Monologe & Dialoge · kostenlos

Monologe und Dialoge finden

Klassiker im gemeinfreien Originaltext und freie Texte von SceneTalent – für Vorsprechen, Self-Tape und Training, mit Situation, Spielhinweisen und PDF.

  • 57 Monologe
  • 23 Dialoge
Wofür?

Texte finden

  • DialogRomantik

    Adam und Licht: Ei, was zum Henker, sagt, Gevatter Adam!

    Der zerbrochne Krug · Heinrich von Kleist

    Dorfrichter Adam sitzt am frühen Morgen zerschunden in der Gerichtsstube. Sein Schreiber will wissen, was passiert ist, und bringt eine Nachricht, die Adam gar nicht gebrauchen kann.

    ca. 6,5 Minm + m · 2 Personen25–65 J.Blankversverschlagen
    OriginaltextLesen
  • MonologAntike

    Antigone: O Grab! o Brautbett!

    Antigone · Sophokles

    Kreon lässt Antigone lebendig in eine Grabkammer führen. Bevor man sie wegbringt, verteidigt sie noch einmal, warum sie den Bruder bestattet hat.

    ca. 3 Minweiblich16–28 J.Ungereimte Verse (Übertragung Hölderlin)trotzig
    OriginaltextLesen
  • MonologGegenwart

    Ayla: Man lässt weg, was Angst macht.

    Freier Text

    Seit der dritten Klasse übersetzt Ayla für ihre Mutter. Beim Kardiologen lässt sie weg, was Angst macht. Dann sagt ihre Mutter einen Satz auf Deutsch.

    ca. 2 Minweiblich18–32 J.Alltagssprache mit einzelnen türkischen Wörternkontrolliert
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  • DialogGegenwart

    Becker und Niko: Das Verhör

    Freier Text

    Nach einem Einbruch liegt Nikos Schlüssel am Tatort. Niko gesteht sofort. Kommissarin Becker glaubt kein Wort.

    ca. 3,5 Minw + offen · 2 Personen21–55 J.Alltagssprachebeherrscht
    Freier TextLesen
  • Ganz oben auf dem Zehnmeterturm stehen Ben und Lina und behaupten, keine Angst zu haben. Unten essen alle Pommes und gucken zu.

    ca. 1,5 Minw + m · 2 Personen11–15 J.Alltagssprachefrech
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Birgit: Dienstag, Kurs drei: eine Hand.

    Freier Text

    Mit siebenundvierzig lernt Birgit schwimmen. Ihre Tochter, eine Rettungsschwimmerin, weiß nichts davon.

    ca. 2 Minweiblich40–58 J.Alltagsspracheselbstironisch
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  • MonologGegenwart

    Daniel: Die Aussage

    Freier Text

    Daniel hat eine Tote am Kanal gefunden und die Polizei gerufen. In der Vernehmung stellt eine einzige Frage nach seinem Hund alles in Frage.

    ca. 2 Minmännlich25–40 J.Alltagssprachekontrolliert
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Deniz: Erst die Griffe. Dann die Gurte.

    Freier Text

    Nach einer erfolglosen Wiederbelebung reinigt Deniz um vier Uhr morgens den Rettungswagen. Auf der Stufe sitzt der Auszubildende und schweigt.

    ca. 2 Minoffen besetzbar25–40 J.Alltagsspracheruhig
    Freier TextLesen
  • MonologWeimarer Klassik

    Elisabeth: O Sklaverei des Volksdiensts!

    Maria Stuart · Friedrich Schiller

    Allein mit dem Todesurteil gegen Maria Stuart rechnet Elisabeth mit dem Volk, ihren Feinden und ihrer Rivalin ab – und unterschreibt.

    ca. 4 Minweiblich25–50 J.Blankversbitter
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  • DialogAufklärung

    Emilia und Odoardo: Wie? Sie hier, mein Vater?

