CINÉMA AFRICAIN! bringt Filme aus Afrika und der afrikanischen Diaspora nach Linz. Die dritte Ausgabe findet vom 4. bis zum 7. November 2026 statt. Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme beschäftigen sich mit Zugehörigkeit, Migration, Widerstand und dem Verhältnis von Menschen zu ihrer Umgebung. Veranstalter ist BEYOND FRAMES, ein Verein zur Förderung autonomer Kunst- und Kulturprojekte.

Filme aus Afrika und der Diaspora

Das Programm blickt über die Grenzen eines einzelnen Kontinents hinaus. Es führt unter anderem in den Senegal, den Sudan und nach Mosambik, aber auch nach Jamaika, Martinique und Haiti. Dabei stehen unterschiedliche filmische Formen und persönliche Sichtweisen nebeneinander. Die Auswahl verbindet aktuelle Arbeiten mit einem Rückblick auf die Filmemacherin Sarah Maldoror.

2026 eröffnet „Nomad Shadow“ von Eimi Imanishi das Festival; den Abschluss bildet „Dao“ von Alain Gomis. Dazwischen stehen etwa „Lady“ von Olive Nwosu und „Cotton Queen“ von Suzannah Mirghani. „Concrete Moves“ und „Liti Liti – The Attachment“ beschäftigen sich mit Veränderungen des städtischen Raums in Dakar. Das Kurzfilmprogramm „BETWEEN SHORES“ versammelt Geschichten von Inseln und Küsten der Diaspora.

Gespräche über Bilder und ihre Geschichte

Die Reihe „Politics of the Image“ erweitert die Vorführungen um Vorträge und Diskussionen. Nadia Denton spricht über afrikanische Präsenz in der deutschen Kunst der Moderne. Das Gespräch „What We Leave Behind“ widmet sich mit Festivalgästen dem Filmemachen, seinem Erbe und seiner Zukunft. Die Hommage an Sarah Maldoror entsteht in Zusammenarbeit mit FIFTITU%.

Idee, Konzept, Kuration und Produktion liegen bei Sandra Krampelhuber. Nadia Denton wirkt außerdem in Beratung und Moderation mit. Filmgespräche sind Teil der angekündigten Begegnungen mit den Gästen. Welche Personen bei einer Vorführung dabei sind, ist dem Festivalspielplan zu entnehmen.

Kinobesuch in Linz

Zu den Veranstaltungsorten gehören das Moviemento am OK-Platz, die Kunstuniversität in der Domgasse, FIFTITU%, die Solaris Bar und die Stadtwerkstatt mit dem Café Strom. Der konkrete Ort richtet sich nach der jeweiligen Veranstaltung.

Die Festivalsprache ist Englisch. Laut Veranstalter werden sämtliche Filme mit englischen Untertiteln gezeigt. Das ermöglicht einen gemeinsamen Zugang zu Arbeiten in unterschiedlichen Originalsprachen. Die Filmliste und die Besuchsinformationen helfen bei der Auswahl eines Programms und der Planung zwischen den Linzer Spielorten.