Monologe & Dialoge · kostenlos

Monologe und Dialoge finden

Klassiker im gemeinfreien Originaltext und freie Texte von SceneTalent – für Vorsprechen, Self-Tape und Training, mit Situation, Spielhinweisen und PDF.

  • 182 Monologe
  • 69 Dialoge
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251 Texte passen zu deiner Auswahl.

  • DialogRenaissance & Shakespeare

    Hamlet und Ophelia: Geh in ein Kloster!

    Hamlet · William Shakespeare

    Ophelia will Hamlet seine Geschenke zurückgeben, während der König und ihr Vater heimlich zuhören. Hamlet antwortet mit Spott, Wut und einem Fluch.

    ca. 4,5 Minmännlich + weiblich16–32 J.Blankvers und Prosa (Übersetzung Schlegel)verletzt
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Claudius, König von Dänemark: O meine Tat ist faul, sie stinkt zum Himmel

    Hamlet · William Shakespeare

    Er hat seinen Bruder ermordet, um König zu werden. Allein versucht Claudius zu beten und merkt, dass er nichts hergeben will von dem, was er gewonnen hat.

    ca. 3 Minmännlich35–70 J.Blankvers mit Schlussreim (Übersetzung Schlegel)schuldbewusst
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  • MonologAufklärung

    Der Tempelherr: Hier hält das Opfertier ermüdet still.

    Nathan der Weise · Gotthold Ephraim Lessing

    Ein junger Tempelritter hat ein jüdisches Mädchen aus dem Feuer gerettet und sich verliebt. Unter Palmen wartet er auf ihren Vater und ringt mit sich.

    ca. 3,5 Minmännlich18–30 J.Blankversaufgewühlt
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  • MonologGegenwart

    Ayla: Man lässt weg, was Angst macht.

    Freier Text

    Seit der dritten Klasse übersetzt Ayla für ihre Mutter. Beim Kardiologen lässt sie weg, was Angst macht. Dann sagt ihre Mutter einen Satz auf Deutsch.

    ca. 2 Minweiblich18–32 J.Alltagssprache mit einzelnen türkischen Wörternkontrolliert
    Freier TextLesen
  • MonologExpressionismus

    Kassierer: Ich zahle bar!

    Von morgens bis mitternachts · Georg Kaiser

    Am Morgen war er noch ein unauffälliger Bankkassierer. Mittags steht er mit sechzigtausend unterschlagenen Mark in einem verschneiten Feld und will wissen, was er dafür bekommt.

    ca. 4,5 Minmännlich35–55 J.Expressionistische Prosafiebrig
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  • Kai soll für einen Werbespot glücklich Joghurt essen und lachen. Das ist schwerer als König Lear.

    ca. 2 Minoffen besetzbar22–34 J.Alltagssprachebemüht
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  • MonologRomantik

    Sosias: Heda! Wer schleicht da?

    Amphitryon · Heinrich von Kleist

    Nachts soll der Diener Sosias der Fürstin den Sieg ihres Mannes melden. Er war bei der Schlacht nicht dabei und probt den Bericht mit einer Laterne.

    ca. 5 Minmännlich25–55 J.Blankversängstlich
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Phöbe: Es war ein lieblich Rot auf seinen Lippen

    Wie es euch gefällt · William Shakespeare

    Die spröde Schäferin Phöbe hat sich auf den ersten Blick verliebt. Sie zählt auf, was an dem jungen Mann alles nicht schön sei, und verrät sich mit jedem Satz.

    ca. 2 Minweiblich16–30 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)verliebt
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  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Valentin: Das Schicksal setzt den Hobel an Und hobelt s’ beide gleich.

    Der Verschwender · Ferdinand Raimund

    Der Tischler Valentin hat gesehen, wie sein reicher früherer Herr als armer Mann zurückkehrt. Allein in seiner Werkstatt denkt er über das Glück nach und singt.

    ca. 1,5 Minmännlich35–70 J.Liedstrophen mit Wiener Färbung, kurzer Prosaeingangnachdenklich
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  • DialogGegenwart

    Petra und Lina: Es gibt keinen Chor.

    Freier Text

    Lina packt für den Umzug an die Uni. Ihre Mutter steht mit einem Brief in der Tür. Er kommt von derselben Uni, und er ist nicht für Lina.

    ca. 3 Minweiblich + weiblich17–55 J.Alltagsspracheverlegen
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  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Der Gouverneur (Stadthauptmann): Worüber lacht ihr? Lacht euch selbst aus!

    Der Revisor · Nikolai Gogol

    Der Revisor war ein Hochstapler, und der Gouverneur hat ihm sogar die Tochter versprochen. Er tobt über die eigene Dummheit und über alle, die jetzt lachen werden.

    ca. 3 Minmännlich45–75 J.Prosa (Bearbeitung Wilhelm Lange)wütend
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  • MonologBarock

    Sigismund: denn ein Traum ist alles Leben, und die Träume selbst ein Traum

    Das Leben ein Traum · Pedro Calderón de la Barca

    Einen Tag lang war Sigismund Herrscher, jetzt erwacht er wieder in Ketten. Man sagt ihm, alles sei nur ein Traum gewesen. Er zieht seine eigene Lehre daraus.

    ca. 2 Minmännlich18–35 J.gereimte Achtsilber in Zehnzeilern (Übersetzung Johann Diederich Gries)grübelnd
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  • MonologJahrhundertwende

    Herr Sumsemann, der Maikäfer: Ja, so starb er, der kleine Kerl.