    Emilia Galotti · Gotthold Ephraim Lessing

    Der Prinz hält Emilia nach dem Mord an ihrem Bräutigam auf seinem Lustschloss fest. Ihr Vater trifft sie allein. Er trägt einen Dolch bei sich.

    ca. 6,5 Minw + m · 2 Personen16–60 J.Prosagefasst
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  • MonologGegenwart

    Emre: Ich guck nur an die Decke.

    Freier Text

    Emre kann kein Blut sehen und liegt trotzdem zum ersten Mal auf der Spendenliege. Er hat einen guten Grund.

    ca. 2 Minmännlich18–25 J.Alltagssprachenervös
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  • Heinz übt seine Rede zur Goldenen Hochzeit. Erika korrigiert jede Zeile, und nach fünfzig Jahren kommt ein Geheimnis ans Licht.

    ca. 2 Minm + w · 2 Personen70–88 J.Alltagssprachezänkisch
    Freier TextLesen
  • MonologWeimarer Klassik

    Faust: Habe nun, ach! Philosophie

    Faust. Der Tragödie erster Teil · Johann Wolfgang von Goethe

    Nachts in seinem Studierzimmer zieht der Gelehrte Faust Bilanz: alle Fakultäten studiert, berühmt, und klüger ist er nicht geworden.

    ca. 3 Minmännlich35–70 J.Knittelvers mit Paarreimbitter
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  • MonologSturm und Drang

    Ferdinand: Es ist nicht möglich. Nicht möglich.

    Kabale und Liebe · Friedrich Schiller

    Ferdinand hält einen Liebesbrief von Luise an einen anderen in der Hand. Er weiß nicht, dass sie ihn unter Zwang schreiben musste.

    ca. 3 Minmännlich18–30 J.Prosafassungslos
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  • MonologGegenwart

    Finja: Bruno, ein Herr mit Erfahrung.

    Freier Text

    Seit drei Jahren wartet der alte Hund Bruno im Tierheim. Morgen kommt eine Familie. Finja, vierzehn, bürstet ihn und bereitet ihn auf den Abschied vor.

    ca. 2,5 Minweiblich12–16 J.Alltagssprachezärtlich
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  • DialogGegenwart

    Frank und Charlie: Fahrstunde

    Freier Text

    Sonntagmorgen auf einem leeren Parkplatz: Frank übt mit Charlie Autofahren. Über den Umzug nach Hannover sprechen beide nur in Fahranweisungen.

    ca. 2,5 Minm + offen · 2 Personen16–60 J.Alltagssprachetrocken
    Freier TextLesen
  • Seit 1964 wacht Frau Häberle über die Kehrwoche ihres Stuttgarter Mietshauses. Die neue WG hat das Schild ignoriert. Sie hat einen Grund, darauf zu bestehen.

    ca. 2,5 Minweiblich65–88 J.Schwäbischstreng
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  • DialogNaturalismus

    Frau John und Pauline: komm, hab ick jesacht, ick will dir helfen.

    Die Ratten · Gerhart Hauptmann

    Pauline ist schwanger und verlassen. Frau John hat ihr einziges Kind verloren und macht der jungen Frau auf einem Dachboden in Berlin ein Angebot.

    ca. 6,5 Minw + w · 2 Personen18–48 J.Berlinisch und gebrochenes Deutschüberredend
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  • Elf Eltern wollen einen Schüler von der Klassenfahrt ausschließen. Die junge Klassenlehrerin antwortet vor allen.

    ca. 2 Minweiblich25–38 J.Alltagssprachebestimmt
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  • Beim WG-Plenum klagt Fritzi den Diebstahl ihres Bergkäses an. Die Anklage nimmt eine Wendung, mit der niemand gerechnet hat.

    ca. 2 Minweiblich18–28 J.Alltagsspracheempört
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  • MonologGegenwart

    Gerd: Der letzte Bus

    Freier Text

    Neununddreißig Jahre lang ist Gerd Bus gefahren. Auf seiner letzten Fahrt schläft hinten ein junger Fahrgast, der nicht aussteigen will.

    ca. 2 Minmännlich58–70 J.Alltagssprachelakonisch
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  • MonologGegenwart

