Eine Regisseurin und ein Kameramann stehen neben einer Filmkamera; im Hintergrund warten zwei Darstellende.

KI-generierte Illustration · Symbolbild, keine Aufnahme des berichteten Ereignisses.

Die Filmförderungsanstalt hat acht Spielfilmprojekten insgesamt 2.947.000 Euro zugesagt. Die am 24. September veröffentlichte Entscheidung umfasst 2,7 Millionen Euro für die Herstellung von fünf Filmen und 247.000 Euro für die Entwicklung von drei weiteren Projekten. Den höchsten Betrag erhält Mohammad Rasoulofs „Grey Matter“.

Rasoulof und Magnus von Horn bereiten neue Filme nach ihren 2025 oscarnominierten Arbeiten „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ und „Das Mädchen mit der Nadel“ vor. Sibel Kekilli ist mit ihrem geplanten Regiedebüt in der Entwicklungsförderung vertreten.

Fünf Filme erhalten Produktionsförderung

  • Grey Matter
    Regie: Mohammad Rasoulof
    Produktion: Detailfilm
    Förderung: 650.000 Euro
    Eine deutsch-iranische Chirurgin begegnet einem Patienten, dessen Geschichte mit der Vergangenheit ihrer Familie verbunden ist.
  • Everything I Am
    Regie: Florian Cossen
    Produktion: Sommerhaus Filmproduktion
    Förderung: 600.000 Euro
    Die 14-jährige Laura Dekker will allein die Welt umsegeln. Elena von Sauckens Drehbuch greift die Geschichte der jungen Seglerin auf.
  • The Passenger
    Regie: Magnus von Horn
    Produktion: Port au Prince Film & Kultur Produktion
    Förderung: 600.000 Euro
    Ein jüdischer Geschäftsmann flieht im November 1938 von Zug zu Zug durch Deutschland. Jeremy Strong ist für die Hauptrolle in der Boschwitz-Verfilmung angekündigt.
  • Wherever You Are, I Leave You the Keys
    Regie: Visar Morina
    Produktion: Vicky Bane
    Förderung: 600.000 Euro
    Sira glaubt sieben Jahre nach dem Tod ihres Partners, ihn bei einer Schulaufführung wiederzusehen.
  • Alpha Juliet Tango
    Regie: Veit Helmer
    Produktion: Veit Helmer – Filmproduktion
    Förderung: 250.000 Euro
    Ein Flughafenarbeiter und eine Mechanikerin geraten beim Kampf um die verbliebenen Ressourcen aneinander.

Drei Projekte in Entwicklung

  • Letzte Reise
    Regie: Sibel Kekilli
    Produktion: Red Balloon Film
    Förderung: 90.000 Euro
    Nach dem Tod ihrer Mutter muss Ela mit ihrem entfremdeten Vater in die Türkei fahren. Kekilli bereitet ihr Regiedebüt vor.
  • This Room Is Impossible to Eat
    Regie: Barbora Berezňáková
    Produktion: Bandenfilm
    Förderung: 80.000 Euro
    Die Romanadaption erzählt vom Missbrauch einer Zwölfjährigen durch ihren Kunstlehrer, den das Mädchen zunächst für Liebe hält.
  • Sieben Wege (Seven Roads)
    Regie: Michael Borodin
    Produktion: Einbahnstraße Productions
    Förderung: 77.000 Euro
    Zwei junge Frauen fliehen vor ihrer Vergangenheit; die Suche nach Freiheit führt sie zu einem ausgetrockneten Meer.

Die FFA-Entscheidung unterscheidet damit zwei Phasen der Filmfinanzierung. Die Unterstützung einer Projektentwicklung ist noch keine Zusage zur späteren Herstellung. An der Sitzung nahmen Karsten Aurich, Melissa Katarina Byrne, Sophya Kallista Frohberg, Kerstin Polte und Suzanne Pradel teil.

Quellen

Quellen geprüft am 14. Oktober 2026

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