    Peterchens Mondfahrt · Gerdt von Bassewitz

    Ein Maikäfer mit nur fünf Beinen landet abends im Kinderzimmer. Er trauert um seine Frau, die von einem Huhn gefressen wurde, fällt auf den Rücken und kommt nur mit Mühe wieder hoch.

    ca. 5,5 Minmännlich10–70 J.Prosawürdevoll
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  • MonologSturm und Drang

    Karl Moor: Höre sie nicht, Rächer im Himmel!

    Die Räuber · Friedrich Schiller

    Karl Moor wollte als Räuberhauptmann die Welt gerechter machen. Bei einem Überfall sind Kinder, Frauen und Kranke verbrannt. Er sieht, was er angerichtet hat.

    ca. 1,5 Minmännlich18–30 J.Prosaaufgewühlt
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Marcus Antonius: Mitbürger! Freunde! Römer! hört mich an

    Julius Cäsar · William Shakespeare

    Brutus hat die Ermordung Cäsars vor dem Volk gerechtfertigt. Antonius darf an der Leiche sprechen, unter einer Bedingung: kein Wort gegen die Verschwörer.

    ca. 2,5 Minmännlich25–55 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)trauernd
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  • DialogAufklärung

    Tellheim und Just: Just, wir bleiben beisammen.

    Minna von Barnhelm, oder das Soldatenglück · Gotthold Ephraim Lessing

    Major von Tellheim ist arm und will seinen Diener entlassen. Just legt ihm eine Rechnung vor, die anders ausfällt als erwartet, und erzählt von einem Pudel.

    ca. 5 Minmännlich + männlich25–60 J.Prosastolz
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  • MonologGegenwart

    Gerda: Die Bewerbung

    Freier Text

    Gerda ist zweiundsiebzig und bewirbt sich im Kino um einen Aushilfsjob. Der junge Theaterleiter weiß nicht, was er sagen soll. Sie schon.

    ca. 2 Minweiblich65–80 J.Alltagssprachesouverän
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  • DialogNaturalismus

    Frau Wolff und Leontine: Was willst’n Du hier?

    Der Biberpelz · Gerhart Hauptmann

    Winterabend vor Berlin. Frau Wolff kommt mit einem gewilderten Rehbock heim und findet ihre Tochter, die aus dem Dienst davongelaufen ist. Die Mutter hat andere Pläne.

    ca. 5 Minweiblich + weiblich15–60 J.Berliner und schlesisch gefärbte Mundart (Prosa)derb
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  • MonologWeimarer Klassik

    Egmont: Alter Freund! immer getreuer Schlaf, fliehst du mich auch

    Egmont · Johann Wolfgang von Goethe

    Graf Egmont sitzt im Kerker und kann nicht schlafen. Er hat den Tod nie gefürchtet, aber die Enge des Gefängnisses raubt ihm die Fassung.

    ca. 5,5 Minmännlich28–55 J.Rhythmische Prosabeklommen
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  • MonologJahrhundertwende

    Frau Gabor (Fanny Gabor): Lieber Herr Stiefel!

    Frühlings Erwachen · Frank Wedekind

    Der Freund ihres Sohnes bittet sie um Geld für die Flucht nach Amerika und droht mit dem Tod. Frau Gabor antwortet mit einem freundlichen, klugen und fatalen Brief.

    ca. 4 Minweiblich35–55 J.Prosa (Brief)besonnen
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Sammlungen

Häufige Fragen

Darf ich die Texte verwenden?

Ja, sehr gern. Die Originaltexte sind gemeinfrei: Du kannst sie ohne Einschränkung nutzen, auch für Vorsprechen, Unterricht, Self-Tapes und Aufführungen. Die freien Texte hat SceneTalent selbst geschrieben. Auch sie darfst du frei nutzen: zum Üben, im Unterricht, beim Vorsprechen an einer Schauspielschule oder Hochschule und für Self-Tapes und E-Castings. Zeigst du eine Aufnahme öffentlich, etwa auf YouTube, Instagram oder in deinem Showreel, nenne uns bitte als Quelle, zum Beispiel in der Videobeschreibung oder kurz zu Beginn des Videos: „Text: SceneTalent (scenetalent.com)“. Den Text selbst bitte nicht ohne unser Einverständnis woanders hochladen, abdrucken oder weiterverbreiten, etwa auf einer anderen Website, in einer Textsammlung oder als PDF. Ein Link zum Text auf SceneTalent ist dagegen jederzeit willkommen. Für alles Weitere, etwa eine Aufführung vor Publikum, frag uns einfach kurz.

Wie wird die Spieldauer berechnet?

Aus der Zahl der gesprochenen Wörter mit einem ruhigen Sprechtempo, für Verse etwas langsamer als für Prosa. Pausen und Spielweise verändern die tatsächliche Dauer; die Angabe ist ein Richtwert.

Was heißt „behutsam modernisiert“?

Bei Originaltexten ist die Rechtschreibung an heutige Regeln angepasst, etwa „dass“ statt „daß“ oder „Tat“ statt „That“. Wortformen, Satzzeichen und Versmaß der Vorlage bleiben erhalten.

Was bedeutet […] im Text?

An dieser Stelle hat die Redaktion gekürzt, etwa für eine Vorsprechfassung oder eine Szene mit zwei Rollen. Den vollständigen Text erreichst du über den Link zur Quelle.

Welchen Text verlangt meine Schauspielschule?

Das legt jede Schule selbst fest: Anzahl der Rollen, Länge und was als klassisch gilt, unterscheiden sich. Einige Schulen verlangen außerdem einen selbst geschriebenen Text. Die Vorgaben der staatlichen Schulen findest du im Schulfinder.