    Gerda: Die Bewerbung

    Freier Text

    Gerda ist zweiundsiebzig und bewirbt sich im Kino um einen Aushilfsjob. Der junge Theaterleiter weiß nicht, was er sagen soll. Sie schon.

    ca. 2 Minweiblich65–80 J.Alltagssprachesouverän
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  • MonologWeimarer Klassik

    Gretchen: Ach neige, du Schmerzenreiche

    Faust. Der Tragödie erster Teil · Johann Wolfgang von Goethe

    Gretchen weiß, dass sie verloren ist, wenn ihr Geheimnis herauskommt. Sie hat niemanden mehr, dem sie es sagen kann, und betet zur schmerzensreichen Mutter Gottes.

    ca. 1,5 Minweiblich15–24 J.Gereimte Strophenflehend
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Hamlet: O, welch ein Schurk und niedrer Sklav bin ich!

    Hamlet · William Shakespeare

    Ein Schauspieler weint über eine erfundene Königin. Hamlet, der einen wirklichen Mord zu rächen hat, verachtet sich dafür, dass er noch nichts getan hat.

    ca. 4 Minmännlich18–35 J.Blankvers mit Schlussreimzornig
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  • DialogWeimarer Republik

    Hans Karl und Helene: Ich bin hier zu Haus.

    Der Schwierige · Hugo von Hofmannsthal

    Hans Karl hat sich von Helene verabschiedet und ist gegangen. Nun kommt er zurück, und diesmal spricht sie aus, was er nie sagen könnte.

    ca. 10 Minm + w · 2 Personen22–45 J.Prosa (Wiener Gesellschaftston)zögernd
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  • DialogNaturalismus

    Helene und Loth: Lieber was Schönes jetzt!

    Vor Sonnenaufgang · Gerhart Hauptmann

    In der Gartenlaube gestehen sich Helene und Loth ihre Liebe. Helene will ihm etwas über ihren Vater sagen und bringt es nicht über die Lippen.

    ca. 7,5 Minw + m · 2 Personen18–35 J.Prosaverliebt
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  • MonologGegenwart

    Hertha: Nicht verhandelbar.

    Freier Text

    Hertha zieht ins Pflegeheim und darf nur mitnehmen, was in achtzehn Quadratmeter passt. Sie entscheidet sich für ein scheußliches Ding.

    ca. 2 Minweiblich75–90 J.Alltagssprachetrocken
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  • MonologWeimarer Klassik

    Iphigenie: Heraus in eure Schatten, rege Wipfel

    Iphigenie auf Tauris · Johann Wolfgang von Goethe

    Seit Jahren dient Iphigenie auf Tauris als Priesterin. Am Meer sucht sie täglich das Land der Griechen und rechnet mit dem Los der Frauen ab.

    ca. 3,5 Minweiblich18–35 J.Blankverssehnsüchtig
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  • MonologGegenwart

    Jana: Die Rede

    Freier Text

    Jana hält die Rede auf der Hochzeit ihrer besten Freundin. Die Karteikarten fallen herunter, und auf einer steht etwas, das niemand hören sollte.

    ca. 2,5 Minweiblich28–45 J.Alltagssprachenervös
    Freier TextLesen
  • Zwei Minuten vor ihrem Vorstellungsgespräch bleibt Jasmin im Fahrstuhl stecken. Der ältere Herr mit der Thermoskanne weiß mehr, als sie denkt.

    ca. 2,5 Minw + m · 2 Personen24–70 J.Alltagssprachehektisch
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  • MonologJahrhundertwende

    Jedermann: Ach Gott, wie graust mir vor dem Tod

    Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes · Hugo von Hofmannsthal

    Der Tod hat den reichen Jedermann vor Gottes Gericht geladen. Freunde und Vettern sind fort. Jetzt klammert er sich an das, was ihm immer geholfen hat.

    ca. 2 Minmännlich30–65 J.Knittelvers mit Paarreimangstvoll
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  • MonologGegenwart

    Johanna: Ich bin Kassandra nicht.

