Ein Mann und eine Frau arbeiten am Mischpult; Monitore zeigen eine Landschaft und eine Schnittansicht.

KI-generierte Illustration · Symbolbild, keine Aufnahme des berichteten Ereignisses.

Der Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen fordert höhere Verlässlichkeit bei der Kalkulation und Vergütung von Postproduktionsleistungen. In einem am 23. September veröffentlichten Appell beschreibt der VTFF wachsende technische und kreative Anforderungen, denen häufig zu geringe Budgets gegenüberstünden.

Bei vielen Produktionen entfielen inzwischen weniger als drei Prozent der Gesamtherstellungskosten auf die Postproduktion, schreibt der Verband. Eine Stichprobe oder vollständige Berechnung veröffentlicht die kurze Mitteilung dazu nicht. Die Zahl ist deshalb als Angabe des VTFF einzuordnen, nicht als unabhängig ermittelter Durchschnitt aller deutschen Film- und Fernsehproduktionen.

Das Schreiben ging an ARD, Degeto und ZDF sowie an Produktionsallianz und Produzent*innenverband. Die Filmförderungen der Länder erhielten es in Kopie. Gefordert werden nachvollziehbare Budgets, eine angemessene Bezahlung der technisch-kreativen Leistungen und gemeinsame Maßnahmen zur Stabilisierung des Standorts.

Zur Postproduktion gehören unter anderem Filmschnitt, visuelle Nachbearbeitung und Tongestaltung. Der Verband fordert eine Kalkulation, die diese technisch-kreativen Leistungen angemessen berücksichtigt.

Forderung nach gemeinsamen Lösungen

Der VTFF verbindet seinen Appell mit der Sorge um Fachkompetenz und technische Weiterentwicklung. Betriebe müssen laufende Projekte liefern und zugleich Personal und Ausstattung vorhalten. Welche zusätzlichen Mittel die adressierten Auftraggeber bereitstellen oder welche Kalkulationsregeln vereinbart werden könnten, geht aus der Stellungnahme noch nicht hervor. Sie dokumentiert die Forderung der Dienstleister, keinen bereits ausgehandelten Vergütungsabschluss.

Quellen

Quellen geprüft am 14. Oktober 2026

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