Monologe & Dialoge · kostenlos

Monologe und Dialoge finden

Klassiker im gemeinfreien Originaltext und freie Texte von SceneTalent – für Vorsprechen, Self-Tape und Training, mit Situation, Spielhinweisen und PDF.

  • 347 Monologe
  • 131 Dialoge
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437 Texte passen zu deiner Auswahl.

  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Volumnia: Nein, so geh nicht fort!

    Coriolanus · William Shakespeare

    Coriolan steht mit dem feindlichen Heer vor Rom. Seine Mutter kniet vor ihm und bittet um Frieden. Er will gehen, doch sie hört nicht auf zu sprechen.

    ca. 4 Minweiblich45–70 J.Blankvers (Übersetzung Dorothea Tieck)fordernd
    OriginaltextLesen
  • DialogJahrhundertwende

    Wendla und Frau Bergmann: Sag es mir heute, Mutter

    Frühlings Erwachen · Frank Wedekind

    Wendlas Schwester hat ein Kind bekommen. Die Mutter erzählt vom Storch, aber Wendla ist vierzehn und will endlich wissen, wie das wirklich geht.

    ca. 7,5 Minweiblich + weiblich14–55 J.Prosaverlegen
    OriginaltextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Orlando: Ich will sie nicht länger ertragen

    Wie es euch gefällt · William Shakespeare

    Orlandos älterer Bruder hält ihn wie einen Knecht. Im ersten Auftritt des Stücks macht der junge Mann seiner Wut Luft und beschließt, sich nicht länger zu fügen.

    ca. 2 Minmännlich17–26 J.Prosa (Übersetzung Schlegel)gekränkt
    OriginaltextLesen
  • MonologGegenwart

    Marie: Ich lern jetzt einfach Dänisch.

    Freier Text

    Ein gereimter Monolog: Marie hat für den Englischtest die falsche Seite gelernt und dichtet sich in der Pause eine ganze Fremdsprache zusammen.

    ca. 1,5 Minweiblich11–14 J.Gereimte Verse (Paarreim)panisch
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Svenja: Ich kenne die elf.

    Freier Text

    Svenja ist die jüngste Abgeordnete im Landtag. In ihrer ersten Rede soll sie einen Satz über Daseinsvorsorge vorlesen. Dann spricht sie über die elf Fahrgäste.

    ca. 3 Minweiblich22–34 J.Alltagssprachenervös
    Freier TextLesen
  • MonologRomantik

    Herr C.: Glauben Sie diese Geschichte?

    Über das Marionettentheater · Heinrich von Kleist

    Ein berühmter Tänzer erzählt, wie er auf einem Landgut in Livland gegen einen Bären gefochten hat. Der Bär parierte jeden Stoß und fiel auf keine Finte herein.

    ca. 3 Minmännlich25–70 J.erzählende Prosapräzise
    OriginaltextLesen
  • Seit drei Jahren kämpfen Nox und Ezra in einem Onlinespiel Seite an Seite. Im Café treffen die beiden sich zum ersten Mal und sind ganz anders als erwartet.

    ca. 3 Minoffen + offen20–26 J.Alltagsspracheverlegen
    Freier TextLesen
  • Skilehrerin Vroni unterrichtet am Übungshang einen Konzernchef, der es gewohnt ist, dass man ihm zuhört. Auf Bairisch bringt sie ihm Geduld bei.

    ca. 3 Minweiblich38–45 J.Oberbayerischgelassen
    Freier TextLesen
  • MonologGegenwart

    Juli: Die Sterne bleiben. Die warten.

    Freier Text

    Juli führt in der Volkssternwarte durch den Abend. Der Himmel ist bewölkt, und nur ein einziges Kind ist gekommen.

    ca. 2 Minoffen besetzbar38–45 J.Alltagsspracheenttäuscht
    Freier TextLesen
  • DialogGegenwart

    Nora und Kemal: Dann fallen wir halt.

    Freier Text

    Nora und Kemal stecken auf einem Kindergeburtstag im selben Pferdekostüm. Unter dem Plüsch streiten sie, wer vorn sein darf, bis Kemal etwas zugibt.

    ca. 2 Minweiblich + männlich15–17 J.Alltagssprachezankend
    Freier TextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Lady Macbeth: Kommt, Geister, die ihr lauscht auf Mordgedanken

    Macbeth · William Shakespeare

    Ein Brief ihres Mannes berichtet von der Prophezeiung der Hexen. Lady Macbeth fürchtet, er sei zu sanft für den Weg zur Krone, und ruft die Geister des Mordes an.

    ca. 3,5 Minweiblich25–50 J.Brief in Prosa, dann Blankvers (Übersetzung Dorothea Tieck)berechnend
    OriginaltextLesen
  • MonologGegenwart

    Vera: Ich bin fertig mit Warten.

    Freier Text

    Nach der letzten Chemotherapie steht Vera vor dem Spiegel, den sie monatelang verhängt hatte, und beschließt, wie sie weiterleben will.

    ca. 2,5 Minweiblich30–35 J.Freie Versevorsichtig
    Freier TextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Die Großmutter: Es war eimal ein arm Kind

    Woyzeck · Georg Büchner

    Kinder bitten die Großmutter um eine Geschichte. Sie erzählt ein Märchen ohne Trost: von einem Kind, das ganz allein auf der Welt ist.

    ca. 1 Minweiblich60–90 J.Hessisch gefärbte Umgangsspracheschlicht
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  • MonologGegenwart

    Gerd: Der letzte Bus

    Freier Text

    Neununddreißig Jahre lang ist Gerd Bus gefahren. Auf seiner letzten Fahrt schläft hinten ein junger Fahrgast, der nicht aussteigen will.

    ca. 2 Minmännlich58–70 J.Alltagssprachelakonisch
    Freier TextLesen
  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Die Amme (bei Schlegel: Wärterin): Johannistag zu Abend wird sie vierzehn.