    Freier Text

    Eine Hydrologin hat im März vor dem Hochwasser gewarnt. Nach der Flutnacht steht sie auf dem Dach der Feuerwache. Ein Monolog im Blankvers.

    ca. 2 Minweiblich27–48 J.Blankversbitter
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  • MonologGegenwart

    Jonas: Version drei. Die ehrliche.

    Freier Text

    Jonas übt auf der Restauranttoilette seinen Heiratsantrag. Drei Versionen, ein Ring, und draußen wartet eine Überraschung.

    ca. 2 Minmännlich25–38 J.Alltagssprachenervös
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  • Kai soll für einen Werbespot glücklich Joghurt essen und lachen. Das ist schwerer als König Lear.

    ca. 2 Minoffen besetzbar22–34 J.Alltagssprachebemüht
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  • MonologSturm und Drang

    Karl Moor: Höre sie nicht, Rächer im Himmel!

    Die Räuber · Friedrich Schiller

    Karl Moor wollte als Räuberhauptmann die Welt gerechter machen. Bei einem Überfall sind Kinder, Frauen und Kranke verbrannt. Er sieht, was er angerichtet hat.

    ca. 1,5 Minmännlich18–30 J.Prosaaufgewühlt
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  • MonologExpressionismus

    Kassierer: Ich zahle bar!

    Von morgens bis mitternachts · Georg Kaiser

    Am Morgen war er noch ein unauffälliger Bankkassierer. Mittags steht er mit sechzigtausend unterschlagenen Mark in einem verschneiten Feld und will wissen, was er dafür bekommt.

    ca. 4,5 Minmännlich35–55 J.Expressionistische Prosafiebrig
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  • DialogGegenwart

    Katrin und Malte: Es gibt viele Möwen.

    Freier Text

    Katrin hat nachts einen jungen Anhalter mitgenommen. Auf einem Rastplatz stellt sie ihm eine Frage, auf die er nicht antworten will.

    ca. 2,5 Minw + m · 2 Personen16–50 J.Alltagsspracheangespannt
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  • DialogGegenwart

    Kim und Jo: Die Besichtigung

    Freier Text

    Achtundvierzig Leute stehen im Treppenhaus an, um eine Wohnung zu besichtigen. Ganz vorn treffen Kim und Jo aufeinander und haben eine Idee.

    ca. 2,5 Minoffen + offen · 2 Personen22–40 J.Alltagsspracheschlagfertig
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Kira: Ich bin gut in Bäumen.

    Freier Text

    Ein junger Kunde will sich nach drei Wochen den Namen seiner Freundin tätowieren lassen. Tätowiererin Kira hat dazu eine Meinung und eine Rose auf der Schulter.

    ca. 2,5 Minweiblich22–36 J.Alltagssprachefrech
    Freier TextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Klara: Zu! Zu, mein Herz!

    Maria Magdalene · Friedrich Hebbel

    Klara erwartet ein Kind von dem Mann, der sie verlassen hat. Ihr Vater hat geschworen, eine Schande nicht zu überleben. Sie trifft eine Entscheidung.

    ca. 2 Minweiblich17–28 J.Prosaverzweifelt
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  • Ein gereimter Monolog über die Nutzungsbedingungen einer Taschenlampen-App, das Fitnessstudio, in dem man nie war, und das Kleingedruckte des Lebens.

    ca. 3 Minoffen besetzbar16–30 J.Gereimte Verse in freiem Rhythmusselbstironisch
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  • MonologGegenwart

    Lea: Danke, das reicht.

    Freier Text

    Nach vierzig Sekunden hat die Kommission sie unterbrochen. Jetzt wartet Lea allein im Probenraum auf die Entscheidung der Schauspielschule.

    ca. 2 Minweiblich17–24 J.Alltagssprachenervös
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  • DialogGegenwart

    Lindner und Elias: Gleichwohl.

