Monologe & Dialoge · kostenlos

Monologe und Dialoge finden

Klassiker im gemeinfreien Originaltext und freie Texte von SceneTalent – für Vorsprechen, Self-Tape und Training, mit Situation, Spielhinweisen und PDF.

  • 182 Monologe
  • 69 Dialoge
Wofür?

Texte finden

251 Texte passen zu deiner Auswahl.

  • MonologNaturalismus

    Satin: Der Mensch — ist die Wahrheit!

    Nachtasyl · Maxim Gorki

    Nachts im Asyl hebt Satin, ehemaliger Sträfling und Falschspieler, das Glas auf den Menschen. Er will keinen Trost und kein Mitleid, sondern Respekt.

    ca. 2,5 Minmännlich30–55 J.Prosa (Übersetzung August Scholz)angetrunken
    OriginaltextLesen
  • DialogExpressionismus

    Helene und Primus: Ich weiß nicht, Primus. Mir ist so seltsam

    W. U. R. (Werstands Universal Robots) · Karel Čapek

    Die Menschen sind tot, nur ein alter Baumeister lebt noch. Im Labor treffen sich zwei Roboter bei Sonnenaufgang. Sie entdecken etwas, für das sie keine Worte haben.

    ca. 5,5 Minoffen + offen16–30 J.Prosa (Übersetzung Otto Pick)staunend
    OriginaltextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Lanz: Nein, in einer ganzen Stunde werde ich nicht mit Weinen fertig

    Die beiden Veroneser · William Shakespeare

    Der Diener Lanz muss mit seinem Herrn nach Mailand. Zu Hause haben alle geweint, nur sein Hund Krabb nicht. Mit Schuhen, Stock und Hut spielt er den Abschied nach.

    ca. 2,5 Minmännlich18–50 J.Prosa (Übersetzung Dorothea Tieck)weinerlich
    OriginaltextLesen
  • DialogNaturalismus

    Frau John und Pauline: komm, hab ick jesacht, ick will dir helfen.

    Die Ratten · Gerhart Hauptmann

    Pauline ist schwanger und verlassen. Frau John hat ihr einziges Kind verloren und macht der jungen Frau auf einem Dachboden in Berlin ein Angebot.

    ca. 6,5 Minweiblich + weiblich18–48 J.Berlinisch und gebrochenes Deutschüberredend
    OriginaltextLesen
  • MonologNaturalismus

    Magda: Ich war eine freie Katze

    Heimat · Hermann Sudermann

    Magda ist als gefeierte Sängerin in ihre Heimatstadt zurückgekehrt. Ihr Vater schließt die Türen ab und verlangt, dass sie den Vater ihres Kindes heiratet. Sie weigert sich.

    ca. 3 Minweiblich25–40 J.Prosaempört
    OriginaltextLesen
  • DialogRenaissance & Shakespeare

    Titania und Oberon: Schlimm treffen wir bei Mondenlicht, du stolze Titania!

    Ein Sommernachtstraum · William Shakespeare

    Elfenkönig und Elfenkönigin begegnen sich nachts im Wald. Es geht um Eifersucht, alte Affären und einen kleinen indischen Jungen, den beide haben wollen.

    ca. 6 Minweiblich + männlich20–55 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)eifersüchtig
    OriginaltextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Macbeth: Ist das ein Dolch, was ich vor mir erblicke?

    Macbeth · William Shakespeare

    In der Nacht des geplanten Mordes sieht Macbeth einen Dolch vor sich schweben, den Griff ihm zugekehrt. Dann schlägt die Glocke, und er geht zu König Duncan.

    ca. 2,5 Minmännlich28–55 J.Blankvers (Übersetzung Dorothea Tieck)gebannt
    OriginaltextLesen
  • MonologRomantik

    Frau Marthe Rull: Seht ihr den Krug, ihr wertgeschätzten Herren?

