Das Filmfestival Kitzbühel verbindet die Förderung neuer Filmschaffender mit einem Blick auf Kino, Fernsehen und Streaming im deutschsprachigen Raum. Internationale und österreichische Arbeiten stehen im Wettbewerb und in ergänzenden Programmen. Die 14. Ausgabe findet vom 24. bis zum 29. November 2026 in Kitzbühel statt. Zu seinem Profil gehört neben den Vorführungen der Austausch innerhalb der Filmbranche.

Eine Plattform für frühe Regiearbeiten

Der Langfilmwettbewerb richtet sich an die ersten drei Langfilme einer Regieperson. Das Festival sucht dabei sowohl eine erkennbare gestalterische Handschrift als auch einen Zugang zum Publikum. Spiel- und Dokumentarfilme bilden eigenständige Einreichkategorien; Kurzfilme ergänzen die Auswahl.

Die DACH-Perspektive beschreibt den Schwerpunkt der Branchenarbeit. Für Filmeinreichungen sind dagegen Arbeiten aus allen Ländern zugelassen. Internationale Nachwuchsproduktionen können sich damit ebenso bewerben wie österreichische Projekte, sofern sie die Bedingungen ihrer Kategorie erfüllen.

Wettbewerbsbedingungen der Ausgabe 2026

Langfilme müssen mindestens 60 Minuten dauern. Als Kurzfilm gilt im Einreichportal eine Arbeit unter 60 Minuten. Bei wesentlichen nichtenglischen Dialoganteilen werden englische Untertitel verlangt. Filme aus anderen Ländern benötigen eine Österreichpremiere.

Für die Langfilmkategorien nennt das Reglement außerdem Einschränkungen einer bereits erfolgten Kinoauswertung. Die Bedingungen unterscheiden sich nach Kategorie; eine frühere Veröffentlichung ist deshalb anhand der passenden Regeln zu prüfen. Das Einreichportal des Festivals führt die vollständigen Anforderungen auf.

Die Ausschreibung 2026 begann am 5. November 2025 und endete nach mehreren Friststufen am 19. Juni 2026. Die Standardgebühren stiegen bei fiktionalen Langfilmen von 37 auf 100 Euro, bei Dokumentarlangfilmen von 35 auf 98 Euro und bei Kurzfilmen von 35 auf 90 Euro. Diese Spannen beziehen sich auf die früheste und letzte Frist derselben Ausgabe.

Begegnungen in der Branche

FFKB Connect, Panels, ein Think Tank und die Drehbuchklausur gehören zu den Formaten im Umfeld des Festivals. Sie bringen unterschiedliche Tätigkeitsbereiche und Produktionsperspektiven miteinander ins Gespräch. Das Anliegen reicht von der Entwicklung neuer Projekte bis zu Fragen der Zusammenarbeit im deutschsprachigen Markt.

Die Festivalwebsite veröffentlicht Spielplan, Branchenangebote und Zugangsinformationen. Für den Kinobesuch und die berufliche Teilnahme stehen damit unterschiedliche Angebote innerhalb desselben Festivals zur Verfügung.