Monologe & Dialoge · kostenlos

Monologe und Dialoge finden

Klassiker im gemeinfreien Originaltext und freie Texte von SceneTalent – für Vorsprechen, Self-Tape und Training, mit Situation, Spielhinweisen und PDF.

  • 347 Monologe
  • 131 Dialoge
Wofür?

Texte finden

437 Texte passen zu deiner Auswahl.

  • Ein gereimter Monolog über eine Woche, in der Tilda ihr Horoskop wörtlich nimmt. Mit Folgen für ihren Mitbewohner, ihre Haare und ihre Prüfung.

    ca. 2,5 Minweiblich18–22 J.Gereimte Verse (Paarreim)empört
    Freier TextLesen
  • Schiedsrichterin Leyla unterbricht ein Kreisligaspiel, weil von der Tribüne Beleidigungen gegen einen Spieler kommen. Sie greift zum Mikrofon des Stadionsprechers.

    ca. 4 Minweiblich27–35 J.Alltagsspracheruhig
    Freier TextLesen
  • MonologSturm und Drang

    Fiesco: Republikaner Fiesco? Herzog Fiesco?

    Die Verschwörung des Fiesco zu Genua · Friedrich Schiller

    Fiesco führt die Verschwörung gegen die Tyrannen Genuas an. Allein spürt er die Versuchung, selbst die Krone zu nehmen, und entscheidet sich.

    ca. 2 Minmännlich25–45 J.Prosaversucht
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  • MonologGegenwart

    Robin: Kopfhörer

    Freier Text

    Robin schläft im Unterricht ein und soll der Vertrauenslehrerin erklären, warum. Es geht um eine Playlist mit dreiundsechzig Liedern.

    ca. 2 Minoffen besetzbar14–18 J.Alltagsspracheverschlossen
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Gertrud, Königin von Dänemark: Es neigt ein Weidenbaum sich übern Bach

    Hamlet · William Shakespeare

    Die Königin bringt Laertes die Nachricht, dass seine Schwester ertrunken ist. Dann erzählt sie, wie Ophelia starb: singend, zwischen Blumen, im Wasser.

    ca. 1,5 Minweiblich35–65 J.Blankvers (Übersetzung Schlegel)erschüttert
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  • MonologGegenwart

    Marta: Ich bin kein Engel.

    Freier Text

    Marta arbeitet seit zwölf Jahren für Herrn Behrens. Seine Kinder kommen zweimal im Jahr. Heute kündigt sie, und sie sagt ihnen auch, warum.

    ca. 4 Minweiblich58–66 J.Alltagssprachebestimmt
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  • MonologAufklärung

    Der Prinz (Hettore Gonzaga): Klagen, nichts als Klagen!

    Emilia Galotti · Gotthold Ephraim Lessing

    Früh am Morgen sitzt der Prinz von Guastalla über Bittschriften. Ein einziger Vorname genügt, und seine Gedanken sind bei Emilia Galotti.

    ca. 1,5 Minmännlich20–40 J.Prosagelangweilt
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  • MonologGegenwart

    Okan: Ein Kiosk ist ein Fenster.

    Freier Text

    Okans Kiosk muss einer Supermarktfiliale weichen. Am letzten Abend verschenkt er an die Stammkundschaft, was übrig ist, mit einer Geschichte zu jedem Stück.

    ca. 4 Minmännlich30–35 J.Alltagsspracheherzlich
    Freier TextLesen
  • MonologRealismus

    Wurzelsepp: Weil mich’s freut, ein von euch da zu sehn

    Der Pfarrer von Kirchfeld · Ludwig Anzengruber

    Vor zwanzig Jahren durfte der Sepp die Frau, die er liebte, nicht heiraten. Jetzt steht er nachts vor dem jungen Pfarrer und will, dass der dasselbe erlebt.

    ca. 3 Minmännlich40–65 J.Bairisch-österreichische Mundartbitter
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  • MonologGegenwart

    Emre: Ich guck nur an die Decke.

    Freier Text

    Emre kann kein Blut sehen und liegt trotzdem zum ersten Mal auf der Spendenliege. Er hat einen guten Grund.

    ca. 2 Minmännlich18–25 J.Alltagssprachenervös
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  • MonologRenaissance & Shakespeare

    Katharina: Dein Eh’mann ist dein Herr, ist dein Erhalter

    Der Widerspenstigen Zähmung · William Shakespeare

    Petruchio hat auf den Gehorsam seiner Frau gewettet. Ausgerechnet die widerspenstige Katharina hält den anderen Frauen eine Rede über die Pflicht der Ehefrau.

    ca. 3 Minweiblich18–40 J.Blankvers mit Reimpaaren (Übersetzung Baudissin)bestimmt
    OriginaltextLesen
  • MonologBiedermeier & Vormärz

    Weinberl: Ich mach mir einen Jux.

    Einen Jux will er sich machen · Johann Nestroy

    Ein Leben lang hat der Handlungsdiener Weinberl hinter dem Ladentisch gestanden. Bevor er Teilhaber wird, will er einmal ein verfluchter Kerl gewesen sein.

    ca. 2,5 Minmännlich25–50 J.Wiener Umgangssprachesehnsüchtig
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  • DialogAufklärung

    Marwood und Mellefont: Sieh in mir eine neue Medea!

