- Ach Gott, wie graust mir vor dem Tod,
- Der Angstschweiß bricht mir aus vor Not
- Kann der die Seel im Leib uns morden
- Was ist denn gählings aus mir worden?
- Hab immer doch in bösen Stunden
- Mir irgend einen Trost ausgfunden.
- War nie verlassen ganz und gar,
- Nie kein erbärmlich armer Narr.
- War immer wo doch noch ein Halt
- Und habs gewendet mit Gewalt.
- Sind all denn meine Kräft dahin,
- Und alls verworren schon mein Sinn,
- Dass mich kaum mehr besinnen kann,
- Wer bin ich denn: der Jedermann,
- Der reiche Jedermann allzeit.
- Das ist mein Hand, das ist mein Kleid
- Und was da steht auf diesem Platz,
- Das ist mein Geld, das ist mein Schatz,
- Durch den ich jederzeit mit Macht
- Hab alles spielend vor mich bracht.
- Nun wird mir wohl, dass ich den seh
- Recht bei der Hand in meiner Näh.
- Wenn ich bei dem verharren kann
- Geht mich kein Graus und Ängsten an.
- Weh aber, ich muss ja dorthin,
- Das kommt mir jählings in den Sinn.
- Der Bot war da, die Ladung ist beschehn
- Nun heißt es auf und dorthin gehn.
(Wirft sich auf die Truhe.)
- Nit ohne dich, du musst mit mir,
- Lass dich um alles nit hinter mir.
- Du musst jetzt in ein andres Haus
- Drum auf mit dir und schnell heraus.
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