MOVE IT! verbindet internationales Kino mit Fragen nach Menschenrechten und gesellschaftlicher Veränderung. Das Dresdner Filmfestival wird von AKIFRA e. V. veranstaltet und ist aus den Frauenfilmtagen hervorgegangen. Seit 2005 gehören Filmvorführungen und Gespräche zu seinem Programm. Die 22. Ausgabe findet vom 9. bis zum 15. November 2026 unter dem Thema „BECOMING“ statt.

Menschenrechte im Kino

Spiel- und Dokumentarfilme eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Menschen, ihre Lebensbedingungen und politische Konflikte. Das Festival lädt Filmschaffende, Fachleute und Menschen aus der Menschenrechtsarbeit zum Austausch ein. Die Gespräche nach den Vorführungen verbinden die filmischen Erzählungen mit ihrem gesellschaftlichen Hintergrund. MOVE IT! gehört seit 2020 zum Human Rights Film Network.

Die Dresdner Spielstätten umfassen das Thalia, die Filmgalerie Phase IV, das Programmkino Ost, das Zentralkino und das Kino im Kasten. Welcher Ort für einen Besuch maßgeblich ist, ergibt sich aus der ausgewählten Veranstaltung. Die Serviceinformationen beschreiben auch die Zugänglichkeit der Kinos. Programmkino Ost und Zentralkino werden dort ausdrücklich als rollstuhlgerecht genannt.

Junge Perspektiven auf der Leinwand

MOVE IT! YOUNG ist der Nachwuchswettbewerb innerhalb des Festivals. Für 2026 lautete das Thema „lost focus“. Teilnehmen konnten junge Menschen bis 21 Jahre mit einem eigenen Spiel-, Dokumentar- oder Experimentalfilm von höchstens 15 Minuten. Der Einreichschluss war der 31. August 2026. Die aktuelle Jugendjury ist von der Teilnahme ausgeschlossen.

Eine Jugendjury wählt die Filme für das Programm und entscheidet über den Preis. Das Kinder- und Jugendbüro Dresden begleitet den Wettbewerb als Partner. Damit erhalten junge Filmschaffende einen eigenen Zugang zum Festival, bei dem auch die Auswahl aus der Perspektive ihrer Altersgruppe erfolgt. Die Wettbewerbsseite erläutert die Bedingungen und das Verfahren der Ausgabe 2026.

Schulkino mit Gespräch

Vom 10. bis zum 13. November 2026 bietet MOVE IT! im Thalia ein gesondertes Schulprogramm an. Fünf Filme richten sich an unterschiedliche Altersgruppen ab der dritten Klasse. Pädagogisch begleitete Gespräche schließen an die Vorführungen an und geben Raum für Fragen und eigene Eindrücke.

Die Schulkinoseite führt zu den einzelnen Angeboten und zur Gruppenanmeldung. Für Lehrkräfte sind dabei die jeweilige Altersempfehlung und der Veranstaltungsablauf entscheidend. Das allgemeine Festivalprogramm und der Jugendwettbewerb ergänzen dieses Bildungsangebot innerhalb derselben Novemberausgabe.