    Miß Sara Sampson · Gotthold Ephraim Lessing

    Marwood will ihren früheren Geliebten zurück. Als Mellefont sie verachtet, droht sie mit dem gemeinsamen Kind und zieht schließlich einen Dolch.

    ca. 6 Minweiblich + männlich25–50 J.Prosabitter
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  • Luan sitzt allein am Sushi-Laufband und spricht mit den vorbeifahrenden Tellern. Ein Teller mit Thunfisch kommt zum vierten Mal.

    ca. 1 Minoffen besetzbar27–33 J.Alltagssprachemelancholisch
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  • DialogNaturalismus

    Kopelke und Wendt: Scheeniken! Scheeniken!

    Die Familie Selicke · Arno Holz und Johannes Schlaf

    Heiligabend in einer armen Berliner Wohnung, das jüngste Kind liegt krank im Bett. Der alte Kopelke und der Theologe Wendt reden bei einer Zigarre über das Kind, das Geld und das Leben.

    ca. 4,5 Minmännlich + offen22–75 J.Berliner Mundart und Umgangssprache (Prosa)gutmütig
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  • Jürgen war Bergmann, bis die letzte Zeche schloss. Heute führt er Schulklassen durch das Bergbaumuseum und erzählt auf Ruhrdeutsch, was die Schilder verschweigen.

    ca. 3 Minmännlich48–55 J.Ruhrdeutschgemütlich
    Freier TextLesen

Sammlungen

Häufige Fragen

Darf ich die Texte verwenden?

Ja, sehr gern. Die Originaltexte sind gemeinfrei: Du kannst sie ohne Einschränkung nutzen, auch für Vorsprechen, Unterricht, Self-Tapes und Aufführungen. Die freien Texte hat SceneTalent selbst geschrieben. Auch sie darfst du frei nutzen: zum Üben, im Unterricht, beim Vorsprechen an einer Schauspielschule oder Hochschule und für Self-Tapes und E-Castings. Zeigst du eine Aufnahme öffentlich, etwa auf YouTube, Instagram oder in deinem Showreel, nenne uns bitte als Quelle, zum Beispiel in der Videobeschreibung oder kurz zu Beginn des Videos: „Text: SceneTalent (scenetalent.com)“. Den Text selbst bitte nicht ohne unser Einverständnis woanders hochladen, abdrucken oder weiterverbreiten, etwa auf einer anderen Website, in einer Textsammlung oder als PDF. Ein Link zum Text auf SceneTalent ist dagegen jederzeit willkommen. Für alles Weitere, etwa eine Aufführung vor Publikum, frag uns einfach kurz.

Wie wird die Spieldauer berechnet?

Aus der Zahl der gesprochenen Wörter mit einem ruhigen Sprechtempo, für Verse etwas langsamer als für Prosa. Pausen und Spielweise verändern die tatsächliche Dauer; die Angabe ist ein Richtwert.

Was heißt „behutsam modernisiert“?

Bei Originaltexten ist die Rechtschreibung an heutige Regeln angepasst, etwa „dass“ statt „daß“ oder „Tat“ statt „That“. Wortformen, Satzzeichen und Versmaß der Vorlage bleiben erhalten.

Was bedeutet […] im Text?

An dieser Stelle hat die Redaktion gekürzt, etwa für eine Vorsprechfassung oder eine Szene mit zwei Rollen. Den vollständigen Text erreichst du über den Link zur Quelle.

Welchen Text verlangt meine Schauspielschule?

Das legt jede Schule selbst fest: Anzahl der Rollen, Länge und was als klassisch gilt, unterscheiden sich. Einige Schulen verlangen außerdem einen selbst geschriebenen Text. Die Vorgaben der staatlichen Schulen findest du im Schulfinder.

Was sind „schwierige Themen“?

Einige freie Texte handeln von besonders belastenden Erfahrungen, etwa Tod und Trauer, Suizid, sexualisierter Gewalt, schwerer Krankheit, Sucht, Krieg und Flucht. Sie sind deutlich härter als die meisten Dramen. In der Übersicht sind sie deshalb ausgeblendet. Mit dem Filter „Schwierige Themen“ siehst du ausschließlich diese Texte. Jeder von ihnen beginnt mit einem Inhaltshinweis, der das Thema nennt.

Warum gibt es Texte zu so belastenden Themen?

Schauspielausbildung und Vorsprechen verlangen auch Rollen in Ausnahmesituationen. Die Texte stellen die Figuren und das, was sie empfinden, in den Mittelpunkt, nicht die Gewalt selbst. Sie eignen sich für die Arbeit im Unterricht, in der Theatergruppe und für Vorsprechen, bei denen ein ernster Text gefragt ist.

Sind diese Texte auch etwas für Jugendliche?

Einige Figuren sind selbst jugendlich, etwa in Texten über eine Essstörung oder den Tod eines Freundes. Wenn du noch nicht volljährig bist, arbeite mit diesen Texten am besten gemeinsam mit einer Lehrkraft, deiner Theatergruppe oder einer anderen Vertrauensperson. Nach der Arbeit hilft es, bewusst aus der Rolle auszusteigen. Wenn dich ein Thema belastet, erreichst du die Nummer gegen Kummer unter 116 111 und die TelefonSeelsorge rund um die Uhr unter 0800 111 0 111.