    Freier Text

    Eine Professorin entdeckt, dass ein begabter Student Hausarbeiten für andere schreibt. Ein einziges Wort hat ihn verraten.

    ca. 2,5 Minw + m · 2 Personen20–65 J.Alltagssprachestreng
    Freier TextLesen
  • Im Profil stand „Klettern“. Beim ersten Date in der Boulderhalle hängt Jan einen Meter zwanzig über der Matte und will nicht loslassen.

    ca. 2 Minw + m · 2 Personen20–34 J.Alltagsspracheverliebt
    Freier TextLesen
  • Malik leitet einen Escape-Room. Auf dem Monitor scheitert eine Steuerkanzlei am Rätsel, weil niemand der Auszubildenden zuhört, die die Lösung längst kennt.

    ca. 2,5 Minmännlich19–32 J.Alltagssprachespöttisch
    Freier TextLesen
  • Am Abend vor dem Vorspiel proben zwei Schauspielstudierende die Abschiedsszene aus „Romeo und Julia“. Felix bleibt immer an derselben Zeile hängen.

    ca. 2 Minw + m · 2 Personen19–28 J.Alltagssprache mit Shakespeare-Versen (Übersetzung Schlegel)zärtlich
    Freier TextLesen
  • DialogWeimarer Klassik

    Maria und Elisabeth: Ihr seid an eurem Platz, Lady Maria!

    Maria Stuart · Friedrich Schiller

    Die Begegnung der Königinnen im Park von Fotheringhay: Maria bittet um Gnade, Elisabeth demütigt sie – bis Maria zurückschlägt.

    ca. 13 Minw + w · 2 Personen20–50 J.Blankverseskalierend
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  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Marie: Herrgott! gib mir nur so viel, dass ich beten kann

    Woyzeck · Georg Büchner

    Marie hat Woyzeck betrogen. Allein mit ihrem Kind sucht sie in der Bibel nach einer Stelle, die ihr Vergebung verspricht.

    ca. 1,5 Minweiblich18–30 J.Prosazerrissen
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  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Melitta: Da muss ich sitzen, einsam und verlassen

    Sappho · Franz Grillparzer

    Als Kind wurde Melitta verschleppt. Jetzt ist sie Sklavin im Haus einer berühmten Dichterin und merkt, dass freundliche Worte keine Liebe sind.

    ca. 3 Minweiblich15–24 J.Blankverseinsam
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  • Mikas Plakat über Astronautinnen ist in eine Pfütze gefallen. Also erzählt Mika vor der Klasse von einem anderen Vorbild.

    ca. 2 Minoffen besetzbar8–12 J.Alltagssprachekindlich
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  • DialogAufklärung

    Minna und Riccaut: Corriger la fortune

    Minna von Barnhelm, oder das Soldatenglück · Gotthold Ephraim Lessing

    Ein französischer Glücksritter platzt ins Zimmer, bringt gute Nachrichten und erzählt von seinem Pech im Spiel. Minna will ihm helfen und erlebt eine Überraschung.

    ca. 11,5 Minw + m · 2 Personen18–55 J.Prosa mit französischen Einschübenaufschneiderisch
    OriginaltextLesen
  • Ein gereimter Monolog über eine volle S-Bahn am Montagmorgen, Rasierschaum am Ohr eines Fremden und die Frage, ob man es ihm sagen soll.

    ca. 2,5 Minoffen besetzbar16–30 J.Gereimte Verse in freiem Rhythmusverschlafen
    Freier TextLesen
  • DialogAufklärung

    Nathan und Saladin: Vor grauen Jahren lebt’ ein Mann in Osten

    Nathan der Weise · Gotthold Ephraim Lessing

    Der Sultan will wissen, welche Religion die wahre ist. Nathan ahnt eine Falle und antwortet mit der Geschichte von drei Ringen.

    ca. 9,5 Minm + m · 2 Personen30–75 J.Blankversklug
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  • MonologGegenwart

    Nele: Spiel ist auf Pause.

    Freier Text

    Hunderte Accounts haben gerade Neles Chat mit Hass geflutet. Die Streamerin hält das Spiel an und spricht direkt in die Kamera.

    ca. 2,5 Minweiblich17–26 J.Alltagssprachewütend
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Paul: Ich hab die grüne Fußmatte.