    Der zerbrochne Krug · Heinrich von Kleist

    Vor Gericht soll Frau Marthe sagen, was geschehen ist. Stattdessen erzählt sie die ganze Lebensgeschichte ihres zerbrochenen Kruges, Scherbe für Scherbe.

    ca. 4,5 Minweiblich40–80 J.Blankversempört
    OriginaltextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Mercutio: Nun seh’ ich wohl, Frau Mab hat euch besucht.

    Romeo und Julia · William Shakespeare

    Romeo hatte einen Traum. Sein Freund Mercutio erklärt ihm, wer dahintersteckt: Frau Mab, die winzige Fee, die nachts über die Nasen der Schlafenden fährt.

    ca. 3,5 Minmännlich16–35 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)spöttisch
    OriginaltextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Napoleon: Solch eine Flucht kennt die Geschichte nicht

    Napoleon oder die hundert Tage · Christian Dietrich Grabbe

    Die Schlacht ist verloren. Zu Fuß, mitten in der Flucht, sagt Napoleon den Siegern voraus, was nach ihm kommt: keine goldene Zeit, sondern lauter kleine Tyrannen.

    ca. 1,5 Minmännlich35–65 J.Prosaerschöpft
    OriginaltextLesen
  • Ganz oben auf dem Zehnmeterturm stehen Ben und Lina und behaupten, keine Angst zu haben. Unten essen alle Pommes und gucken zu.

    ca. 1,5 Minweiblich + männlich11–15 J.Alltagssprachefrech
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Paul: Ich hab die grüne Fußmatte.

    Freier Text

    Um zwei Uhr nachts klingelt Paul wegen der lauten Musik bei der Nachbarwohnung. Hinter der Tür wird gefeiert, aber anders, als er denkt.

    ca. 2 Minmännlich25–38 J.Alltagsspracheverlegen
    Freier TextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Klara: Zu! Zu, mein Herz!

    Maria Magdalene · Friedrich Hebbel

    Klara erwartet ein Kind von dem Mann, der sie verlassen hat. Ihr Vater hat geschworen, eine Schande nicht zu überleben. Sie trifft eine Entscheidung.

    ca. 2 Minweiblich17–28 J.Prosaverzweifelt
    OriginaltextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Helena: Wie kann das Glück so wunderlich doch schalten!

    Ein Sommernachtstraum · William Shakespeare

    Demetrius hat Helena für Hermia verlassen. Nun erfährt sie, dass Hermia mit Lysander fliehen will, und beschließt, es Demetrius zu verraten, nur um ihn zu sehen.

    ca. 2 Minweiblich16–28 J.Gereimte Verse (Übersetzung Schlegel)gekränkt
    OriginaltextLesen
  • MonologWeimarer Klassik

    Der Kapuziner: Heisa, juchheia! Dudeldumdei!

    Wallensteins Lager · Friedrich Schiller

    Im Lager wird am Sonntag getanzt, da platzt ein Kapuzinermönch herein. Mit Wortspielen und Bibelzitaten liest er den Soldaten und ihrem Feldherrn die Leviten.

    ca. 7 Minmännlich30–75 J.Knittelvers mit Paarreimpolternd
    OriginaltextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Julia: Nun küsst, umarmt euch, zankt, tut, was ihr wollt!

    Die beiden Veroneser · William Shakespeare

    Julia hat den Liebesbrief von Proteus aus Stolz zerrissen. Kaum ist sie allein, sammelt sie die Schnipsel wieder auf.

    ca. 2 Minweiblich16–28 J.Blankvers (Übersetzung Dorothea Tieck)verliebt
    OriginaltextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Rappelkopf: Drum hinaus, nur hinaus Aus dem mörderischen Haus!

