Die VISIONALE Leipzig ist ein Medienfestival für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Sachsen. Seit 1991 bietet sie einen Rahmen, um eigene Arbeiten zu zeigen und über deren Gestaltung ins Gespräch zu kommen. Die 36. Ausgabe findet am 29. November 2026 in Leipzig statt. Zum Projekt gehören ein Wettbewerb, ein Jahresprogramm und das abschließende Festival.

Eigene Medienarbeiten öffentlich zeigen

Das Spektrum reicht über den Film hinaus: Auch Audio, Fotografie und multimediale Projekte können am Wettbewerb teilnehmen. Dadurch begegnen sich unterschiedliche Formen des Erzählens und Gestaltens. Hinter dem Projekt stehen der Arbeitskreis Medienpädagogik der Stadt Leipzig und der Träger Medienpädagogik e. V. mit weiteren Partnern.

Die VISIONALE richtet sich an junge Menschen bis 26 Jahre mit Wohnsitz in Sachsen. Für die Ausgabe 2026 waren Arbeiten aus den Jahren 2025 und 2026 zugelassen. Pro Person oder Team durften höchstens zwei Beiträge eingereicht werden. Der Einreichschluss lag am 1. September 2026; der Novembertermin gehört zur anschließenden Festivalpräsentation.

Drei Kategorien nach Entstehungskontext

„Medienstarter“ umfasst pädagogisch begleitete Projekte außerhalb der Schule. In „Schule macht Medien“ treten Arbeiten aus dem schulischen Zusammenhang an. Die Kategorie „Medienmacher“ richtet sich an junge Menschen, die ihre Projekte selbstständig und ohne pädagogische Betreuung umgesetzt haben. Professionell fertig ausgebildete Filmschaffende und kommerzielle Auftragsarbeiten sind in dieser Kategorie ausgeschlossen.

Die Einordnung folgt damit der Entstehung einer Arbeit. Für ein selbst gedrehtes Teamprojekt, einen Film aus einer Jugendwerkstatt und eine schulische Produktion können unterschiedliche Kategorien passen, auch wenn alle drei dieselbe filmische Form verwenden. Die offizielle Ausschreibung erläutert diese Zuordnung und die benötigten Unterlagen.

Filmlänge und Jurysichtung

Filme dürfen bis zu 30 Minuten lang sein. Für die Bewertung durch die Jury lässt sich ein Ausschnitt von höchstens 15 Minuten auswählen; ohne Auswahl werden die ersten 15 Minuten herangezogen. Diese Sichtungsregel verkürzt also nicht die zulässige Länge des eingereichten Films. Für Audiobeiträge gilt eine eigene Höchstdauer von 60 Minuten.

Das Projektporträt beschreibt das Zusammenspiel von Wettbewerb, laufender Medienarbeit und Festival. Für junge Filmteams bietet die VISIONALE so einen regionalen Zusammenhang, in dem die eigene Produktion neben weiteren kreativen Medienarbeiten sichtbar wird.