Die Filmförderungsanstalt hat rund 3,83 Millionen Euro für 81 Kinoprojekte in 14 Bundesländern bewilligt. Den größten Anteil bilden 70 Modernisierungsvorhaben mit zusammen rund 3,79 Millionen Euro. Hinzu kommen sieben Filmbildungsprojekte und vier Beratungen, wie die FFA am 25. August mitteilte.

Die Maßnahmen reichen von der technischen Ausstattung bis zum Gebäude. Nach Angaben der FFA entfallen ungefähr drei Viertel der Modernisierungsförderung auf das Kerngeschäft der Kinos. Weitere Vorhaben betreffen unter anderem Dächer, Photovoltaik, Klimatisierung und die Weiterverwendung vorhandener Ausstattung.

Auch der Zugang zu Vorführungen ist Teil der Runde. Genannt werden Aufzüge sowie Auracast-Angebote für hörunterstütztes Kino.

Vom kleinen Haus bis zum Filmpalast

Die veröffentlichte Entscheidungsliste zeigt eine breite Spanne der bewilligten Beträge. Das seenema in Bad Waldsee erhält 8.000 Euro, die Filminsel Biblis rund 39.100 Euro. Für den Eden-Palast in Aachen sind rund 39.800 Euro aufgeführt, für das Colosseum in Berlin rund 74.300 Euro. Auf den Filmpalast Eggenfelden entfallen 200.000 Euro.

Für Filmbildung wurden insgesamt rund 23.600 Euro bewilligt. Zu den genannten Vorhaben gehören eine Dokumentarfilmreihe in Bielefeld, ein Stop-Motion-Angebot unter dem Titel „Superhelden mit Handicap“ in Boizenburg und ein deutsch-französisches Kinderfilmfestival in Karlsruhe. Die Förderung unterstützt hier die Vermittlung von Film und die praktische Beschäftigung mit dem Medium.

Weitere rund 16.000 Euro gehen an vier Beratungen. Zwei davon nutzen das betriebswirtschaftliche Angebot des sogenannten Kinodoktors. Diese Mittel sind von den Investitionen in Gebäude und Technik getrennt ausgewiesen.

Nach Darstellung der FFA wurden in der Runde sämtliche förderfähigen Anträge berücksichtigt.