Drei erwachsene Schreibende und Darstellende lachen bei einer gemeinsamen Leseprobe mit Manuskripten am Tisch.

KI-generierte Illustration · Symbolbild, keine Aufnahme des berichteten Ereignisses.

Das ComedyLab des TorinoFilmLab nimmt Bewerbungen für 2027 entgegen. Gesucht werden Autorinnen, Autoren und Regieführende ebenso wie Comedy-Schreibende und Darstellende aus Theater, Podcast, Stand-up oder Improvisation. Der internationale Aufruf läuft bis zum 30. November. Das Österreichische Filminstitut machte am 5. Oktober auf das Programm aufmerksam.

Eine Bewerbung ist mit einem eigenen Filmprojekt oder ohne Projekt möglich. Wer ohne Stoff teilnimmt, arbeitet im Labor an den ausgewählten Vorhaben der anderen Teams mit. Das Programm verspricht in diesem Fall keine Entwicklung eines eigenen Films.

Auswahl beginnt mit einem Workshop in Wien

Ein vorbereitender Workshop ist vom 25. bis zum 28. Februar 2027 in Wien vorgesehen. Danach werden bis zu vier Projekte für das weiterführende Programm ausgewählt. Geplant sind Arbeitsphasen in Belgien und Luxemburg, Online-Sitzungen und das abschließende TFL Meeting Event in Turin.

Die Arbeitssprache ist Englisch. Bei einer Adaption müssen die entsprechenden Rechte gesichert sein. Die Ausschreibung verlangt außerdem die Verfügbarkeit für alle vorgesehenen Arbeitsphasen. Inhaltlich steht die Drehbuchentwicklung komödiantischer Stoffe im Mittelpunkt, verbunden mit der Vorbereitung ihrer späteren Produktion.

Teilnahmegebühren und österreichische Unterstützung

Für das Hauptprogramm nennt der Veranstalter 750 Euro ohne eigenes Projekt und 3.000 Euro mit Projekt, jeweils zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Für eine zweite ausgewählte Person im Projektteam kommen 2.300 Euro hinzu. Reiseausgaben sind nicht in den Gebühren enthalten. Für den vorbereitenden Workshop fällt keine Teilnahmegebühr an; Anreise und Unterkunft bleiben grundsätzlich selbst zu tragen.

Das ÖFI unterstützt einen österreichischen Beitrag im vorbereitenden Workshop. Wird dieser anschließend für das Hauptprogramm ausgewählt, kann nach den österreichischen Bedingungen eine Förderung der beruflichen Weiterbildung infrage kommen. Das Institut nennt dafür einen Hauptwohnsitz in Österreich und eine mögliche Unterstützung von 50 Prozent der förderfähigen Kosten.

Diese nationale Unterstützung ist von der internationalen Bewerbung zu unterscheiden. Das Labor selbst ist weltweit offen; aus der österreichischen Partnerschaft folgt keine allgemeine Kostenübernahme für Bewerber aus Deutschland. Für die Programmarbeit ist Alec von Bargen als Head of Studies benannt.

Quellen

Quellen geprüft am 14. Oktober 2026

← Zur NewsübersichtNews per RSS abonnieren