Nikita: Glück

Monolog · Gegenwart · Alltagssprache

Nikita: Glück gibt es nur mit Regeln. Sonst wär es ja Zufall.

Freier Text von SceneTalent

Von SceneTalent geschrieben. Frei zum Üben, Vorsprechen und für Self-Tapes – bitte mit Quellenangabe „Text: SceneTalent“. Den Text selbst nicht ohne unser Einverständnis weiterverbreiten.
Dauer
ca. 1 Mingeschätzt, 115 Wörter
Umfang
115 Wörterungekürzt
Figur
offen besetzbar
Spielalter
ca. 40–46redaktionelle Einschätzung
Tonlage
feierlichkomisch
Sprache
Alltagssprache

Drucken und PDF

Stell zusammen, was auf dem Blatt stehen soll. Die Auswahl gilt für den Druck und für das PDF.

Inhalt
Seite

(Ein Wohnzimmer. Nikita, dreiundvierzig, in schwarzer Arbeitskleidung mit goldenen Knöpfen, hebt beide Hände.)

Stopp. Stopp! Nicht alle gleichzeitig. Wer gleichzeitig anfasst, kriegt nur ein Drittel Glück. Das ist Physik.

Regel eins: Man fasst den Knopf an, nicht mich. Den dritten von oben. Der hat am meisten Glück, der war schon in zwölf Schornsteinen. Regel zwei: Mit dem linken Zeigefinger. Rechts ist für Geschenke. Regel drei: Dabei denkt man sich was. Aber leise. Laut gedachte Wünsche fallen durch den Kamin.

(Nikita beugt sich zu den Kindern hinunter.)

Du zuerst. Nein, nicht auf die Nase. Wer mir auf die Nase tippt, muss selbst Kamine fegen. (Pause.) Siehst du. Jetzt hast du Ruß am Finger. Das ist das Glück. Nicht abwaschen bis morgen.

(Nikita richtet sich auf.) Und jetzt ihr beiden. Nacheinander. Glück gibt es nur mit Regeln. Sonst wär es ja Zufall.

Lernmodus: Nur die Anfangsbuchstaben sind sichtbar. Tippe auf einen Vers oder Satz, um ihn aufzudecken.

Ende des Textes

Spielhinweise

  • Nikita ist offen angelegt und lässt sich in jeder Besetzung spielen. Der Text ist sehr kurz und eignet sich gut für ein Selftape.
  • Nikita nimmt das Ritual ernst und spielt mit den Kindern. Die Pointe kommt ganz am Ende.

Vorsprech-Set

Als Kontrast dazu

Go to Top