    Freier Text

    Um zwei Uhr nachts klingelt Paul wegen der lauten Musik bei der Nachbarwohnung. Hinter der Tür wird gefeiert, aber anders, als er denkt.

    ca. 2 Minmännlich25–38 J.Alltagsspracheverlegen
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  • MonologGegenwart

    Robin: Kopfhörer

    Freier Text

    Robin schläft im Unterricht ein und soll der Vertrauenslehrerin erklären, warum. Es geht um eine Playlist mit dreiundsechzig Liedern.

    ca. 2 Minoffen besetzbar14–18 J.Alltagsspracheverschlossen
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  • DialogRenaissance & Shakespeare

    Romeo und Julia: O Romeo! warum denn Romeo?

    Romeo und Julia · William Shakespeare

    Nach dem Fest im Haus Capulet steht Romeo heimlich im Garten. Julia spricht am Fenster über ihn und weiß nicht, dass er alles hört.

    ca. 7,5 Minw + m · 2 Personen14–26 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)verliebt
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  • MonologGegenwart

    Sabine: Vier Tage

    Freier Text

    Die Werksleitung bietet allen eine Prämie, die bis Freitag ihren Aufhebungsvertrag unterschreiben. Die Vertrauensfrau steigt in der Kantine auf einen Stuhl.

    ca. 2,5 Minweiblich40–60 J.Alltagssprachekämpferisch
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  • MonologGegenwart

    Sam: Die Sprachnachricht

    Freier Text

    Sam will der Person, die ausgezogen ist, nur kurz wegen eines grauen Pullis Bescheid sagen. Drei Anläufe für eine Sprachnachricht – und ein offenes Ende.

    ca. 1,5 Minoffen besetzbar18–28 J.Alltagsspracheverletzlich
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  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Sappho: Der Bogen klang, es sitzt der Pfeil!

    Sappho · Franz Grillparzer

    Ganz Griechenland feiert die Dichterin Sappho. Nun begreift sie, dass der junge Mann, den sie liebt, ihre Sklavin Melitta vorzieht.

    ca. 3 Minweiblich30–55 J.Blankversgekränkt
    OriginaltextLesen
  • Seit neun Jahren moderiert Sascha nachts eine Anrufsendung. Heute ist die letzte. Eine Stammhörerin ruft jede Nacht um halb vier an, nur heute nicht.

    ca. 2,5 Minoffen besetzbar30–60 J.Alltagssprachewarm
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Selin: Wie fällt Schuld?

    Freier Text

    Beim Zimmerputz liest Selin das Romanmanuskript eines Hotelgastes. Er erwischt sie dabei, und sie sagt ihm ehrlich, was sie davon hält.

    ca. 2 Minweiblich19–28 J.Alltagssprachefrech
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  • MonologRomantik

    Sosias: Heda! Wer schleicht da?

    Amphitryon · Heinrich von Kleist

    Nachts soll der Diener Sosias der Fürstin den Sieg ihres Mannes melden. Er war bei der Schlacht nicht dabei und probt den Bericht mit einer Laterne.

    ca. 5 Minmännlich25–55 J.Blankversängstlich
    OriginaltextLesen
  • MonologGegenwart

    Svenja: Ich kenne die elf.

    Freier Text

    Svenja ist die jüngste Abgeordnete im Landtag. In ihrer ersten Rede soll sie einen Satz über Daseinsvorsorge vorlesen. Dann spricht sie über die elf Fahrgäste.

    ca. 3 Minweiblich22–34 J.Alltagssprachenervös
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Tarek: Ich wollte eigentlich kündigen.

