(Ein Supermarkt am Samstagvormittag. Hinter der Infotheke hält Billie, neunzehn, im roten Poloshirt, ein Mikrofon. Ein Knopf leuchtet. Billie räuspert sich.)
Achtung, eine Durchsage. (Pause.) Wir suchen einen kleinen Jungen. Er heißt Ben, ist sechs Jahre alt und trägt eine Dinomütze. Grün. Mit Zacken.
Ben ist zuletzt bei den Süßigkeiten gesehen worden. Von mir. Ben ist nämlich mein Bruder. Ich hab ihn mitgebracht, weil Mama arbeitet. (Pause.) Das sollte meine Chefin eigentlich nicht erfahren. Hallo, Frau Petersen.
Ben, wenn du das hörst: Ich weiß, wo du bist. Du bist bei der Tiefkühltruhe mit den Fischstäbchen. Da versteckst du dich immer. Ich seh von hier aus deine Zacken.
(Leiser, aber noch im Mikrofon.) Ben. Wenn du jetzt rauskommst, kriegst du ein Eis. Wenn du nicht rauskommst, sag ich Mama, wer das Aquarium umgekippt hat.
(Pause. Billie lächelt.) Vielen Dank. Ben ist gefunden. Wir wünschen allen einen schönen Einkauf. Tiefkühlprodukte bitte zügig an die Kasse.
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