 250 Euro für Bronze sowie jeweils 300 Euro für den Kinderfilm- und den Jurypreis.

Begegnung im Allgäu

Das Filmfeschdival setzt auf die Verbindung von Kinoprogramm und persönlichem Austausch. Gespräche mit Filmschaffenden und praktische Angebote zur Medienarbeit ergänzen die Auswahl. Für kurze Arbeiten, die ein gemischtes regionales Publikum erreichen sollen, bietet das Festival damit einen klar umrissenen Aufführungsrahmen. Maßgeblich für neue Einreichungen ist jeweils das Reglement der angekündigten Ausgabe.