    Der Alpenkönig und der Menschenfeind · Ferdinand Raimund

    Der Gutsbesitzer Rappelkopf glaubt, alle wollten ihn betrügen und ermorden. Bevor er in den Wald flieht, zerschlägt er seine Möbel und rechnet mit Spiegel, Briefen und Wänden ab.

    ca. 3 Minmännlich45–70 J.paarweise gereimte Kurzversewütend
    OriginaltextLesen
  • Mittagspause im Lieferwagen. Rita hört auf und gibt Dennis ihr Heft mit allem, was der Scanner über die Tour nicht weiß.

    ca. 3 Minweiblich + männlich19–62 J.Alltagssprachetrocken
    Freier TextLesen
  • DialogWeimarer Republik

    Trude und Walter: Du verdirbst aber wirklich jeden Witz, Walter!

    Ein Ehepaar erzählt einen Witz · Kurt Tucholsky

    Beim Kaffee will ein Ehepaar dem Gast einen Witz erzählen. Jeder weiß es besser, der Witz kommt nie an, und am Ende fliegen die Türen.

    ca. 9 Minweiblich + männlich30–65 J.Alltagssprache (Prosa)hektisch
    OriginaltextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Hero: Allein, allein, allein!

    Des Meeres und der Liebe Wellen · Franz Grillparzer

    Am Tag ihrer Weihe zur Priesterin hat Hero einen jungen Fremden gesehen. Abends allein im Turm will sie ihn vergessen und denkt doch nur an ihn.

    ca. 4,5 Minweiblich16–24 J.Blankversverträumt
    OriginaltextLesen
  • MonologGegenwart

    Konstantin: Sie heißt Ida.

    Freier Text

    Nach sechs Jahren Schweigen schickt Konstantins Schwester ihm drei Worte. Er steigt in den Nachtzug zu ihr und spricht im Abteil, was er ihr nie geschrieben hat.

    ca. 3 Minmännlich28–45 J.Prosanachdenklich
    Freier TextLesen

Sammlungen

Häufige Fragen

Darf ich die Texte verwenden?

Ja, sehr gern. Die Originaltexte sind gemeinfrei: Du kannst sie ohne Einschränkung nutzen, auch für Vorsprechen, Unterricht, Self-Tapes und Aufführungen. Die freien Texte hat SceneTalent selbst geschrieben. Auch sie darfst du frei nutzen: zum Üben, im Unterricht, beim Vorsprechen an einer Schauspielschule oder Hochschule und für Self-Tapes und E-Castings. Zeigst du eine Aufnahme öffentlich, etwa auf YouTube, Instagram oder in deinem Showreel, nenne uns bitte als Quelle, zum Beispiel in der Videobeschreibung oder kurz zu Beginn des Videos: „Text: SceneTalent (scenetalent.com)“. Den Text selbst bitte nicht ohne unser Einverständnis woanders hochladen, abdrucken oder weiterverbreiten, etwa auf einer anderen Website, in einer Textsammlung oder als PDF. Ein Link zum Text auf SceneTalent ist dagegen jederzeit willkommen. Für alles Weitere, etwa eine Aufführung vor Publikum, frag uns einfach kurz.

Wie wird die Spieldauer berechnet?

Aus der Zahl der gesprochenen Wörter mit einem ruhigen Sprechtempo, für Verse etwas langsamer als für Prosa. Pausen und Spielweise verändern die tatsächliche Dauer; die Angabe ist ein Richtwert.

Was heißt „behutsam modernisiert“?

Bei Originaltexten ist die Rechtschreibung an heutige Regeln angepasst, etwa „dass“ statt „daß“ oder „Tat“ statt „That“. Wortformen, Satzzeichen und Versmaß der Vorlage bleiben erhalten.

Was bedeutet […] im Text?

An dieser Stelle hat die Redaktion gekürzt, etwa für eine Vorsprechfassung oder eine Szene mit zwei Rollen. Den vollständigen Text erreichst du über den Link zur Quelle.

Welchen Text verlangt meine Schauspielschule?

Das legt jede Schule selbst fest: Anzahl der Rollen, Länge und was als klassisch gilt, unterscheiden sich. Einige Schulen verlangen außerdem einen selbst geschriebenen Text. Die Vorgaben der staatlichen Schulen findest du im Schulfinder.