Begriff

Repertoirebetrieb

Repertoirebetrieb ist eine Theaterbetriebsform, bei der mehrere verfügbare Inszenierungen im Spielplan abwechselnd aufgeführt werden. Eine Produktion bleibt im Repertoire, wenn sie nach ihrer Premiere erneut gezeigt werden kann. Das Repertoire umfasst damit mehr als das Stück, das an einem bestimmten Abend gespielt wird.

In einem fiktiven Spielplan steht montags eine Komödie, dienstags ein Drama und am Wochenende wieder die Komödie. Die Beteiligten wechseln zwischen bereits erarbeiteten Produktionen. Kostüme, Ausstattung und Abläufe der einzelnen Inszenierungen gehören dabei weiterhin zu deren jeweiligem Stand. Repertoirebetrieb bedeutet nicht, dass dieselbe Szene bei jeder Vorstellung neu entwickelt wird.

Beim En-suite-Betrieb wird dagegen eine Produktion über eine Folge von Aufführungsterminen gespielt, bevor eine andere Reihe beginnt. Die tatsächlichen Spielpläne können verschiedene Organisationsformen verbinden. Das persönliche Repertoire einer Schauspielerin oder eines Schauspielers meint wiederum verfügbare Rollen, Monologe oder Lieder. Diese Verwendung des Worts Repertoire bezeichnet keine Betriebsform eines Theaters.

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