Drei Filmschaffende betrachten an einem Tisch eine Landschaftsaufnahme auf der Leinwand eines kleinen Vorführraums.

KI-generierte Illustration · Symbolbild, keine Aufnahme des berichteten Ereignisses.

European Work in Progress hat am 29. September in Hamburg zehn Filmprojekte ausgezeichnet. Die vergebenen Gutscheine summieren sich nach den einzeln ausgewiesenen Werten auf 102.500 Euro. Sie finanzieren unter anderem Bild- und Tonbearbeitung, Synchronisation, Untertitel und Vermarktung.

Den größten Gutschein erhält „Folk Play“ von Mirjana Karanović. Unter den deutschen Projekten werden Friederike Güssefelds „Spross“ und Robert Thalheims „Don’t Be a Stranger“ unterstützt.

Alle zehn ausgezeichneten Projekte

Die Vergabeliste des Veranstalters nennt folgende Leistungen. Die Beträge bezeichnen Gutscheinwerte.

  • Folk Play
    Regie: Mirjana Karanović
    The Post Republic: 30.000 Euro für Postproduktion.
  • Mother of Sugar
    Regie: Clàudia Cedó
    Cine Complete: 15.000 Euro für Postproduktion.
  • Eka
    Regie: Suman Sen
    K13 Studios: 10.000 Euro für Dolby-Atmos-Mischung.
  • Spross
    Regie: Friederike Güssefeld
    Loft Tonstudios: 10.000 Euro für Tonpostproduktion.
  • La Unión
    Regie: Cordelia Alegre
    Optical Art: 10.000 Euro für Farbkorrektur.
  • Witch (Zhalmayuz)
    Regie: Adilkhan Yerzhanov
    Zeigermann_Audio: 10.000 Euro für Setton oder Tonpostproduktion.
  • Karmic Knot
    Regie: Signe Baumane
    K13 Studios: 5.000 Euro für Synchronisation.
  • Panna Sophia / Comenius
    Regie: Václav Kadrnka
    Gruvi: 5.000 Euro für digitale Vermarktung.
  • A House on the Waves
    Regie: Lily Mousavi
    Way Film Translation: 5.000 Euro für Untertitelung.
  • Don’t Be a Stranger
    Regie: Robert Thalheim
    Zeitkostüm: 2.500 Euro für Kostüme.

Partner für die Fertigstellung

Für den Markt waren 25 Projekte aus mehr als 270 Einreichungen ausgewählt worden. Die Filme befinden sich in einer fortgeschrittenen Produktionsphase. In Hamburg trafen ihre Teams mögliche Partner aus Finanzierung, Festivals und Filmvertrieb.

Zur Jury gehörten Christian Bräuer von der Yorck Kinogruppe, die Filmkuratoren Paolo Bertolin und Rebecca De Pas, Valeska Neu von Films Boutique und Iñigo Trojaola von Movistar+. EWIP fand zum zweiten Mal innerhalb der FilmFest Hamburg Industry Days statt.

Quellen

Quellen geprüft am 14. Oktober 2026

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