    Romeo und Julia · William Shakespeare

    Die Gräfin will mit Julia über eine Heirat sprechen. Doch die Amme kann nicht aufhören zu erzählen: vom Erdbeben, vom Taubenschlag und vom Witz ihres Mannes.

    ca. 2,5 Minweiblich40–80 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)geschwätzig
    OriginaltextLesen
  • MonologRomantik

    Mopsus, ein Schäfer: Abtrünniges Weib!

    Die verhängnisvolle Gabel · August von Platen

    Der Schäfer Mopsus hat den Amtsdiener beim Graben nach seinem Schatz erwischt; seine Frau steckte mit ihm unter einer Decke. Allein rechnet Mopsus nach, was Frau und Kinder kosten, und denkt an Mord.

    ca. 3 Minmännlich30–65 J.Lange ungereimte Verse (Anapäste nach Aristophanes)wütend
    OriginaltextLesen
  • Heinz übt seine Rede zur Goldenen Hochzeit. Erika korrigiert jede Zeile, und nach fünfzig Jahren kommt ein Geheimnis ans Licht.

    ca. 2 Minmännlich + weiblich70–88 J.Alltagssprachezänkisch
    Freier TextLesen
  • DialogAufklärung

    Emilia und Odoardo: Wie? Sie hier, mein Vater?

    Emilia Galotti · Gotthold Ephraim Lessing

    Der Prinz hält Emilia nach dem Mord an ihrem Bräutigam auf seinem Lustschloss fest. Ihr Vater trifft sie allein. Er trägt einen Dolch bei sich.

    ca. 6,5 Minweiblich + männlich16–60 J.Prosagefasst
    OriginaltextLesen

Sammlungen

Häufige Fragen

Darf ich die Texte verwenden?

Ja, sehr gern. Die Originaltexte sind gemeinfrei: Du kannst sie ohne Einschränkung nutzen, auch für Vorsprechen, Unterricht, Self-Tapes und Aufführungen. Die freien Texte hat SceneTalent selbst geschrieben. Auch sie darfst du frei nutzen: zum Üben, im Unterricht, beim Vorsprechen an einer Schauspielschule oder Hochschule und für Self-Tapes und E-Castings. Zeigst du eine Aufnahme öffentlich, etwa auf YouTube, Instagram oder in deinem Showreel, nenne uns bitte als Quelle, zum Beispiel in der Videobeschreibung oder kurz zu Beginn des Videos: „Text: SceneTalent (scenetalent.com)“. Den Text selbst bitte nicht ohne unser Einverständnis woanders hochladen, abdrucken oder weiterverbreiten, etwa auf einer anderen Website, in einer Textsammlung oder als PDF. Ein Link zum Text auf SceneTalent ist dagegen jederzeit willkommen. Für alles Weitere, etwa eine Aufführung vor Publikum, frag uns einfach kurz.

Wie wird die Spieldauer berechnet?

Aus der Zahl der gesprochenen Wörter mit einem ruhigen Sprechtempo, für Verse etwas langsamer als für Prosa. Pausen und Spielweise verändern die tatsächliche Dauer; die Angabe ist ein Richtwert.

Was heißt „behutsam modernisiert“?

Bei Originaltexten ist die Rechtschreibung an heutige Regeln angepasst, etwa „dass“ statt „daß“ oder „Tat“ statt „That“. Wortformen, Satzzeichen und Versmaß der Vorlage bleiben erhalten.

Was bedeutet […] im Text?

An dieser Stelle hat die Redaktion gekürzt, etwa für eine Vorsprechfassung oder eine Szene mit zwei Rollen. Den vollständigen Text erreichst du über den Link zur Quelle.

Welchen Text verlangt meine Schauspielschule?

Das legt jede Schule selbst fest: Anzahl der Rollen, Länge und was als klassisch gilt, unterscheiden sich. Einige Schulen verlangen außerdem einen selbst geschriebenen Text. Die Vorgaben der staatlichen Schulen findest du im Schulfinder.

Was sind „schwierige Themen“?

Einige freie Texte handeln von besonders belastenden Erfahrungen, etwa Tod und Trauer, Suizid, sexualisierter Gewalt, schwerer Krankheit, Sucht, Krieg und Flucht. Sie sind deutlich härter als die meisten Dramen. In der Übersicht sind sie deshalb ausgeblendet. Mit dem Filter „Schwierige Themen“ siehst du ausschließlich diese Texte. Jeder von ihnen beginnt mit einem Inhaltshinweis, der das Thema nennt.

Warum gibt es Texte zu so belastenden Themen?

Schauspielausbildung und Vorsprechen verlangen auch Rollen in Ausnahmesituationen. Die Texte stellen die Figuren und das, was sie empfinden, in den Mittelpunkt, nicht die Gewalt selbst. Sie eignen sich für die Arbeit im Unterricht, in der Theatergruppe und für Vorsprechen, bei denen ein ernster Text gefragt ist.

Sind diese Texte auch etwas für Jugendliche?

Einige Figuren sind selbst jugendlich, etwa in Texten über eine Essstörung oder den Tod eines Freundes. Wenn du noch nicht volljährig bist, arbeite mit diesen Texten am besten gemeinsam mit einer Lehrkraft, deiner Theatergruppe oder einer anderen Vertrauensperson. Nach der Arbeit hilft es, bewusst aus der Rolle auszusteigen. Wenn dich ein Thema belastet, erreichst du die Nummer gegen Kummer unter 116 111 und die TelefonSeelsorge rund um die Uhr unter 0800 111 0 111.