    Freier Text

    Um vier Uhr morgens will der Bäckerlehrling Tarek seiner Meisterin sagen, dass er aufhört. Seine Hände sind anderer Meinung.

    ca. 2 Minmännlich16–21 J.Alltagsspracheverlegen
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  • MonologWeimarer Klassik

    Torquato Tasso: Bist du aus einem Traum erwacht

    Torquato Tasso · Johann Wolfgang von Goethe

    Eben noch wurde der Dichter Tasso mit dem Lorbeer gekrönt. Jetzt sitzt er unter Zimmerarrest und versucht zu begreifen, was mit ihm geschehen ist.

    ca. 3,5 Minmännlich20–38 J.Blankversverletzt
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  • MonologWeimarer Klassik

    Wilhelm Tell: Durch diese hohle Gasse muss er kommen

    Wilhelm Tell · Friedrich Schiller

    Tell wartet in der Hohlen Gasse bei Küssnacht mit der Armbrust auf den Landvogt. Er war ein friedlicher Jäger; der Apfelschuss hat ihn verändert.

    ca. 6 Minmännlich28–50 J.Blankversringend
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  • DialogGegenwart

    Toni und Alex: Die Kiste

    Freier Text

    Zwei Geschwister räumen die Wohnung ihrer Mutter aus. Ein Schuhkarton mit der Aufschrift „Nicht wegwerfen“ hält sie auf.

    ca. 2 Minoffen + offen · 2 Personen25–50 J.Alltagssprachelakonisch
    Freier TextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Weinberl: Ich mach mir einen Jux.

    Einen Jux will er sich machen · Johann Nestroy

    Ein Leben lang hat der Handlungsdiener Weinberl hinter dem Ladentisch gestanden. Bevor er Teilhaber wird, will er einmal ein verfluchter Kerl gewesen sein.

    ca. 2,5 Minmännlich25–50 J.Wiener Umgangssprachesehnsüchtig
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  • DialogJahrhundertwende

    Wendla und Frau Bergmann: Sag es mir heute, Mutter

    Frühlings Erwachen · Frank Wedekind

    Wendlas Schwester hat ein Kind bekommen. Die Mutter erzählt vom Storch, aber Wendla ist vierzehn und will endlich wissen, wie das wirklich geht.

    ca. 7,5 Minw + w · 2 Personen14–55 J.Prosaverlegen
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  • MonologRealismus

    Wurzelsepp: Weil mich’s freut, ein von euch da zu sehn

    Der Pfarrer von Kirchfeld · Ludwig Anzengruber

    Vor zwanzig Jahren durfte der Sepp die Frau, die er liebte, nicht heiraten. Jetzt steht er nachts vor dem jungen Pfarrer und will, dass der dasselbe erlebt.

    ca. 3 Minmännlich40–65 J.Bairisch-österreichische Mundartbitter
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Sammlungen

Häufige Fragen

Darf ich die Texte verwenden?

Originaltexte sind gemeinfrei und frei nutzbar, auch für Vorsprechen, Unterricht, Self-Tapes und Aufführungen. Freie Texte von SceneTalent darfst du dafür ebenfalls nutzen; wenn du sie veröffentlichst, etwa in einem Video, nennst du SceneTalent und verlinkst scenetalent.com.

Wie wird die Spieldauer berechnet?

Aus der Zahl der gesprochenen Wörter mit einem ruhigen Sprechtempo, für Verse etwas langsamer als für Prosa. Pausen und Spielweise verändern die tatsächliche Dauer; die Angabe ist ein Richtwert.

Was heißt „behutsam modernisiert“?

Bei Originaltexten ist die Rechtschreibung an heutige Regeln angepasst, etwa „dass“ statt „daß“ oder „Tat“ statt „That“. Wortformen, Satzzeichen und Versmaß der Vorlage bleiben erhalten.

Was bedeutet […] im Text?

An dieser Stelle hat die Redaktion gekürzt, etwa für eine Vorsprechfassung oder eine Szene mit zwei Rollen. Den vollständigen Text erreichst du über den Link zur Quelle.

Welchen Text verlangt meine Schauspielschule?

Das legt jede Schule selbst fest: Anzahl der Rollen, Länge und was als klassisch gilt, unterscheiden sich. Einige Schulen verlangen außerdem einen selbst geschriebenen Text. Die Vorgaben der staatlichen Schulen findest du im Schulfinder.